Lastwechsel - Unsere Beziehung steht auf Messers Schneide


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svbomber
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#16

Beitrag von svbomber » 17.07.2004 22:21

Wörsty hat geschrieben:Wenn die Kette zu straff ist, kann dies das Problem auch noch verstärken.
... oder zu locker :idea:

Konne


#17

Beitrag von Konne » 17.07.2004 22:51

Also das mit dem Konstantfahrruckeln hat mich auch genervt un ich habs so gelöst 8O
Ähm :roll:
Zustande kommt dies durch einen Übergangsbereich von der Gemischzusammensetzung bei geringer Drosselklappenöffnung und bei Leerlauf(auch Schiebebetrieb).
Also hab ich die Gemischzusammensetzung im Leerlauf verändert.
Gesteuert wird die durch den IAP-Sensor.
Dieser is rechts unten am Lufikasten außen dran.
Der hat von unten einen dünnen Schlauch dran.
Wenn man den weiter verfolgt kommt so ein Resonanzkörper un der geht an die Einspritung am vorderen Zylinder usw.
Diesen Schlauch hab ich vom Sensor abgezogen(der Sensor erkennt jetz alo nich mehr, dass du Schiebebetrieb fährst).
Kein ruckeln mehr :P
Neben Effekt is dabei "Mörderfehlzündungen" :twisted:
Hatte hier auch schon mal darüber geklagt.
Problem is gelöst wie folgt :wink:
Wenn du jetz das direkt unter dem Sensor liegende Sekundärluftsystem abklemmst sin die Fehlzüdies wech :idea:

Die könnt auch bei der 1000er zuntzen 8O
Weiß aba nich genau, hab ja keine :oops:

Milka


#18

Beitrag von Milka » 18.07.2004 16:26

Im Fahrbetrieb dürfte es egal sein, ob der Gasgriff jetzt 4 oder 1 mm Spiel hat.

Dem kann ich nicht zustimmen, das Gasspiel hat einen sehr großen Einfluss aufs Fahrverhalten, die Frage ist nur was man lieber mag.
Ich persönlich fahre mit fast null Spiel, mag das einfach lieber, man muß halt nur was vorsichtiger am Kabel ziehen, alles eine Sache der Gewöhnung. "Die Griffe wie rohe Eier halten"

Stell dir einfach etwas mehr Spiel ein und probier nochmal, anssonsten hilft wohl nur eine Umbaumassnahme wie bei SVKonne.

P.S. Schau mal nach deiner Kettenspannung, lieber zuviel Spiel als zuwenig!

Michael


#19

Beitrag von Michael » 18.07.2004 16:56

Milka hat geschrieben:Schau mal nach deiner Kettenspannung, lieber zuviel Spiel als zuwenig!
Je mehr Spiel in der Kette ist, desto schlimmer wird aber das Lastwechselruckeln. Ist klar, oder?

Bei zuwenig Spiel kann aber die Kette und was am Getriebeausgang (Lager?) beschädigt werden. Ich würde die Kette nach Anleitung einstellen (so wie es im Handbuch oder der Wartungsanleitung steht).

mattis


#20

Beitrag von mattis » 18.07.2004 18:17

Moin,

wie gesagt: Ich liebe den SV V2. Die Motorbremse und alles andere.

War heute schon eine große Umstellung mit dem erhöhten Standgas.
Die Motorbremse ist gleich sprübar geringer :-(

Ich denk mit nem R4er würd ich übers Ziel hinausschießen ;-)

Nur eben dieser harsche Übergang bei geringen Gasgriff-Änderungen :-(

Konstantfahrtruckeln: Meiner Meinung nach erst seit einigen Tausend km vorhanden/spürbar. Tritt eigentlich von 3.000 bis was was ich auf.

Stört mich allerdings nicht so. Wann fährt man schon konstant ;-)

Kette ist ok. Nicht zu stramm, nicht zu lose. Da achte ich sehr drauf.

Werd morgen mal das Spiel im Gasgriff etwas vergrößern lassen (jaja, 2 linke Hände).

Was mich interessieren würde:

Kann man mit den Öffner- und Schließerzügen was ändern?
Das man soz. das Spiel im Schießerzug etwas vergrößert?

Oder ist das egal, da ja im Normalfall sowiso die Feder der Anlage die Schließung/Gegenzug übernimmt?


Gruß
Matthias

KuNiRider


#21

Beitrag von KuNiRider » 20.07.2004 0:13

Eine zu locker Kette verschlmmert den Lastwechselschlag.
Eine zu straffe Kette ruiniert das Getriebeausgangslager. Und verursacht teils heftiges Ruckeln beim Einfdern.
Eine ungleich gelängte Kette fährt sich wie heftiges Konstantfahruckeln.
Leerlauf 900-1200 U/min: Heftige Lastwechselschläge
- 1200-1400 U/min: etwas Lastwechselschläge
- > 1400 U/min: Keine Lastwechselschläge
Etwas Spiel müssen die Gaszüge haben, sie verspannen sich sonst und werden schwergängig bis sich das Gas nicht mehr von alleine zurückstellt.
Das kann aber versuchsweise dazu benützt werden um zu testen ob du zu heftig am Lenker hebst. Wenn das Gas leicht klemmt, kannst du es auch nicht so leicht verwackeln :wink:

puschelbiene


#22

Beitrag von puschelbiene » 25.07.2004 8:54

hallo matthias.

nun haben wir es ja endlich ,

das hört sich bei dir verdammt danach an , das deine kette im a***h ist

durch ungleichmäßiges längen und das im zusammenspiel mit fast auf null

reduziertem gaszugspiel , ergibt genau die von dir beschriebenen

plötzlichen starken lastwechselreaktionen( bzw. fahrtruckeln im unteren drehzahlbereich und bei konstanter langsamfahrt )

nun ja , viele schreiben hier das ein reihen-4er dieses problem nicht

haben würde , dem stimme ich nicht ganz zu. meinem freund seine ex

kilo fazer erginn es ähnlich wie der sv , den sein motor hatte auch mit

starken lastwechsel zu kämpfen was sich bei ungleichmäßig gelängter

kette später noch verstärk hatte.

er hat daraufhin kurzerhand auf riemenantrieb umgebaut und siehe da ,

das problem war komplett behoben . man glaubt es kaum , aber war so.

die konstruktionsbedingten lastwechselreaktionen eines v2 lassen sich

nicht vollständig ausräumen , aber du solltest mal einfach so zum

vergleich eine ducati st3 probefahren . mehr darf ich dazu nicht sagen.

weiterhelfen konnte ich dir bei deinem problem sicher nicht , aber du

stehst nicht allein mit deinem problem da , gell.

gruß puschelbiene ;( Feuer

mattis


#23

Beitrag von mattis » 25.07.2004 16:07

Moin,

also die Kette ist nach knapp 9500km sicherlich noch mehr als gut.
Spiel hat ja imemr gepasst. Eher zu viel als zu wenig.
Geschmiert wurde sie auch regelmäßig. --> Topzustand.

Hab die Tage vom Meistro das Spiel in den Zügen etwas vergrößern lassen (wenn auch mit Widerwillen) und wurde in meiner Meinung bestätigt:

Das Spiel hat im Fahrbetrieb keine Auswirkungen.

Alleine im Übergang von "Gasgriff ganz zu" (soz. loser Gasgriff) und Aufziehen des Griffes hat man mehr Spiel und einv erändertes Verhalten.

Mich nervt die zusätzliche Verzögerung durch den Leerweg.
Deshalb hab ichs damals ja auch rausnehmen lassen.

Im Fahrtbetrieb wird der Griff alleine durch die Feder/Federn der Drosselklappengerätschaft auf Zug gehalten.

Fahrverhalten unverändert.
Nur das ich mein superdirektes Ansprechen des Gasgriffes von "zu" nach "aufziehen" dafür geopfert habe :-(

Ich weiß es nicht.

Werd die Tage mal eine Vergleichs SV K4 fahren.

An mir liegts auf jeden Fall nicht.
Hat ja bisher auf knapp 9000 km auch gefunzt.


Gruß
Matthias

Bombwurzel


#24

Beitrag von Bombwurzel » 26.07.2004 9:50

Fahr mal nen Eintopf mit Gleichdruck-Vergaser, dann weisste erst was richtige Lastwechsel sind. :lol:

Die K4 hat freilich weniger Lastwechsel, da die Einspritzanlage für sehr gleichmäßige Gasannahme sorgt und auch das "ruckartige" Abtouren etwas mindert. Der Unterschied zum 4-Zylinder ist zwar immernoch gewaltig, aber dennoch deutlich geringer.

Als ich das erste Mal auf nem 4-Topf saß, hab ich 'n riesen Schreck bekommen. Ampel wurde rot und ich hab gewohnheitsmäßig erstmal nur Gas weggenommen. Die Panik am Bremshebel war dann umso größer als ich merkte, dass der Bock gar nicht auf die Gaswegnahme reagierte.

Danach kam mir nur ein Gedanke: BÄH, WAS FÜR EIN WEICHSPÜL-MOPPED :twisted: :twisted:

Der "Charakter" eines Motorrades ist für mich sehr wichtig - deshalb liebe ich meine BETA so sehr. Einzylinder, Gleichdruck-Vergaser, Choke, null Elektronix dran, harte Sitzbank, kein Windschild - das ist noch richtiges echtes Motorradfahren. 8) 8)

mattis


#25

Beitrag von mattis » 26.07.2004 10:11

Moin,

also meine SLR und meine aktuelle DR-Z können das besser als die SV.

Wie gesagt:
Es gibt auch genug V2s auf dem Markt die das ebenfalls besser können.


Gruß
Matthias

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