Neue Reifen einfahren


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SV-Steffi


#31

Beitrag von SV-Steffi » 03.02.2004 10:14

Hi Ihr,

Mag mal meine Erfahrungen preisgeben: (Machos bitte weghören :D :D )

Das Trennmittel kriecht auch IN den Reifen rein, mit 10 km einfahren und dann haudrauf soll nicht so der Renner sein! Da hats einige in meiner Bekanntschaft gelegt, und die könne fahren. Die rauhe Oberfläche nach ca 150 km reicht, um die komplette Schicht abzufahren, die das Schmiermittel penetriert hat!

Ich habs so von jemand gelernt, der, glaub ich, Ahnung hat (schafft beim Reifenhersteller und fährt beruflich u.a. Erprobungsreifen bzw. neue Mischungen):

Für Privatmann/frau:
Oberste Schmiere erstmal wegmachen (z.B. mit Bremsenreiniger, aber nicht gleich 2 Flaschen?!) Dann auf kurvigem Gebiet mit steigender Schräglage die nächsten 150 km fahren, nach 150 km sollte man dann, sofern man will, so 1-3 mm vom Rand weg sein!

Profis schleifen an (und zwar die erste SChmierschicht plus die penetrierte Schicht (!!), und dann noch 10 km fahren und dann gib ihm...

Private bzw. nicht-Versierte: Vorsicht: da schleift man sich schnell Platten rein, die man u.U. erstmal nicht sieht, und dann fliegt man u.U.

Das ist meine Erfahrung. Und bei mir gehts echt gut.

Ich glaub, das ist Einstellungssache. Der eine machts so und hat Erfolg, der andere anders. :wink:

Grüßle an alle

FvForell


Reifen einfahren im März

#32

Beitrag von FvForell » 03.02.2004 19:35

Zunächst vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten und Tipps,

kann leider erst am dem 01.03 biken. (Fällt auf nen Montag, muss ich wohl Urlaub machen, wenns Wetter passt)
Nun ist est wohl im März eher kalt und ggf. feucht auf Deutschlands Straßen.

Bin früher nie gern im Regen / bei schlechtem Wetter gefahren, kanns aber nicht mehr abwarten.

Werde es aber auf jeden Fall langsam angehen lassen, muss mich nach 8 Jahren Pause eh erst wieder ans Fahren auf 2 Rädern gewöhnen.

Freue mich auf die ein oder andere Begegnung mit Euch und auch auf das Treffen 2004,

Danke und Gruß Fv

RV 125


Re: Reifen einfahren im März

#33

Beitrag von RV 125 » 03.02.2004 21:56

FvForell hat geschrieben:Bin früher nie gern im Regen / bei schlechtem Wetter gefahren, kanns aber nicht mehr abwarten.
Würde ich Dir nicht raten. Habe bei meiner RV auch letzhin malwider den Fußeinsatz gebraucht, da ich bei gaaaaanz leicht feuchter Fahrbahn die erste Kurve mit neuen Reifen gefahren bin.
Das dann als kompletter Wiederneueinsteiger mit nem neuen Moped und ner SV mit gut PS unter der Haube.
Lass das lieber sein und fahr nur wenn Du es Dir zutraust.

Sweeper


#34

Beitrag von Sweeper » 16.03.2006 17:29

Der Thread ist zwar schon bissel älter und mich beschäftigt grad genau des Thema...hab mir nen neune Vordereifen(Z4) zulegen müssen und hab schon bissel respekt vor der Sache und bin deshalb auch auf die schmiergelpapier sache gekommen... kann mir einer nen logischen Grund sdagen wieso des weniger wirken sollte als mit Bremsreinier? Wenn es echt nur um die oberste Schicht geht dann bekomm ich des doch da genauso weg!?`

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#35

Beitrag von flyingernst » 16.03.2006 18:07

Also ich musste letzt zwecks Lernkurs (nicht Mopedtraining) wo hinfahren, davor kurzerhand einen neuen hinterreifen drauf ziehen (den ich schon daheim hatte) und musste da im regen hin fahren, reifen unbehandelt, vom ersten meter an nass. Da fährt man einfach ganz normal, fährt mit dem Verkehr mit, hält sicherheitsabstand und alles wie es sich gehört, dann passiert auch nix, ganz einfach. Bei ner Notbremsung im Regen mit dem neuen Vorderrad kanns blöd werden, das kann ich mir vorstellen aber bei allem anderen nicht. Vollgas geben sollte man an irgendwelchen Kurvenausgängen oder Strassenlackierungen natürlich auch nicht. Einfach normal fahren dann hauts einen auch nicht hin. Wenn der Asphalt kalt ist dann legt man sich halt nicht in die Kurve gibt Vollgas, fliegt hin und sagt die Badehose sei schuld....
Martins beschreibung kann ich bestätigen, normal losfahren, ausfahrt geniesen, kommt Zeit kommt Grip, schräglagen so fahren dass man zusätzlich weder beschleunigen noch bremsen muss. Wenn man eine schräglage rund und weich eingeleitet hat dann basiert das ganze auf einem Kräftgleichgewicht..da gibts nichts was dich aus der Kurve schmeist...wenn du dann hin fliegst, dann war da irgendwas zusätzliches wie bremsen, beschleunigen, Belagwechsel (mit anderer Griffigkeit)...alles genau so wie es bei einem komplett eingefahrenem Reifen auch ist, nur mit einen gaaaanz kleinen Grenzbereich zwischen gleichtgewicht und "ich will nicht mehr"

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