hat schonmal jemand seine SV1000 selber synchronisiert?
hat schonmal jemand seine SV1000 selber synchronisiert?
hi
da ich die möglichkeit hätte mir synchronuhren zu leihen, würde ich gerne mal die synchronisierung der zylinder überprüfen.....habe ich schonmal nei meiner vergaser-sv650 gemacht-da passte es gut.
bei der 1000er habe ich leichtes konstantfahrruckeln wenn sie richtig heiss ist.
nun zur frage:
wo anschliessen. ich sehe da jeweils 2 kurze verschlossene anschlüsse. oder einfach die nehmen, die zum benzinhahn gehen. soweit ich sehen kann, ist dieser von beiden zylindern angesteuert, evtl. um zu grosse unterdruckstösse auszugleichen?
und falls doch was sein sollte, wo einstellen? schliesslich gibts ja noch die passiven klappen.....?
da ich die möglichkeit hätte mir synchronuhren zu leihen, würde ich gerne mal die synchronisierung der zylinder überprüfen.....habe ich schonmal nei meiner vergaser-sv650 gemacht-da passte es gut.
bei der 1000er habe ich leichtes konstantfahrruckeln wenn sie richtig heiss ist.
nun zur frage:
wo anschliessen. ich sehe da jeweils 2 kurze verschlossene anschlüsse. oder einfach die nehmen, die zum benzinhahn gehen. soweit ich sehen kann, ist dieser von beiden zylindern angesteuert, evtl. um zu grosse unterdruckstösse auszugleichen?
und falls doch was sein sollte, wo einstellen? schliesslich gibts ja noch die passiven klappen.....?
nachdem wir am bike immer noch gas per seilzug geben ( nicht wie bei der neuen K1200R) und die ersten drosselklappen mechanisch betätigt werden, gibts da bestimmt was einzustellen.....
kuckt dochmal in euere bed.-anleitung im wartungsplan....
wenn es drinsteht, wirds wohl auch gehen? meine ist schwedisch:-(
ausserdem hat es da schonmal in einem thread eine entsprechende bemerkung zum ruckeln und syncr. gegeben.....
aber wie es aussieht hat es noch keiner gemacht , selber??
kuckt dochmal in euere bed.-anleitung im wartungsplan....
wenn es drinsteht, wirds wohl auch gehen? meine ist schwedisch:-(
ausserdem hat es da schonmal in einem thread eine entsprechende bemerkung zum ruckeln und syncr. gegeben.....
aber wie es aussieht hat es noch keiner gemacht , selber??
Hat denn nun schon jemand selber seine Kilo-SV synchronisiert?

Die SV ist mein erstes Mopped mit diesen Doppelklappen, wobei die oberen ja vom Stellmotor betätigt werden.
Das kann es ja eigentlich nicht reichen, nur die gaszugbetätigten abzugleichen, oder?
Was sagt das Werkstatthandbuch bzgl. der vorzunehmenden Prozedur?

Die SV ist mein erstes Mopped mit diesen Doppelklappen, wobei die oberen ja vom Stellmotor betätigt werden.
Das kann es ja eigentlich nicht reichen, nur die gaszugbetätigten abzugleichen, oder?
Was sagt das Werkstatthandbuch bzgl. der vorzunehmenden Prozedur?
Synchronisiert? Nöö, bisher noch nicht, nur meinen Raptor. Hat max. 5 Minuten gedauert, die reinste Wohltat nach dem ganzen Vierzylinder-Synchronisieren der Vergangenheit. Der größte Aufwand war, den Luftfilter abzubauen, da der im Weg ist (kein Witz, ist auch laut Werkstatthandbuch so angegeben!). Ob das bei SV auch so ist (was ich vermute), werde ich erst erkunden, wenn es so weit ist.
Mal ganz logisch vorgehen:
Der Benzinhahn wird mit Unterdruck aus dem hinteren "Vergaser" geöffnet. Das ist der 1. Schlauch zum messen, einfach ein T-Stück dazwischenstecken. Da beide "Vergaser" praktisch baugleich sind, muss am Vorderen ja auch so ein Anschluss am selben Ort vorhanden sein der wahrscheinlich mit einem Stopfen verschlossen ist. Das ist der 2. Anschluss für die 2. Unterdruckuhr. Eine Synchronisation sollte dann über das Betätigungsgestänge zwischen den "Vergasern" gemacht werden. Eigentlich ist alles wie bei meiner alten SV650.
Der Benzinhahn wird mit Unterdruck aus dem hinteren "Vergaser" geöffnet. Das ist der 1. Schlauch zum messen, einfach ein T-Stück dazwischenstecken. Da beide "Vergaser" praktisch baugleich sind, muss am Vorderen ja auch so ein Anschluss am selben Ort vorhanden sein der wahrscheinlich mit einem Stopfen verschlossen ist. Das ist der 2. Anschluss für die 2. Unterdruckuhr. Eine Synchronisation sollte dann über das Betätigungsgestänge zwischen den "Vergasern" gemacht werden. Eigentlich ist alles wie bei meiner alten SV650.
Synchronisation SV 1000 S / N
Das Synchronisieren der beiden Systeme ist ganz leicht, wenn man weiss wie.
Im Werkstatthandbuch ist es sehr gut beschrieben. Wenn jemand schon Vergasermotoren mit Erfolg synchronisiert hat, dürfte dies beim Einspritzer auch kein Problem sein.
1. Drosselklappen des Sekundärsystems auf gleiche Höhe im geschlossenen Zustand stellen.
2. Den Sensor auf die vorgeschriebene Stellung einstellen (Messgerät)
3. Mit betriebswarmen Motor die Leerlaufdrehzahl auf 1'200 U/1 einstellen und das Primärsystem ausgleichen (Unterdruckmessung)
Ein Gratistip: Die Schläuche belasse ich jeweils am Motorrad, so kann man innert Minuten und ohne jegliche Demontagen das Primärsystem kontrollieren. Kosten: ca. 7.00 € pro Motorrad.
4. Den Drosselklappensensor des Primärsystems korrekt einstellen (Betriebsartenwahlschalter)
5. Die Anschlagdistanz prüfen und allenfalls einstellen.
Sehr wichtig ist auch den Schnelleerlauf korrekt einzustellen. Dieser muss die Motordrehzahl unmittelbar nach dem Kaltstart auf 2'200 bis 2'500 U/1 halten und dies für ca. 5 Sekunden, danach sinkt die Drehzahl kontinuierlich, je nach Aussentemperatur, mehr oder weniger rasch auf 1'200 U/1 (hat Einfluss auf das Abstellen des Motors, wenn abrupt gebremst wird und gleichzeitig die Kupplung gezogen wird)
Ist das Motorrad neu, empfiehlt es sich die Einstellschrauben auf Gräte zu prüfen, allenfalls mit einer kleinen Feile zu bearbeiten.
Geht man genau nach WHB vor, und stellt alles einmal richtig ein, dann verstellt sich das Ganze nicht mehr.
Ist immer noch ein Konstantfahrruckeln spürbar, muss vermutlich die Grundeinspritzmenge im unteren Bereich mit dem Original-Suzuki-Einstellgerät angehoben werden.
Im Werkstatthandbuch ist es sehr gut beschrieben. Wenn jemand schon Vergasermotoren mit Erfolg synchronisiert hat, dürfte dies beim Einspritzer auch kein Problem sein.
1. Drosselklappen des Sekundärsystems auf gleiche Höhe im geschlossenen Zustand stellen.
2. Den Sensor auf die vorgeschriebene Stellung einstellen (Messgerät)
3. Mit betriebswarmen Motor die Leerlaufdrehzahl auf 1'200 U/1 einstellen und das Primärsystem ausgleichen (Unterdruckmessung)
Ein Gratistip: Die Schläuche belasse ich jeweils am Motorrad, so kann man innert Minuten und ohne jegliche Demontagen das Primärsystem kontrollieren. Kosten: ca. 7.00 € pro Motorrad.
4. Den Drosselklappensensor des Primärsystems korrekt einstellen (Betriebsartenwahlschalter)
5. Die Anschlagdistanz prüfen und allenfalls einstellen.
Sehr wichtig ist auch den Schnelleerlauf korrekt einzustellen. Dieser muss die Motordrehzahl unmittelbar nach dem Kaltstart auf 2'200 bis 2'500 U/1 halten und dies für ca. 5 Sekunden, danach sinkt die Drehzahl kontinuierlich, je nach Aussentemperatur, mehr oder weniger rasch auf 1'200 U/1 (hat Einfluss auf das Abstellen des Motors, wenn abrupt gebremst wird und gleichzeitig die Kupplung gezogen wird)
Ist das Motorrad neu, empfiehlt es sich die Einstellschrauben auf Gräte zu prüfen, allenfalls mit einer kleinen Feile zu bearbeiten.
Geht man genau nach WHB vor, und stellt alles einmal richtig ein, dann verstellt sich das Ganze nicht mehr.
Ist immer noch ein Konstantfahrruckeln spürbar, muss vermutlich die Grundeinspritzmenge im unteren Bereich mit dem Original-Suzuki-Einstellgerät angehoben werden.
Herzliche Grüsse von Babalu
. . . . aus CH / Zürich . . . .
. . . . Wer später bremst, fährt länger schnell . . . .
. . . . aus CH / Zürich . . . .
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