Wollt ihr´s wissen ? Dunlop D220 und Regen ?


Allgemeine Gesprächsthemen, Fragen und Antworten.
Knieschleifer


#16

Beitrag von Knieschleifer » 15.06.2005 12:48

2-3% 8O 8O 8O 8O

Welche Theorie besagt das?

Brems mal mit pfeifenden Reifen (zur Sicherheit mit dem Auto) auf trockener Strasse, markier die Länge Deines Bremsweges und das gleiche bei Nässe.
Wollen wir wetten, das der Bremsweg nicht nur ein paar läppische Prozent länger wird sondern drastisch länger!!!

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#17

Beitrag von solidux » 15.06.2005 12:56

Hauptsache das glaubt jetzt keiner aus dem Forum: "2-3% verlieren...."
Die Aussage ist ja lebensgefährlich...tztz. Kopfschüttel.

Ich schlage vor wir lesen alle nochmal in 'Obere Hälfte des Motorrads' nach.

KuNiRider


#18

Beitrag von KuNiRider » 15.06.2005 13:03

Also so wie du das beschreibst war das eher nichrt die Schuld des D220, das klingt mehr nach Diesel / Öl- Spur oder abgenudelten Asphalt der bei Regen auch recht glipschig wird.
Und wenn beim bremsen auf der Geraden du dich wegen eines blockierenden VR langmachst ist es auf jeden Fall ein Fahrfehler! Besonders wenn der Lenker dabei einschlägt 8O
:arrow: Besuch mal ein Sicherheitstraining!

Den D220 habe ich am WE mal über fast 600km gefahren :arrow: Ein achtbarer Reifen! Ich habe zwar öfters mit dem bockigen Federbein zu kämpfen aber der Reifen hielt problemlos (ok es war trocken) und zeigte v + h gleichmäßiges Rändchen. (@Tobi: der kann noch wesentlich mehr als wie am Montag gemütlich heimrollen :wink: )

Tobi_SV


#19

Beitrag von Tobi_SV » 15.06.2005 13:30

KuNiRider hat geschrieben:@Tobi: der kann noch wesentlich mehr als wie am Montag gemütlich heimrollen :wink:
Jaaaaa immer schön den Finger in die Wunde :cry:

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#20

Beitrag von flyingernst » 15.06.2005 14:00

ist glaub alles mehr eine frage der risiko freudigkeit, weil alles was in diesen normalen/schönen kurven besser machen kannst ist schneller fahren und dich mehr reinlegen, ist nur die Frage ob man das will

ricode


#21

Beitrag von ricode » 15.06.2005 14:27

Knieschleifer hat geschrieben:2-3% 8O 8O 8O 8O

Welche Theorie besagt das?

Brems mal mit pfeifenden Reifen (zur Sicherheit mit dem Auto) auf trockener Strasse, markier die Länge Deines Bremsweges und das gleiche bei Nässe.
Wollen wir wetten, das der Bremsweg nicht nur ein paar läppische Prozent länger wird sondern drastisch länger!!!
na jedenfalls nicht meine aber wenn das Fahrlehrer und Prüfer unabhängig voneinander sagen (nagut nagut, mein Lehrer hat auch gesagt, dass das wohl so sein soll) aber er konnte das auch nie so richtig glauben.... und versuchen wollte er es auch nicht und der Rico wird es bestimmt nicht drauf anlegen (hat schon der Sand in der Kurve gereicht :( scared )

na jedenfalls wie gesagt, ist das nich auf meinem Mist gewachsen :)wech(: also nich mich anschreien dafür sonst :cry:

mototr3


#22

Beitrag von mototr3 » 15.06.2005 19:36

sicher kann man nicht immer die schuld auf den reifen schieben, aber ein ständiger kampf mit blockierenen und rutschenen reifen spricht auch nicht für seine qualität.
ok aber ein teil ist auch sicher meine schuld - zu experementierfreudig.
ich will´s immer wissen

lelebebbel


#23

Beitrag von lelebebbel » 15.06.2005 23:44

Insbesondere im Regen hängt die Haftung vieeeeeeeeeeeeeeeeel mehr von der Strasse ab, als vom Reifen.
Erstens sieht man Ölreste etc nicht, zweitens wird besonders bei leichtem Regen erstmal jeglicher Staub in Schmierseife verwandelt, drittens verhält sich jede Asphaltart auch ohne Dreck komplett anders, was den Grip angeht.

Die 2-3% Gripverlust bringen mich zum lachen, das sollen die mal Rossi erzählen. Warum denn seine Rundenzeiten bei Regen so viel schlechter sind, das dürfte doch nur 3 Sekungen ausmachen.... und das trotz extra Regenreifen und auf idealem Asphalt ohne Dieselschmiere....


Ich hab meine letzten Sommer in den Dolomiten beim Rausbeschleunigen übers Hinterrad abgelegt, und das mit dem sehr guten Me Z6 und im 3. oder 4. Gang bei niedriger Drehzahl und kaum noch Schräglage, weit nach der eigentlichen Kurve...
Der Pass (Rolle) war nunmal einfach scheiss glatt und ich hätte weniger Gas geben sollen.

Kleinere Rutscher hat man ja immer mal wieder, aber an die hier erinnere ich mich besonders, weil ich in den Situationen der Meinung war, mit sehr viel Reserve zu fahren:
Im Jahr davor hatte ich mit dem BT010 Superklebereifen bei Regen direkt in Folge zwei haarsträubende Rutscher: ohne Ankündigung blockiertes VR beim sehr sanften Bremsen auf ner Schnellstrassenausfahrt, und 1km später ein saftiger VR Rutscher bei ~20km/h und praktisch 0 Schräglage im Kreisverkehr, den ich mit nem ausgestrecktem Bein (aua) und nem Fass Glück abgefangen hab.
Vermutlich beides mal zuviel Gummiabrieb, Öl, oder einfach miserabler Belag, denn die normalerweise sehr guten Regenqualitäten des BT010 sind nicht zu bestreiten.

Somit ist der Fehler in deinem wie natürlich auch in meinen Fällen nicht beim Material zu suchen, sondern beim Fahrer, dessen Aufgabe es ist, die Haftungsbedingungen realistisch einzuschätzen.

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#24

Beitrag von flyingernst » 15.06.2005 23:46

Also ich habe im Regen eh schiss und fahr fröhlich den Autos hinterher und lass mir Zeit, weil mein Motorrad isch mir viel zu schade

FvForell


Bremsen bei Nässe

#25

Beitrag von FvForell » 16.06.2005 12:49

Knieschleifer hat geschrieben:2-3% 8O 8O 8O 8O

Welche Theorie besagt das?

Brems mal mit pfeifenden Reifen (zur Sicherheit mit dem Auto) auf trockener Strasse, markier die Länge Deines Bremsweges und das gleiche bei Nässe.
Wollen wir wetten, das der Bremsweg nicht nur ein paar läppische Prozent länger wird sondern drastisch länger!!!
/

War letztes Wochenende zum Sicherheitsrraining in Kiel.
(ja genau das wo ich gestürzt bin)

Jedenfalls mussten wir die ersten Bremsübungen bei Regen machen.
Jeder Teilnehmer hatte natürlich zuerst Angst vor einem Sturz, aber es ging nach einigen Versuchen immer besser.
Man(n) muss sich nur trauen.

Ich hab aus 50 und 70 km/h mein Heck hochbekommen ohne das der Vorderreifen blockiert hat.

Stuckern in der Gabel verriet jedoch das Ende der Haftung.

Geht also wenn man sich traunt und es öfter mal übt.

Gruß Stefan

PS: Hab den BT014 drauf und nenne den Reifen nur noch KLEB

Knieschleifer


#26

Beitrag von Knieschleifer » 16.06.2005 13:26

Solch ein Sicherheitstraining ist ja gut und schön, aber daraufhin kann man doch nicht den Strassenzustand verallgemeinern!!

Ich verwette meinen Hut, das Du auf 95 % der Strassen bei Nässe das Heck nicht hochbekommst, sondern Dir vorher das Vorderrad wegschmiert, was unweigerlich zum Sturz führt.

Betrachte mal den Haftungskreis von trockenem und nassem Asphalt und Du siehst, wie groß die Unterschiede bei der Übetragung der möglichen Kräfte sind.

Außerdem reicht ein Stück schlechter Apshalt aus, um mir die auf griffigem Untergrund per Bremsübung erarbeitete Sicherheit wieder zu nehmen.
Ich stürze und dann kann ich sehen, was ich von meiner vorherigen Bremsübung habe.
Nehme ich dann zukünftig den Mittelweg aus voll rein in die Bremse (wie beim Fahrtraining) und zu zaghaft ( wie vorher ohne Fahrtraining)?

Bei schlechten Wetterbedigungen siegt bei mir der Selbsterhaltungstrieb und ich bleibe bzgl. gefahrener Geschwindigkeit und Verzögerung lieber weit hinter dem zurück, was vielleicht bei griffigem Asphalt möglich ist, bin aber grundsätzlich da, wo auch auf rutschigem Parkett noch kein Abflug droht.
Alles andere empfinde ich persönlich russisches Roulette.

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