Jetzt ist es mir auch passiert... und hab Fragen


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SVHellRider


#16

Beitrag von SVHellRider » 18.06.2004 13:48

Mein Tipp: nimm dir nen Anwalt.

mattis


#17

Beitrag von mattis » 18.06.2004 13:51

Hallo,

erstmal Glückwunsch zum "glimpflichen "Ausgang.

Dann ein gutgemeinter Rat aus Erfahrung.

Übergib das ganze Gewerk einem Anwalt.

Ich hatte mal einen ähnlichen Unfall (Omi mit Fahrad vor die Dose gefahren).

Angfangs schien das auch alles super zu laufen.

Am Ende blieb ich zum Teil auf dem Schaden sitzen.

Stichwort: Gefährdungshaftung!

Auch wenn die Schuldfrage logisch aussieht, bist du als Fahrer eines KFZ autom. mit schuld. So ganz pauschal soz.

Bei Kindern sieht die Sache oft noch extremer aus.

Gruß
Matthias

TAZttDevil


#18

Beitrag von TAZttDevil » 18.06.2004 14:15

die letern haben ja vor der polizei und der versicherung alle shuld auf sich genommen.. und polizie hat auch direkt geasgt, das mich keine schuld trifft...
Das der Kleine ein paar Kratzer abbekommen hat wurde auch nirgens erwähnt.. nur das ich verletzt wurde und das mopped platt ist...

stephke


#19

Beitrag von stephke » 18.06.2004 15:26

Hallo Q,

ich würde an deiner Stelle auch sofort zum Anwalt gehen.
Kinder unter 10 Jahren habe nach neuem Recht keine Schuldfähigkeit bei KFZ Unfällen. Du kannst glaube ich sogar froh sein, daß die Eltern eine gute Haftpflichtversicherung haben, denn sontst musste vieleicht deinen Schaden selber bezahlen.
Haste auch schon mal überlegt, ob den Kindern nicht ein Schmerzensgeld zusteht, denn du bist vieleicht sogar der Unfallverursacher?

Viele Grüße

Stephke

bikermichael


#20

Beitrag von bikermichael » 18.06.2004 15:32

Wegen der Schmerzensgeldsache:

Du mußt nicht gleich klagen um Schmerzensgeld zu erhalten. Im Normalfall genügt es ein Schreiben vom Arzt (Befund) der Versicherungsgegnerischenpartei einzureichen, dann dürfte auch etwas Schmerzensgeld rausspringen.
Bei einer Klage dürfte aber das Schmerzensgeld wohl höher ausfallen, aber in deinem Fall trifft das ja eh nicht zu.

MFG

ps. gute Besserung

Ell-Nínío


#21

Beitrag von Ell-Nínío » 18.06.2004 15:34

Zum Unfallhergang: Gut, dass es so "glimpflich" ausgegangen ist. Hoffentlich wird das alle eine Gute Wendung nehmen.

Naja, aber unter Umständen ziehen die Ihre Aussage zurück und dann hast du ein Problem an der Backe.

Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast, würde ich die auf jeden Fall einschalten. Zum einen kannst du dann das maximale Herausholen und zum anderen wirst du vor bösen Überraschungen gewarnt.

mattis


#22

Beitrag von mattis » 18.06.2004 16:09

Moin,
TAZttDevil hat geschrieben:Die Eltern haben ja vor der Polizei und der Versicherung alle Schuld auf sich genommen.. und Polizie hat auch direkt geasgt, das mich keine Schuld trifft...
War hier damals das selbe. Gebracht hat alles nix.
Gesetz ist (leider) Gesetz :-(


Gruß
Matthias

nofan


#23

Beitrag von nofan » 18.06.2004 16:41

hey moment mal die kinder sind doch wohl schuld wenn die auf die straße laufen du must mit sicherheit kein schmerzensgeld zahlen.......

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#24

Beitrag von [W2k]Shadow » 18.06.2004 16:47

also insofern muss ich nofan recht geben, nach den bisherigen schilderungen ist taz auf jeden fall nicht unfallverursacher, weil das herrannahen eines motorrades auch kinde rnicht dazu bewegt auf die fahrbahn zu springen!

soviel dürfte klar sein.
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#25

Beitrag von Herr Bert » 18.06.2004 16:50

nofan hat geschrieben:hey moment mal die kinder sind doch wohl schuld wenn die auf die straße laufen du must mit sicherheit kein schmerzensgeld zahlen.......
Kinder bis 10 Jahre haben grundsätlich nie schuld, da hat Stephke recht!

Aber trotzdem würd ich in diesem Fall noch zurückhaltend sein mit Anwalt usw.
Da das ganze Polizeilich aufgenommen ist kann man immer noch diesen letzten schritt gehen.
Anscheinend sind sich ja noch alle einig, also ich würd erstmal abwarten.
Gruß Herr Bert

nofan


#26

Beitrag von nofan » 18.06.2004 17:01

ja ok ihr habt recht in deutschland läuft so ziemlich viel schief ich würde mich trotzdem sicherheitshalber mal an einen anwalt wenden......der weis es dann doch besser als ich........sicher is sicher

mattis


#27

Beitrag von mattis » 18.06.2004 17:05

'N Abend.

Ich würde erstmal schauen wie sich das entwickelt.

So wie du geschrieben hast handelt es sich ja um intelligente, vernünftige Leute.

Und da es polizeilich aufgenommen wurde, kann auch die Zeit nicht gegen dich spielen.

Sollte es doch noch zu Problemen kommen, kann man immer noch den Anwalt einschalten.

So wie man in den Wald... ;-)


Viel Erfolg.



Gruß
Matthias

TAZttDevil


#28

Beitrag von TAZttDevil » 18.06.2004 17:28

Naja... Anwalt ist eingeschlatet, der hält sich aber zurück und tritt auch nirgens auf... Er stärkt mir nur den Rücken und sagt mir, was ich tun soll... Nach seiner Aussage habe ich gute Karten und wie es im moment aussieht hat die Versicherung (gegenüber den Eltern) gesagt, das sie den Schaden zahlen...

Das die Kinder "nicht Schuld" ist mehr oder minder klar.. .Natürlich sind sie auf die Straase gelaufen, aber in erster Linie sind die Eltern schld, da sie ihre Aufsichtsplicht verletzt haben, sie standen ja direkt danaben.

Die Polizei hat auch direkt vor Ort alles Skizziert und Rekonstruiert. Ich denke, das die zuständigen Behörden die Aussagen der Polizisten, die ganz klar jede Schuld von mir weisen, ignorieren können.

Aber alle Beteiligten haben sich bisher sehr vernünftigt verhalten. Und ich denke nicht, das die Eltern groß noch das Ruder rumreissen, die sind dankbar, das ihren Kindern nicht mehr passiert ist...

Hoffen wir auf das Beste...

Danke für euer aller Tipps..


Keep Smiling, Q

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Aldo
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#29

Beitrag von Aldo » 18.06.2004 18:49

also bei Personenschaden ist ein Anwalt so gut wie Pflicht!
hast du denn eine Ahnung was im schlimmsten Fall da alles auf dich zukommen kann? - wegen Spätschäden und was weiß ich nicht alles!

und bedenke, Kinder sind schuldunfähig! und du musst immer mit Kindern auf der Straße rechen! und die Eltern sind nicht zur permaneten Überwachung und zum Festhalten der Kinder verpflichtet!

ist so! ich habe ähnlichen Fall als Elternteil hinter mir! meine Tochter wurde mit dem Fahrrad auch aufgegabelt und hatte meiner Meinung nach eindeutig Schuld! die Versicherungen sahen das anders- 50: 50% ging es aus! jeder blieb auf seinem Schaden sitzen!
auch wenn es eindeutig scheint und die Eltern alles anerkennen kann letzlich die Schuldfrage ganz anders ausfallen!

ein Anwalt berät dich auch am besten bezgl. Durchsetzung deiner eigenen Schmerzensgeldforderungen!
1992 Rinderwahn,
1999 Weltuntergang nach Nostradamus,
2000 Millenium-Bug,
2002 SARS,
2005 Vogelgrippe H5N1 Virus,
2009 Schweinegrippe H1N1 Virus,
21.12.2012 Weltuntergang im Maya-Kalender,
2014 Ebola,
2020 Corona auch überlebt

Q996


#30

Beitrag von Q996 » 18.06.2004 22:03

Hey.

Das Umklappen der Maschine kommt durch die Massenträgheit. Das war kein Highsider. So wie ich es verstehe rutschte Deine Maschine schon etwas quer. Wenn die Räder plötzlich Gripp bekommen, klappt die ganze Fuhre um. Das ganze bei hoher Geschwindigkeit führt zu netten Überschlägen um die Längsachse quer zur Fahrtrichtung - hab' ich mal in Assen gesehen...

bye, Marcus

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