Bin auch Monate vor der Prüfung immer wieder auf das Prüfungsgelände üben gegangen bis alles einigermassen klappte... dann hab' ich weiter geübt und ein Tag vor der Prüfung noch eine Lektion beim Fahrlehrer absolviert.
Das tollste ist mir allerdings am Abend vor der Prüfung passiert (ist etwa drei Wochen her): Es hat geregnet und ich bin, mit 'nem Kumpel hintendrauf, auf nassen Schienen ausgerutscht und auf die Fresse gefallen. Uns ist, bis auf ein paar leichte Prellungen, nichts passiert dafür war meiner SV das Bremspedal und Lenker verbogen, 'Puff zerkratzt und der Kühler auf der linken Seite aus der Halterung gesprungen.
Der rest lief etwa so:
- Sozius und Bike einsammeln
- Ein paar Minuten nach Ladenschluss zum Suzieschrauber der das Bremspedal mit 'ner Wasserrohrzange gerichtet hat
- Sozius zu seinem Bike zurück bringen
- Nach Hause düsen, Kühler befestigen und Originallenker wieder anbauen
- Merken dass die Lenkerendspiegeln nicht mehr passen, fluchen
- Zum Kumpel brettern Original Spiegel holen und montieren
- Etliche Kilometer rumkurven um mich an den Originallenker zu gewöhnen (und mich daran zu erinnern warum ich das Scheissteil überhaupt abmontiert habe

)
- Nächsten Morgen eine Dosis Beruhigungspillen einwerfen
- 8.00h auf dem Prüfungsgelände üben
- 9.00h Prüfung, beim Slalom einmal abgestanden, später dann 80er Schild übersehen
- 9.40h Prüfung doch noch bestanden
- Neuer Lenker kaufen und montieren, L-Schild auf feierliche Weise entsorgen
Hätte ich nicht soviel geübt oder wäre dass mein erster Sturz gewesen, hätte ich nie und nimmer die Prüfung bestanden

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