neues moped einfahren


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bunny


neues moped einfahren

#1

Beitrag von bunny » 25.07.2004 14:33

:roll: hallo ihr sver :lol:
ich habe mal eine frage weiß jemand wie ich ambesten meine neue sv 650 einfahre ich habe jetzt 600 km drauf und habe die drehzahl nicht über 6000 1/min gehalten.
vielen dank im vorraus .
die sv queen.

Sniper


#2

Beitrag von Sniper » 25.07.2004 14:45

Steht alles im Handbuch unter "Einfahren". Hab mich auch ganz genau daran gehalten.


Gruß Sniper

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svbomber
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#3

Beitrag von svbomber » 25.07.2004 15:15

SUZUKI SV650 K3 Wartungshandbuch hat geschrieben:Die folgenden Einfahrvorschriften sind zu beachten:

Anfängliche 800km: Unter 5.000 U/min
Bis zu 1.600km: Unter 8.000 U/min
Über 1.600km: Unter 10.500 U/min

Mr.Yellow


#4

Beitrag von Mr.Yellow » 25.07.2004 17:50

Wichtig ist es auch während der Einfahrzeit die Drehzahl nicht über eine längere Zeit auf dem gleichen Level zu halten z.B. längere Autobahn Etappen mit ständig 5000 U/min. es droht sonst das Getriebe/Motorenteile "verglasen" . Bis 1500 km das Getriebe gut durchschalten und die Drehzahl immer schön variieren. Der Motor wird es Dir lange danken :) sv

sv michael 69


#5

Beitrag von sv michael 69 » 25.07.2004 23:16

mein händler sagte mir die ersten 800 km 5000 u/min dann alle 100 km die drehzahl um 500 u/min steigern.

Ampelumfaller


#6

Beitrag von Ampelumfaller » 30.07.2004 5:32

ca. 200Km "sachte" fahren.... nicht über 6000..

danach Feuer frei.... O-Ton Händler..

Chrizzz


#7

Beitrag von Chrizzz » 30.07.2004 8:04

Ampelumfaller hat geschrieben:ca. 200Km "sachte" fahren.... nicht über 6000..

danach Feuer frei.... O-Ton Händler..
Den Spruch kenn ich. Hat meiner auch gesagt. Lenis in Ennepetal ;)

Executer


#8

Beitrag von Executer » 30.07.2004 10:30

Normal brauchst da nix mehr einfahren weil dein Motor/Getriebe schon ein Dauerlauf im Suzuki Werk mit hoher Drehzahl hinter sich hat, das mit dem Einfahren ist eine alten Regel die heutzutage aber wenig Bedeutung hat ...
Hab meine große in den ersten 1000Km schon bis kurzzeitig 8000U/Min. gedreht, das nenn ich "knackig" einfahren und lieber soll der Motor verrecken auf den erste Kilometern als erst nach 2 Jahren wenn die Garantie erloschen ist :D

Milka


#9

Beitrag von Milka » 31.07.2004 0:08

Executer hat geschrieben:....lieber soll der Motor verrecken auf den erste Kilometern als erst nach 2 Jahren wenn die Garantie erloschen ist :D
Prima Einstellung, hoffe du hast nicht das Pech, dass dir der Motor beim feurigen Angasen festgeht.......

Geduld ist eine Tugend.....und gebrauchte Moppeds sollte man genau anschauen und Probe fahren, wer weiss, was der Vorbesitzer da alles mit gemacht hat.........

Sniper


#10

Beitrag von Sniper » 31.07.2004 9:37

Normal brauchst da nix mehr einfahren weil dein Motor/Getriebe schon ein Dauerlauf im Suzuki Werk mit hoher Drehzahl hinter sich hat, das mit dem Einfahren ist eine alten Regel die heutzutage aber wenig Bedeutung hat ...
Hab meine große in den ersten 1000Km schon bis kurzzeitig 8000U/Min. gedreht, das nenn ich "knackig" einfahren und lieber soll der Motor verrecken auf den erste Kilometern als erst nach 2 Jahren wenn die Garantie erloschen ist icon_biggrin.gif
Dauerlauf im Suzuki-Werk??? Was habt ihr für vorstellungen... Die Motoren werden kurz warmgefahren um zu sehen ob die Messergebnisse innerhalb der Toleranz liegen und das wars. Die ersten 5000 km sind entscheidend für die Lebensdauer eines Motores.


Gruß Sniper

Executer


#11

Beitrag von Executer » 31.07.2004 11:29

Einige scheinen hier zu vergessen das es nur ein Fortbewegungsmittel ist, und ich nehme keine Rücksicht auf Material denn wenn was platzt oder sich frisst dann solls eben so sein ... 8O

@Sniper
natürlich werden die Motoren vor dem Probelauf warm laufen lassen, aber dann gehts richtig zur Sache im Werk, glaub mir ;)
Oder meinst du Suzuki kann sich ein negatives Erlebnis Leisten wenn einer ein neues Mopped kauft und den Motor zerreist es auf den ersten 10Km ;)

Was für Toleranz meinst du?
Abgasverhalten? Leistung? Drehmonent?
Diese Werte werden schon bei der Entwicklung erfasst und genau bestimmt, so das hinterher in der Serienproduktion kein "messen" mehr nötig ist denk ich, oder zumindest noch nach dem zufallsprinzip ... :D

Sniper


#12

Beitrag von Sniper » 31.07.2004 12:48

Ich arbeite bei Daimler-Chrysler.

Bei uns werden Motoren für Lkw´s, Pkw´s und Busse gebaut. Also Motoren mit einem Hubraum bis zu 12 Liter. Ich war auch schon beim Motorenband und hab mir die "Bremsen" (Prüfstände) angesehen.

Die Motoren werden warm laufen gelassen und dann unter Belastung an ihr Leistungsgrenze gebracht. Da werden alle Daten wie Drehmoment, Drehzahlverlauf, Temperatur und einiges mehr aufgezeichnet und überprüft.
Natürlich werden diese Werte bei der entwicklung erfasst, aber kein Motor der gleichen Baureihe hat auch die gleichen Leistungsmerkmale. Jeder Motor hat seine eigenen "Eigenschaften und Merkmale".

Mit einem Dauerlauf oder einfahren haben diese Prüfungen nichts zu tun. Außerdem wird das zusammenspiel von Getriebe, Motor, Kühlung usw damit auch nicht geprüft, da nur der Motor auf den Prüfstand kommt und Kühlung, getriebe usw der Prüfstand übernimmt. Deswegen ist meiner Meinung nach das Einfahren immer noch wichtig, da erst am Motorrad die einzelnen Komponenten sich aufeinander abstimmen.

PS: Selbst Leistungsprüfstand haben wir schon Motoren an nagelneuen Bussen getauscht!


Gruß Sniper

Pinky


#13

Beitrag von Pinky » 31.07.2004 12:49

Executer hat geschrieben:Diese Werte werden schon bei der Entwicklung erfasst und genau bestimmt, so das hinterher in der Serienproduktion kein "messen" mehr nötig ist denk ich, oder zumindest noch nach dem zufallsprinzip ... :D
die motoren werden nur kurz "angefahren" um zu sehen ob sie überhaupt laufen und durch fertigungstoleranzen nicht irgendwas eingebrochen ist... da ist nix mit dauerlauf - das ganze liegt wohl eher im minutenbereich wenn nicht noch kürzer

ein motor muss eingefahren werden das er ordentlich läuft... gutes einfahren ist nicht nur wichtig für die haltbarkeit auch für die leistung des motors...

Dodger


#14

Beitrag von Dodger » 31.07.2004 18:23

Executer hat geschrieben:Einige scheinen hier zu vergessen das es nur ein Fortbewegungsmittel ist, und ich nehme keine Rücksicht auf Material denn wenn was platzt oder sich frisst dann solls eben so sein ... 8O
Stimmt, wenn man sich drauf einstellt und das nötige Kleingeld dafür hat, im Ernstfall, alle 2-3 Jahre spätestens nen neuen Motor/neues Bike zu kaufen, kann man das so machen... :roll:

Aber es gibt ja auch Leute, die das Motorrad fahren wollen/müssen bis es kaputt is... und damit sind kaum die ersten 20.000km gemeint... :)

Stargate1972


Einfahren

#15

Beitrag von Stargate1972 » 31.07.2004 19:14

Ich glaub erlicht gesagt nicht das der Motor bei Suzuki einen Prüfstanddurchlauf macht sondern der wird nur angelassen ob er überhaupt läuft.

Bei den heutigen Fertigungstoleranzen ist das auch kein muss mehr.

Eine CNC Fräse, Drehbank etc.. mach nu mal keine Fehler.

aber trotzdem : Einfahren muss sein damit sich die Kolben Zahnräder etc.

sauber auf einander einlaufen.

Aber was meint Suzuki mit verglasen ??? Verglasen tun Bremsscheiben/Beläge die zu heiss geworden sind , aber ein Motor ????

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