Angst !?!
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Ro.Biker
Mein Tipp : Wenn du Angst hast, dann lass es lieber und mach dir nichts`vor !
Da helfen auch keine guten Ratschläge aber bedenke dass du eine schöne Erfahrung ( die des Motorradfahrens) weniger haben wirst
Also mach das, was du fühlst und für richtig hälst
Ich wünsch dir viel Glück für deine Entscheidung
Gruß
Da helfen auch keine guten Ratschläge aber bedenke dass du eine schöne Erfahrung ( die des Motorradfahrens) weniger haben wirst
Also mach das, was du fühlst und für richtig hälst
Ich wünsch dir viel Glück für deine Entscheidung
Gruß
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Lessa
also meine bescheidene meinung zum thema angst:
angst hat eine ursache und die ursache deiner angst muß nicht zwangsläufig das motorradfahren selber sein. denk erst einmal darüber nach ob es wirklich die angst vor einem unfall ist oder die angst dich allgemein zu verletzen. hast du beispielsweise auch angst an einem hang herumzuklettern und dabei herunterzufallen? oder ganz lapidar gesagt angst vor schmerzen an sich?
angst kann man lernen zu beherrschen und damit auch sie zu verlieren. wenn dir wirklich der sinn nach dem fs steht dann mach ihn. nimm dir zeit und einen guten fahrlehrer der mit deiner "angst" umzugehen weiss.
meine erfahrung:
ich habe meinen führerschein auch dieses jahr gemacht, am 6 juli hatte ich die prüfung. auch bei mir war angst im spiel, im mai erst hatte ich einen bösen tödlichen motorradunfall gesehen. ich habe die ersten sage und schreibe 30! fahrstunden auf einem parkplatz geübt. hab meine maschine kennen gelernt und vertrauen in mir selber aufgebaut. mein fahrlehrer ist phantastisch mit mir umgegangen, hat gefordert aber nicht überfordert und er hat mir die wahl des tags für meine erste strassenfahrt gelassen. als ich mich innerlich dazu bereit fühlte bekam ich nur ein "okay dann schauen wir mal" von ihm und bei der nächsten fahrstunde forderte er mich auf meine sv auf der strasse zu bewegen. einerseites freute ich mich, andererseits zog sich mein magen zusammen wie ein gummiband das die spannung verliert. weiche knie, grummeln im bauch, schwitzige hände.... ich bin ca 3 km gefahren da hielt mein fahrlehrer an und frage mich erstmal wie ich mich fühle, ich war ehrlich und er redete sanft auf mich ein. es hat geholfen ich habe mich überwunden und bin einfach hinter ihm hergefahren. schön piano aber ich hatte nach ein paar kilometern ein unglaubliches glücksgefühl.
ich kam an diesem tag mit einem megabreiten grinsen nach hause und fühlte mich echt super.
die nächsten fahrstunden waren ähnlich. vorher immer ein grummeln im bauch das nach ein paar kilometer nachließ, irgendwann war das grummeln weg und das war der tag an dem ich mich zur prüfung anmeldete. nach insgesammt 51 fahrstunden hatte ich meinen fs und habe mir damit einen traum erfüllt den ich 20 jahre in mir trug. ich kann nur sagen das mein fahrlehrer jeden cent wert war und auch wenn es sich viel anhört bin stolz auf jede einzelne meiner fahrstunden den jede einzelne ist übung und training.
in den letzten 2 monaten bin ich ca 4500 km gefahren und möchte nicht eine minute davon missen.
nur mut, du schaffst das!!!
angst hat eine ursache und die ursache deiner angst muß nicht zwangsläufig das motorradfahren selber sein. denk erst einmal darüber nach ob es wirklich die angst vor einem unfall ist oder die angst dich allgemein zu verletzen. hast du beispielsweise auch angst an einem hang herumzuklettern und dabei herunterzufallen? oder ganz lapidar gesagt angst vor schmerzen an sich?
angst kann man lernen zu beherrschen und damit auch sie zu verlieren. wenn dir wirklich der sinn nach dem fs steht dann mach ihn. nimm dir zeit und einen guten fahrlehrer der mit deiner "angst" umzugehen weiss.
meine erfahrung:
ich habe meinen führerschein auch dieses jahr gemacht, am 6 juli hatte ich die prüfung. auch bei mir war angst im spiel, im mai erst hatte ich einen bösen tödlichen motorradunfall gesehen. ich habe die ersten sage und schreibe 30! fahrstunden auf einem parkplatz geübt. hab meine maschine kennen gelernt und vertrauen in mir selber aufgebaut. mein fahrlehrer ist phantastisch mit mir umgegangen, hat gefordert aber nicht überfordert und er hat mir die wahl des tags für meine erste strassenfahrt gelassen. als ich mich innerlich dazu bereit fühlte bekam ich nur ein "okay dann schauen wir mal" von ihm und bei der nächsten fahrstunde forderte er mich auf meine sv auf der strasse zu bewegen. einerseites freute ich mich, andererseits zog sich mein magen zusammen wie ein gummiband das die spannung verliert. weiche knie, grummeln im bauch, schwitzige hände.... ich bin ca 3 km gefahren da hielt mein fahrlehrer an und frage mich erstmal wie ich mich fühle, ich war ehrlich und er redete sanft auf mich ein. es hat geholfen ich habe mich überwunden und bin einfach hinter ihm hergefahren. schön piano aber ich hatte nach ein paar kilometern ein unglaubliches glücksgefühl.
ich kam an diesem tag mit einem megabreiten grinsen nach hause und fühlte mich echt super.
die nächsten fahrstunden waren ähnlich. vorher immer ein grummeln im bauch das nach ein paar kilometer nachließ, irgendwann war das grummeln weg und das war der tag an dem ich mich zur prüfung anmeldete. nach insgesammt 51 fahrstunden hatte ich meinen fs und habe mir damit einen traum erfüllt den ich 20 jahre in mir trug. ich kann nur sagen das mein fahrlehrer jeden cent wert war und auch wenn es sich viel anhört bin stolz auf jede einzelne meiner fahrstunden den jede einzelne ist übung und training.
in den letzten 2 monaten bin ich ca 4500 km gefahren und möchte nicht eine minute davon missen.
nur mut, du schaffst das!!!
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Kempoka100
Herzlich Willkommen. Bin auch Führerscheinneuling, wenn ich das noch sagen darf. Habe meine Pape knappe 3 Monate und lasse meine SV in einer Woche beim Suzuki Händler wegen der 6000 Inspektion stehen.
Ich habe auch noch Angst, wenn ich mir vorstelle, dass ich die Hausstrecke mit 120 Sachen letzten Fuß auf dem Boden hatte. Aber sobald ich auf dem Motorrad sitze, bin ich voll dabei. Ich konzentriere mich auf meine Fähigkeiten. Aufmerksamkeit ist das A und O. Sei ausfmerksam bei den Grenzen deines Könnens und deren Grenze der SV.
Wichtig. Niemanls verkrampft fahren, du musst locker bleiben und die muss es Spaß machen, sonst garantiere ich dir, dass du in einer Gefahrensituation unangemessener reagierst als wenn du locker auf der SV sitzt. Nicht nur körperlich locker, vorallem geistig, klar und entspannt.
Lg Paul
Ich habe auch noch Angst, wenn ich mir vorstelle, dass ich die Hausstrecke mit 120 Sachen letzten Fuß auf dem Boden hatte. Aber sobald ich auf dem Motorrad sitze, bin ich voll dabei. Ich konzentriere mich auf meine Fähigkeiten. Aufmerksamkeit ist das A und O. Sei ausfmerksam bei den Grenzen deines Könnens und deren Grenze der SV.
Wichtig. Niemanls verkrampft fahren, du musst locker bleiben und die muss es Spaß machen, sonst garantiere ich dir, dass du in einer Gefahrensituation unangemessener reagierst als wenn du locker auf der SV sitzt. Nicht nur körperlich locker, vorallem geistig, klar und entspannt.
Lg Paul
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firefighter
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Black_Rider
Mal mein "Werdegang".
Mit 16 wollt ich 125er machen, was ich auf finanziellen Gründen nicht durfte und musste mich 2 Jahre mit nem Roller rumärgern.
Mit 18 hab ich A gemacht und mit meine SV gekauft. Sie hatte als ich sie im Juli gekauft habe ca. 7600km aufm Tacho. Nachdem ich sie ca. 6 Wochen gefahren bin über 10.500. Es is echt ne Sucht.
Ich hab mich wie en kleines Kind auf die erste Fahrstunde gefreut *g* Meine Fahrlehrerin hat danach gesagt ich hätts im Blut. Und siehe da, ich hatte nur 3 Fahrstunden, dann die ganzen Sonderstunden un Prüfung.
Die ersten Kilometer auf de SV kamen mir noch etwas zittrig vor. Fährt sich halt ganz anders als en Roller, klappt nicht einfach in Schräglage. Mittlerweile hab ich zu der Kiste Vertrauen gewonnen. Bevor ich losfahr hab ich immer die Worte meiner besten Freundin im Kopf "fahr bitte vorsichtig, ich will dich nicht verlieren". Nuja, da halte ich mich dann auch zumeist dran, hängt ja schließlich meine Gesundheit dran. Und mit seinem Fahrstil kann man das Gefahrenpotenzial beim Motorradfahren zu einem großen Teil selbst bestimmen. Der andere Teil sind unvorhersehbare Dinge wie etwa Autofahrer oder Dreck auf de Fahrbahn, was man durch vorrausschauendes Fahren und Einplanen auch noch zum Teil in den Griff bekommen kann.
Wenn du dir ständig Gedanken drum machst, was dir passieren könnte macht es irgentwo kein Spaß mehr. Beim fahren muss man mal frei sein, aber dennoch nicht "abschalten" und stehts das Gespür für die Gefahr behalten, aber nicht vor Angst verkrampfen.
Die Sache mit der Sucht un den Unfällen: Ich hab mein Schätzien vor bissl mehr als ner Woche unsanft ablegen müssen. Ich bin aus einer Ortschaft rausgefahren, aus ner 30er Zone. Hab in den nächsten Gang schalten wollen, leichte Linkskurve. Gang hat gehangen, ich hab die Kupplung gezogen um nachzuziehn. Leider Gottes hat es mich in der Kurve dadurch zu weit nach außen getragen, weil die Motorbremskraft nunmal nicht mehr da war und bremsen in Schräglage so ne Sache ist, die man besser mit Vorsicht angeht. War alles halb so schlimm. SV weggleiten lassen, abgerollt, SV aufgehoben, Schäden angeguckt. Es interessante bei der Sache war, dass ich in dem Moment, wo ich abgestiegen bin nur noch mein Motorrad im Kopf hatte. Erst kam "NEIN mein Motorrad", dann "NEIN mein Helm... obwohl, ich brauch eh en neuen" und dann "oh ne, meine Jacke".
10 Minuten später musste ich feststellen, dass dieses ach so tolle Textilgewebe meiner FLM Evo Jacke wirklich extrem scheuerfest is... nagut, war en Scherz. Der rechte Oberärmel war durch un ich hatte eine Schürfwunde. Das wars dann aber auch schon. Dicker Finger und geprellte Mittelhand, leichte Schmerzen im Brustkorb, weil ich irgentwie auf de Tank geschlagen bin (was ne unschöne Beule hinterlassen hat!)
Ich will dir damit keine Angst machen, um Gottes Willen. Mach dir mal Gedanken, wie die Unfälle, die du gesehen hast zu Stande gekommen sind. Ich könnt wetten, dass 70-80% davon auf überhöhte Geschwindigkeit und einfach extreme Raserei zurückzuführen sind. Wie gesagt, mit deinem Fahrstil kannst du dein Schicksaal zum Teil selbst bestimmen
MfG
Mit 16 wollt ich 125er machen, was ich auf finanziellen Gründen nicht durfte und musste mich 2 Jahre mit nem Roller rumärgern.
Mit 18 hab ich A gemacht und mit meine SV gekauft. Sie hatte als ich sie im Juli gekauft habe ca. 7600km aufm Tacho. Nachdem ich sie ca. 6 Wochen gefahren bin über 10.500. Es is echt ne Sucht.
Ich hab mich wie en kleines Kind auf die erste Fahrstunde gefreut *g* Meine Fahrlehrerin hat danach gesagt ich hätts im Blut. Und siehe da, ich hatte nur 3 Fahrstunden, dann die ganzen Sonderstunden un Prüfung.
Die ersten Kilometer auf de SV kamen mir noch etwas zittrig vor. Fährt sich halt ganz anders als en Roller, klappt nicht einfach in Schräglage. Mittlerweile hab ich zu der Kiste Vertrauen gewonnen. Bevor ich losfahr hab ich immer die Worte meiner besten Freundin im Kopf "fahr bitte vorsichtig, ich will dich nicht verlieren". Nuja, da halte ich mich dann auch zumeist dran, hängt ja schließlich meine Gesundheit dran. Und mit seinem Fahrstil kann man das Gefahrenpotenzial beim Motorradfahren zu einem großen Teil selbst bestimmen. Der andere Teil sind unvorhersehbare Dinge wie etwa Autofahrer oder Dreck auf de Fahrbahn, was man durch vorrausschauendes Fahren und Einplanen auch noch zum Teil in den Griff bekommen kann.
Wenn du dir ständig Gedanken drum machst, was dir passieren könnte macht es irgentwo kein Spaß mehr. Beim fahren muss man mal frei sein, aber dennoch nicht "abschalten" und stehts das Gespür für die Gefahr behalten, aber nicht vor Angst verkrampfen.
Die Sache mit der Sucht un den Unfällen: Ich hab mein Schätzien vor bissl mehr als ner Woche unsanft ablegen müssen. Ich bin aus einer Ortschaft rausgefahren, aus ner 30er Zone. Hab in den nächsten Gang schalten wollen, leichte Linkskurve. Gang hat gehangen, ich hab die Kupplung gezogen um nachzuziehn. Leider Gottes hat es mich in der Kurve dadurch zu weit nach außen getragen, weil die Motorbremskraft nunmal nicht mehr da war und bremsen in Schräglage so ne Sache ist, die man besser mit Vorsicht angeht. War alles halb so schlimm. SV weggleiten lassen, abgerollt, SV aufgehoben, Schäden angeguckt. Es interessante bei der Sache war, dass ich in dem Moment, wo ich abgestiegen bin nur noch mein Motorrad im Kopf hatte. Erst kam "NEIN mein Motorrad", dann "NEIN mein Helm... obwohl, ich brauch eh en neuen" und dann "oh ne, meine Jacke".
10 Minuten später musste ich feststellen, dass dieses ach so tolle Textilgewebe meiner FLM Evo Jacke wirklich extrem scheuerfest is... nagut, war en Scherz. Der rechte Oberärmel war durch un ich hatte eine Schürfwunde. Das wars dann aber auch schon. Dicker Finger und geprellte Mittelhand, leichte Schmerzen im Brustkorb, weil ich irgentwie auf de Tank geschlagen bin (was ne unschöne Beule hinterlassen hat!)
Ich will dir damit keine Angst machen, um Gottes Willen. Mach dir mal Gedanken, wie die Unfälle, die du gesehen hast zu Stande gekommen sind. Ich könnt wetten, dass 70-80% davon auf überhöhte Geschwindigkeit und einfach extreme Raserei zurückzuführen sind. Wie gesagt, mit deinem Fahrstil kannst du dein Schicksaal zum Teil selbst bestimmen
MfG
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DeCampo
hallöchen !
je mehr einträge zu meinem thread ich gelesen habe, desto mehr baute sich dieses mulmige gefühl ab...und dann war es endlich so weit. vorgestern hatte ich meine erste fahrstunde. das komische dabei. ich war absolut angstfrei. und es hat super geklappt. der fahrlehrer hat gleich gemeint, dass ich schnell lerne und wenig fahrstunden brauchen werde. am ende der fahrstunde bin ich dann auch gleich mal ein landstraßenstück gefahren mit einigen langgezogenen kurven...einfach nur geil das gefühl. entschuldigt diesen ausdruck, aber jedes andere wort wäre dafür untertrieben
hab jetzt am 3. oktober theorie prüfung und ende oktober wenn alles klappt bereits die praktische. kann die nächste fahrstunde kaum abwarten
grüßle...!
je mehr einträge zu meinem thread ich gelesen habe, desto mehr baute sich dieses mulmige gefühl ab...und dann war es endlich so weit. vorgestern hatte ich meine erste fahrstunde. das komische dabei. ich war absolut angstfrei. und es hat super geklappt. der fahrlehrer hat gleich gemeint, dass ich schnell lerne und wenig fahrstunden brauchen werde. am ende der fahrstunde bin ich dann auch gleich mal ein landstraßenstück gefahren mit einigen langgezogenen kurven...einfach nur geil das gefühl. entschuldigt diesen ausdruck, aber jedes andere wort wäre dafür untertrieben
grüßle...!
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Elion
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x
- Black Wolf
- SV-Rider
- Beiträge: 751
- Registriert: 08.07.2003 16:02
- Wohnort: Leichlingen
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SVrider:
DeCampo hat geschrieben:hallöchen !
je mehr einträge zu meinem thread ich gelesen habe, desto mehr baute sich dieses mulmige gefühl ab. am ende der fahrstunde bin ich dann auch gleich mal ein landstraßenstück gefahren mit einigen langgezogenen kurven...einfach nur geil das gefühl. entschuldigt diesen ausdruck, aber jedes andere wort wäre dafür untertrieben![]()
..........wußte ich doch ;Dich kriegen wir auch noch,schon wieder einer mit dem Moppedvirus infiziert
Gruß Wolf
Der Weg ist das Ziel
SV fahn is wie wennste fliechst
Der Weg ist das Ziel
SV fahn is wie wennste fliechst
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KaiservonChina
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mattis
Moin,
ich geb auch mal meine Senf dazu.
Ich hab 1997 meinen 1er gemacht. Auf einer Suzuki Savage.
Vor der ersten Fahrstunde war eine extreme Anspannung vorhanden, keine Angst. Aber eben angespannt.
Das blieb auch so bis zur Prüfung.
Auf den ersten paar 100 km mit der SLR wurde die Anspannung dann immer geringer. Übung und Praxis ist eben durch nichts zu ersetzen.
Nach drei Jahren Pause holte ich mir im Mai 2003 die SV.
Anfangs war ich wieder unsicher.
Das legte sich nach einigen 100 km wieder.
Das ist wie nach einem Motorradfreien Winter.
Was meiner Meinung wichtig ist:
Den Kopf frei beim Fahren.
- Unwohlsein
- Persöhnliche Probleme
- Rumgegrübel
Das sind ganz schlechte Sozias beim Fahren.
Ich hab jetzt ca. 25.000 km Fahrpraxis.
Nicht viel.
Ich würde nicht behaupten ein sehr guter Fahrer zu sein.
Fehler passieren auch heute noch ab und an.
25.000 km unfallfrei.
Guter Schutzengel? Nicht alles gegeben? Ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall möchte ich diese Statistik auch in Zukunft so fortführen.
Und: Es ist keine Schande nach 10 km wieder nach hause zu fahren, weil es an dem Tag einfach nicht rund läuft, nicht so klappt wie man es gerne hätte. Einfach mal in drüber nachdenken und später nochmal starten, als verbissen durch die Lande zu gurken.
Aufhören? Kann ich so nicht sagen.
Vielleicht wenn ich das erste Mal mit einem schweren Unfall bei mir selbst oder Kollegen konfrontiert werde.
Ich denke aber nicht.
Dafür lieben wir dieses Hobby zu sehr.
Schönen Sonntag noch.
Gruß
Matthias (bei Regen und 12 Grad)
ich geb auch mal meine Senf dazu.
Ich hab 1997 meinen 1er gemacht. Auf einer Suzuki Savage.
Vor der ersten Fahrstunde war eine extreme Anspannung vorhanden, keine Angst. Aber eben angespannt.
Das blieb auch so bis zur Prüfung.
Auf den ersten paar 100 km mit der SLR wurde die Anspannung dann immer geringer. Übung und Praxis ist eben durch nichts zu ersetzen.
Nach drei Jahren Pause holte ich mir im Mai 2003 die SV.
Anfangs war ich wieder unsicher.
Das legte sich nach einigen 100 km wieder.
Das ist wie nach einem Motorradfreien Winter.
Was meiner Meinung wichtig ist:
Den Kopf frei beim Fahren.
- Unwohlsein
- Persöhnliche Probleme
- Rumgegrübel
Das sind ganz schlechte Sozias beim Fahren.
Ich hab jetzt ca. 25.000 km Fahrpraxis.
Nicht viel.
Ich würde nicht behaupten ein sehr guter Fahrer zu sein.
Fehler passieren auch heute noch ab und an.
25.000 km unfallfrei.
Guter Schutzengel? Nicht alles gegeben? Ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall möchte ich diese Statistik auch in Zukunft so fortführen.
Und: Es ist keine Schande nach 10 km wieder nach hause zu fahren, weil es an dem Tag einfach nicht rund läuft, nicht so klappt wie man es gerne hätte. Einfach mal in drüber nachdenken und später nochmal starten, als verbissen durch die Lande zu gurken.
Aufhören? Kann ich so nicht sagen.
Vielleicht wenn ich das erste Mal mit einem schweren Unfall bei mir selbst oder Kollegen konfrontiert werde.
Ich denke aber nicht.
Dafür lieben wir dieses Hobby zu sehr.
Schönen Sonntag noch.
Gruß
Matthias (bei Regen und 12 Grad)
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Shattered_Dream
- SV-Rider
- Beiträge: 679
- Registriert: 08.06.2002 9:30
- Wohnort: Wangen i. Allgäu
- Kontaktdaten:
-
SVrider:
Muss nu auch ma meinen Senf dazugeben....
Hatte letzten September auch nen schweren Unfall mitm Mopped......
War kurz vor knapp, wenn ich ned die komplette Schutzausrüstung angehabt hätte würd ich jetzt wahrscheinlich nimmer hier schreiben.
Hab auch immer noch mit den Unfallnachwirkungen zu kämpfen (Nervenverletzung inner Schulter und Fuss) aber bei mir war irgendwie nie so wirklich die Rede von aufhören... War kurz am Überlegen ob ich vielleicht nen Jahr pausiere aber sonst nix....
Einzige was ich an meinem Fahrstil inzwischen bemerkt habe ist dass ich aufmerksamer fahre, aber nicht ängstlicher...
Hatte letzten September auch nen schweren Unfall mitm Mopped......
War kurz vor knapp, wenn ich ned die komplette Schutzausrüstung angehabt hätte würd ich jetzt wahrscheinlich nimmer hier schreiben.
Hab auch immer noch mit den Unfallnachwirkungen zu kämpfen (Nervenverletzung inner Schulter und Fuss) aber bei mir war irgendwie nie so wirklich die Rede von aufhören... War kurz am Überlegen ob ich vielleicht nen Jahr pausiere aber sonst nix....
Einzige was ich an meinem Fahrstil inzwischen bemerkt habe ist dass ich aufmerksamer fahre, aber nicht ängstlicher...
Streite dich nie mit einem Wahnsinnigen.... Er zieht dich auf sein Niveau runter und schlägt dich durch Erfahrung...
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NoTek
ebenfalls Senf dazugeb
Hat mich auch dieses Jahr im April mit meiner kleinen auf die Schnauze gelegt. War ne dumme Situation. War ne bekannte Strecke und vor der Kurve war ne Waldeinfahrt, d.h. da lag Dreck. Vor der Kurve angebremst und weg war das Heck. Hatte echt nen guten Schutzengel. Maschine ist mit mir in den Graben in ein großes Verkehrschild gerutscht und hat es aus dem Boden gerissen. Hatte zum Glück nur zwei große blaue Flecken und schmerzen im linken Knie. Aber mein erster Gedanke war " on nein meine Maschine
"
Seitdem meldet sich, wenn die Geschwindigkeit zu hoch ist mein linkes Knie. Ist ziemlich präzise.
Naja, es kann dir immer und überall was passieren. Wenn du das Gehirn eingeschaltet lässt, kannst du das Risiko wenigstens verringern. Aber Motorradfahren ist halt ein riskantes Hobby.
Wünsch dir viel Glück bei deinem Führerschein. Ich denke du wirst es nicht bereuen
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Hat mich auch dieses Jahr im April mit meiner kleinen auf die Schnauze gelegt. War ne dumme Situation. War ne bekannte Strecke und vor der Kurve war ne Waldeinfahrt, d.h. da lag Dreck. Vor der Kurve angebremst und weg war das Heck. Hatte echt nen guten Schutzengel. Maschine ist mit mir in den Graben in ein großes Verkehrschild gerutscht und hat es aus dem Boden gerissen. Hatte zum Glück nur zwei große blaue Flecken und schmerzen im linken Knie. Aber mein erster Gedanke war " on nein meine Maschine
Seitdem meldet sich, wenn die Geschwindigkeit zu hoch ist mein linkes Knie. Ist ziemlich präzise.
Naja, es kann dir immer und überall was passieren. Wenn du das Gehirn eingeschaltet lässt, kannst du das Risiko wenigstens verringern. Aber Motorradfahren ist halt ein riskantes Hobby.
Wünsch dir viel Glück bei deinem Führerschein. Ich denke du wirst es nicht bereuen
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Lessa