Neue Reifen einfahren


Allgemeine Gesprächsthemen, Fragen und Antworten.
rookie


#16

Beitrag von rookie » 24.01.2004 18:34

SV Michel hat geschrieben:> Schleifpapier

Auf den WWW-Seiten von Metzeler wird davon eher abgeraten. Ist wohl nicht so wirksam.
Ich fahre keine Metzeler... :D

walterld


#17

Beitrag von walterld » 24.01.2004 23:17

jensel hat geschrieben: Ich fahre einmal ´ne Kurvenstrecke hoch und runter, keine 10km, fertig. Meine Meinung.
Das ist auch meine Meinung, einmal die kleine Hausstrecke im Schwarzwald und der Reifen ist bis zur Kante eingefahren und es gibt keine Probleme mehr.
Lasst euch nicht von Horrorgeschichten verrückt machen.

frog


#18

Beitrag von frog » 24.01.2004 23:26

Parkplatz o.ä. kommt immer gut zum Reifenwachs abfahren. Wenn das nicht möglich ist, hilft auch Bremsenreiniger. Auf'n Lappen sprühen und die Reifen damit abwischen, schon ist die Schutzpampe ab vom Reifen. Trotzdem vorsichtig antesten, ob schon überall genügend Grip ist.

Kane


#19

Beitrag von Kane » 24.01.2004 23:29

ein kollege hatte auf seiner speed triple neue reifen drauf, ist damit in der stadt (...) zu schnell in ne kurve und schwupps war der hinterreifen weg. plus ein paar scheine aus seinem sparschwein.

vorsichtig wär ich also schon.. so von wegen horrorgeschichten :wink:

jensel
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#20

Beitrag von jensel » 25.01.2004 1:32

An so Unfällen ist nur der Reifen schuld.

viktor1128


#21

Beitrag von viktor1128 » 25.01.2004 7:19

walterld hat geschrieben:
jensel hat geschrieben: Ich fahre einmal ´ne Kurvenstrecke hoch und runter, keine 10km, fertig. Meine Meinung.
Lasst euch nicht von Horrorgeschichten verrückt machen.
Nun Horror hin und her, ich hab vor 3 Jahren nach meinem GSX_R Umbau alles schön gemacht wie das hier geschrieben steht.


Neuer Dunlop, pro Reifen eine Flasche Bremsenreiniger, Reifen mit Schleifpapier angeschliffen und dachte, das das so gut ist.

Umbau fertig, neu gelackt, 1. Testfahrt nach der langen Winterpause.
Ich wohn iner Seitenstraße, also 150 m gerade aus, dann kommt die Hauptstraße.
Anhalten, links / rechts geschaut, alles frei, mit ganz wenig Gas angefahren, hab die 90° Einbiegung so zur Hälfte geschafft, da geht das Hinterrad einfach weg. Wie Glatteis - das Ding fängt sich wieder und ich mach nen Highslider übern Lenker und "fertig" waren 3 Monate Arbeit.

Alles auf der linken Seite, vom Lenker über Analsserfreilaufdeckel, Tank, Sitzbank, Raste, alles im Arsch.

Und ich hab weder am Gas gezugen noch kann ich nicht richtig Mopped fahren oder so.
Es lag einfach am scheiß Reifen.

Jetzt geh ich her, fahr innen Feldweg gegenüber, burn den ma rauf und runter und der Hintere Reifen is sauber.
Vorne brauch ich zum Glück nicht soooo oft einen wie hinten, aber hier hab ich die ersten 250 km absoluten Respekt vor.

Gut, es gibt diese Gedshichten überall zu hören, ich habs auch nicht geglaubt, aber alleine die Schmerzen die ich bei einem Abwurf (jo, das is genau das richtige Wort) bei 10 km/h anschließend hatte, haben mich eines besseren belehrt.

Macht Ihr wie Ihr denkt, ich bin da sehr vorsichtig geworden.

Ach ja, noch ne kleine Story:

Fightertreffen 2002 in Bielefeld.
N Kumpel mit ner 1100 zzr hat sich dort gezwungener Maßen einen neunen Reifen kaufen müssen. Heimfahrt am Sonntag im leichten Regen.

So zwischen Kassel und Fulda, also nach ungefähr 250 km Autobahn mit 140, hat er im 5. Gang zum Überholen angezogen.
Erst hat er schön ma 15 m gurchgedreht (der Reifen natürlich) dann kams Moppedchen quer. Er hats gefangen, war aber kreidebleich bei der anschließenden Raucherpause.
Und da war kein Aquaplaning oder so, es war NUR leicht naß

Viktor

walterld


#22

Beitrag von walterld » 25.01.2004 9:43

jensel hat geschrieben:An so Unfällen ist nur der Reifen schuld.
...hmmm....wirklich ?

Ist es nicht besser die Schuld bei sich selbst zu suchen ?
....einfach so als ein Denkanstoß....

jensel
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#23

Beitrag von jensel » 25.01.2004 11:41

So war´s gemeint, Walter.

Michael


#24

Beitrag von Michael » 25.01.2004 13:27

jensel hat geschrieben:Und die modernen Reifen sind so gut, die kriegt man als Anfänger eh nicht in gefährliche Bereiche.
Rollsplitt, ruckartiges Bremsen in der Kurve, vielleicht noch bei Nässe... Dabei ist es ziemlich leicht, den Reifen zu überfordern. Allerdings haben IMO die meisten Einsteigerunfälle andere Ursachen. Naja, wobei ich schon von mehreren Unfällen erfahren habe, wo ruckartig überbremst wurde und ein Reifen seitlich wegrutsche. So selten ist das nicht.
viktor1128 hat geschrieben:Neuer Dunlop, pro Reifen eine Flasche Bremsenreiniger, Reifen mit Schleifpapier angeschliffen und dachte, das das so gut ist.
Danke für die Beschreibung wie es nicht geht! :wink:
Einfahren auf'm Parkplatz rult (wie oben beschrieben).

ATZE


#25

Beitrag von ATZE » 25.01.2004 13:58

SV Michel hat geschrieben:......Einfahren auf'm Parkplatz rult (wie oben beschrieben).
War mal'n Bericht in der PS, da ging's auch um das Thema, da haben sich sogar schon Rennfahrer mit neuen Reifen beim rausbeschleunigen aus der Boxengasse wechgelegt.........
Unter anderem stand da auch, die beste Methode sei das abreiben mit Bremsenreiniger (auf'n Lappen sprühen, nicht auf den Reifen), denn das glänzende Zeugs ist ein Trennmittel damit sie die Reifen nach dem "backen" aus der Form kriegen.......
und anschließend den/die Reifen auf Temperatur bringen, und langsam die Schräglagen steigern (z.B. auf'm Parkplatz)..... 8)

jensel
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#26

Beitrag von jensel » 25.01.2004 14:57

SV Michel hat geschrieben:
jensel hat geschrieben:Und die modernen Reifen sind so gut, die kriegt man als Anfänger eh nicht in gefährliche Bereiche.
Rollsplitt, ruckartiges Bremsen in der Kurve, vielleicht noch bei Nässe... Dabei ist es ziemlich leicht, den Reifen zu überfordern. Allerdings haben IMO die meisten Einsteigerunfälle andere Ursachen. Naja, wobei ich schon von mehreren Unfällen erfahren habe, wo ruckartig überbremst wurde und ein Reifen seitlich wegrutsche. So selten ist das nicht.
Dann liegts aber nicht an den Reifen, sondern am Splitt.

Kane


#27

Beitrag von Kane » 25.01.2004 20:11

jensel hat geschrieben:So war´s gemeint, Walter.
ich hab ja nicht geschrieben der reifen sei schuld gewesen. der fahrer war schuld, weil er mit einem neuen reifen so gefahren ist wie mit seinem angefahrenen. da geht eben weniger geschwindigkeit.

Martin650


#28

Beitrag von Martin650 » 26.01.2004 21:19

Ich fahr neue Reifen ganz normal auf der Strasse an. Lass es einfach langsam angehen, bin zurückhaltend auf den ersten Kilometern. Wenn dann der Reifen warm ist, dann erst lässt sich das Trennmittel klasse wegfahren. Klar kommts auch drauf an obs warm oder kalt draussen ist, bei Wärme ist der Reifen relativ schnell aufgerauht und es kann dann schon recht schnell auch wieder schräg werden. Meist hab ich nach ca. 80-100 Km eine schöne angefahrene Reifenoberfläche.

Jojo1960


#29

Beitrag von Jojo1960 » 28.01.2004 14:04

Mhmm....
Jo, die Reifen haben eine rutschige Schutzschicht....
Drum steh ich beim Reifenfuzzi daneben, wenn die Pelle gewuchtet wird. Dabei bitte ich den Monteur einen Bogen 80er Schmirgel an die Lauffläche zu halten und das war's dann. 8)

Anschließend fahr ich die Pelle wie üblich ein wenig warm (ca. 20 Km) und dann darf die Post ruhig abgehen. :twisted:

:wink: Jojo

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#30

Beitrag von flyingernst » 01.02.2004 21:13

Hi

Also ich halt mich beim reifen einfahren überhaupt nicht an kilometerangaben. Eigentlich merkt man doch ob der Reifen jetzt noch will oder nicht, und bis zu diesem Grad fährt man dann wenn man will. Die ersten Meter vom Reifenhändlerhof fahre ich als würde ich den Motor warm fahren und danach halt immer weiter und nach ner halben Stunde steigt man ab, der Reifen ist überall befahren, warm und es fällt einem ein dass man die letzten Kurven auch nicht anderst gefahren ist wie sonst. Also eigentlich sollte man dieses Popogefühl haben als Mopedfahrer.

MFG Michael

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