SV 650 S nach 300 km gelegt...Schutzkleidung tragen!!!!


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Entrox


#31

Beitrag von Entrox » 11.07.2004 16:51

Jeder der an seiner Schutzkleidung spart sollte sich mal die Frage stellen ob er wirklich Motorrad fahren will. Ich denke mal das die komplette Schutzausrüstung in meinem Schrank gut über 2000EUR gekostet hat.
Das dumme ist, das man schwer einschätzen kann, welche Schutzkleidung auch wirklich schützt. Klar, nach einer 2000€-Investition kann man sich schon sehr sicher fühlen. Nur werden viele nicht so viel Geld einsetzen können oder wollen. Es gibt zwar auch viele Klamotten, die günstiger sind, aber welche wirklich davon taugen, weiß man meistens erst hinterher. Mein erster Anzug war zwar vom Material her "ansatzweise" brauchbar, aber nach dem Sturz hing mir der Knieprotector in der Kniekehle und der Ellenbogenprotector unter der Achsel. Bei einer Jacke von Louis (die mit dem penetranten Aufdruck hinten) ist das Matrial auch fast in Ordnung, aber dafür sind die Nähte ein witz (vor allem die vom Innenfutter, die die Protectoren halten sollten). Die letzten beiden Hosen, die ich hatte, waren vom Material her ein schlechter Witz (das abriebsicherste daran war vermutlich das Innenfutter...)

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#32

Beitrag von Black Wolf » 11.07.2004 17:01

Ich glaube eine "billige Schutzkleidung" ist besser wie gar keine;
Wenn ich vor meinem ersten Sturz ne Jacke mit Protektoren
angehabt hätte wären mir sicherlich meine zwei Operationen an der Schulter erspart geblieben!
Gruß Wolf

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Markus SVS


#33

Beitrag von Markus SVS » 11.07.2004 17:07

Ich habe habe auch einige Zeit gebraucht bis ich mich für das ganze Zeug entschieden habe. Ich muss aber zugeben das keine No-Name Produkte dabei sein. Alles von Uvex, Dainese, Held, Sidi und Büse. Dürften jetzt alle Sein. Gerade bei der Dainese Kombi sieht man schon das die halt Ahnung haben. Es muss ja auch nicht immer das neueste Modell sein. Ein Auslaufmodell vom letzten Jahr bzw. ein Restposten tut es schon lange.

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#34

Beitrag von Black Wolf » 11.07.2004 17:19

Markus SVS hat geschrieben:Es muss ja auch nicht immer das neueste Modell sein. Ein Auslaufmodell vom letzten Jahr bzw. ein Restposten tut es schon lange.
Richtig! Hab mir auch mit der Zeit für jede Gelegenheit (Wetter&Jahreszeit)ne Menge Bekleidung
meistens im Lagerverkauf geholt!
Gruß Wolf

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KuNiRider


#35

Beitrag von KuNiRider » 11.07.2004 17:51

SVblue hat geschrieben: Wer hier ist früher Moped gefahren (50er o.ä.)?
Aber wer von denen hatte damals Schutzkleidung getragen.
Die Mopeds fahren mit unter auch 70km/h >90 8) und da denkt kaum einer an entsprechende Kleidung.
Ich :!: Nachdem es mich mit meiner CB 50 mal beim Abbiegen mit ca. 25km/h auf Split-Sandgemisch gelegt hat (Jeans und T-Shirt :roll: ) und ich merh aus Wunde als aus Haut bestand und mich freute als nach 6 Wochen das letzte Steinchen rausgeitert war, bin ich nur noch in Lederjacke und Spezialjeans mit Kniepolster gefahren 8)

mattis


#36

Beitrag von mattis » 11.07.2004 18:12

Moin,

also ich "bewundere" die Typen in Shirt und Schlappen immer.

Echt "mutig".

Ich könnte so keinen Meter fahren.
Hätte immer die Bilder eines Sturzes vor den Augen und wäre total verkrampft.

Hab daher meine altgediente Textilhose auch durch eine aus Leder ersetzt. Musste lange nach einer passenden Größe suchen.
Nichts teures. 170 Euro, aber um Welten sicherer als die Textilhose.

Bei der Jacke werde ich wohl zu kurz-geschnittenen von Dane oder Kushitani greifen.

Jacke "muss" meiner Meinung nach einfach Textil sein.
Ist bequemer, hat mehr Taschen und ich fühl mich einfach besser (nicht sicherer) darin.

Ein Erbo P7 wurde die tage bei Freund und Helfer MO bestellt.

Auf der Enduro gibts immer Textiljacke und Hose ohne Protektoren.
Darunter dann Elbogen-/Unterarmschützer, Knieprotektoren mit Gelenk und ein Brustpanzer (wenns mal etwas derber wird).

Die Schwabenlederkombi ist vorerst aufgeschoben.
1300 Euro sind halt doch eine menge Geld (andererseits recht günstig für den gebotenen Schutz und das eigene Leben, die eigene Gesundheit)

Man muss mal darüber nachdenken, was einem der eigene Schutz, seine Gesundheit, sein Leben und seine Zukunft wert ist.


Gruß
Matthias (bis jetzt zum Glück Unfallfrei)

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#37

Beitrag von [W2k]Shadow » 11.07.2004 18:15

@entrox,
also zu den was ich oben geschrieben habe,
ich wollte nur mal eine sichtweise deutlich machen, die durchaus zu vertreten wäre!!
es ist nicht meine, zumindest nicht so extrem.

meine textilkombie, auf die du angespielt hast, trag ich fast nur bei fahrten, innerhalb der stadt oder ganz kurz überland.

wenn ich weiter fahre, nehm ich auch meine lederkombi, die im übrigen eh besser zum motorrad passt als die textil :-P
schon allein das ist ein grund das zu tragen :-P
=========
[W2k]Shadow
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Daywalker


#38

Beitrag von Daywalker » 11.07.2004 19:05

LOL! Sorry ich find diese Diskussion einfach lächerlich!
Jedem Motorradfahrer, dürften die Gefahren des Motorradfahrens bekannt sein. Somit geht auch jeder von uns ein kalkuliertes Risiko ein... Ob man dieses Risiko nun mit dem Tragen einer Jeans erhöht bleibt jedem selbst überlassen. Daher find ich diese Belehrungen einfach störend und auch nervig!

Ich für meinen Teil fahr sehr oft nur mit Motorradjacke, Helm und Jeans! Ganz einfach aus dem Grund weil ich mit dem Motorrad mal ins Einkaufscenter, ins Kino oder sonst irgendwo hin wo es unpraktisch ist ne komplette Kombi zu tragen.
Das Motorrad ist in meinem Fall auch nicht nur für Motorradtouren am WE da, so dass ich es nicht einfach mal daheim lassen oder das Auto nehmen könnte.

Lorbas


#39

Beitrag von Lorbas » 11.07.2004 19:29

ich habe in schutzkleidung relativ viel investiert.
für fahrten mit der sv in leder, racingstiefeln und rückenprotektor.
für fahrten zur schule / arbeit usw textilhose und enduro jacke.
also auch mit protektoren. und auch nur tourenstiefel. is halt angenehmer in denen zu laufen etc.
fürs gelände habe ich wiederrum crosstiefel, knie - ellbogenschützer und nen brustpanzer.
ist zwar viel geld, aber dafür is mir bei unfällen auch noch nix passiert.
egal auf welchem terrain.
mir ist es egal wie jemand fährt. wenns bekannte von mir sind versuche ich sie zu überzeugen. klappt dies nicht, lasse ich es.
aber wenn sie sich dann mal aufs maul legen und jammern is mir das auch egal. wer nich hören will muss fühlen.

Dodger


#40

Beitrag von Dodger » 11.07.2004 19:34

@Jeansfahrer

Ihr könnt' euch ja mal überlegen so'ne Spezial-Jeans (optional mit Protektoren) von einem der großen 3 zuzulegen.

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#41

Beitrag von Black Wolf » 11.07.2004 20:44

@Daywalker
Ich find das aber unpraktischer im Rollstuhl insKino zu "gehn"
und außerdem wenn du es lächerlich findest darüber zu diskutieren;
Wieso meldest du dich dann???
Gruß Wolf

Der Weg ist das Ziel
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mattis


#42

Beitrag von mattis » 12.07.2004 15:13

Moin,
blackwolf hat geschrieben:@Daywalker
Ich find das aber unpraktischer im Rollstuhl insKino zu "gehn"
Hmm. Das ist eine Folge, die sich mit Leder und Co. meistens auch nicht vermeiden lässt. Rückenprotektor regelt.

Das Problem sind wie angesprochen die Unfalle bei Geschwindigkeiten im Stadtbereich. Kurzstrecke, etc.

Üble Haut- und Knochenverletzungen mit langen KH und Reha-Aufenthalten sind die Folge.


Gruß
Matthias

nofan


#43

Beitrag von nofan » 12.07.2004 16:04

ich fahre selten mit schutzkleidung......ist doch mein risiko ausserdem aufm roller trägt auch keiner schutzkleidung......und ich fahre wie der roller 50 in der city.......hmmmm also heult mal nich rum nur wenn einer in kurzer hose uffm moppi sitzt.....ist doch ein freies land....

Markus SVS


#44

Beitrag von Markus SVS » 12.07.2004 17:43

nofan hat geschrieben:ich fahre selten mit schutzkleidung......ist doch mein risiko ausserdem aufm roller trägt auch keiner schutzkleidung......und ich fahre wie der roller 50 in der city.......hmmmm also heult mal nich rum nur wenn einer in kurzer hose uffm moppi sitzt.....ist doch ein freies land....
Das ist so schon richtig ABER dann denkst du echt egoistisch.

1. wie hier schon mehrmals erwähnt gibt es Leute die dir im Falle eines Unfalls helfen müssen und sich bestimmt freuen, vor allem wenn sie sowas zum ersten mal sehen :?

2. zahlt die Krankenkasse einen Haufen Geld wo mit der richtigen Schutzkleidung womöglich überhaupt keine Verletzungen entstanden wären. Es mag zwar nur ein kleiner Prozentsatz der Gesamtleistungen sein aber den tragen alle mit und ich kann gut verstehen das es viele gibt die immer mit Schutzkleidung fahren bzw. gar nicht Motorrad fahren, die sich darüber aufregen.

Es mag zwar hart klingen, aber es sollte schon längst ein Gesetz geben das man jemanden der so auf seinem Bike sitzt gleich mal zu ein paar Sozialstunden in der Notaufnahme verdonnert. Ich würde sogar soweit gehen das ein Motorrad-/Rollerfahrer der so einen Unfall hat, ob schuld oder nicht schuld, entweder einen Teil der Leistungen der Krankenkasse zurück erstattet oder eine Strafe zahlen muss.

Ich selbst habe schon gesehen was für Folgen es hat wenn jemand in Badehose und T-Shirt mit "nur" 30km/h abfliegt. Sehr schöner Anblick :( scared Wo er schreiend am Boden gelegen hat hätte ich am liebsten noch Salz in die Wunden gerieben um diese Dummheit zu bestrafen.

Kann jetzt kommen was will, ich vertrete diese Meinung,

Bernd
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#45

Beitrag von Bernd » 12.07.2004 18:03

@ Markus SVS

Stimme Dir in allen Punkten zu!!!

Gruß
Bernd

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