Garantie frage!


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Lazareth


#16

Beitrag von Lazareth » 10.06.2005 13:36

Tocki hat geschrieben:
Lazareth hat geschrieben: udnw as ich auch nicht verstehe, wie kann man sich ein mopped teilen???? - ich könnte mir das nicht vorstellen, da lieber 2 SV´s im hof stehen haben...
Na, ich denk ma, das liegt daran: 1 SV = 7000 Euro, 2 SV's = 14000 Euro :lol:

mfg,

Tocki
dann verzichtet sohn halt auf SV, weil er sich das ding nicht leisten kann?? also ich würde mein mopped niemals mit irgendjemand teilen, da lieber drauf verzichten und dose fahren....
@ mebner, wieso streit??? streiten wir uns?? streit würde anders aussehen :twisted:

Pinky


#17

Beitrag von Pinky » 10.06.2005 13:40

Nasenbohrer hat geschrieben:also ich wusste das auch nicht mit der 1000er inspektion. :?
die nachfolgenden kann man aber selber machen oder wenn man auf die garantie keinen wert legt? oder kommt wieder so ein spezialoel rein?
ausserdem wozu hast dun händler?? oder hast das teil bei otto oder quelle bestellt?? wenn der einen nicht auf die 1000er hinweisst dann weiss ich nicht...

und bei der 1000er kommt das spezialöl raus :wink: beim kauf istn leichtlauföl drin was eigentlich zu dünn ist und bei der 1000er kommt dann das normale rein

daher mal ganz von der garantie abgesehen: welche auswirkungen hat es 2tkm mit dem einfahröl rumzugurken??? also nicht ob der motor nun nur noch 130tkm statt 150tkm hält sondern verwässert das öl und schmiert nicht mehr und die kiste kann festgehen oder wie???

und teilen wird wohl so aussehen das er das fahren und papa die kosten übernimmt :wink: (weil sohnemann ja eh meist den vortritt hat)

Gelöschter Benutzer 4104


#18

Beitrag von Gelöschter Benutzer 4104 » 10.06.2005 14:38

Immer mit der Ruhe! Habt ihr denn gar kein Vertrauen in die gute, bewährte japanische Technik? Ich denke mal, so schnell bekommt man den Motor nicht klein, und wenn Mehr-Verschleiß, dürfte der vernachlässigbar gering sein.

Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang gern an einen Fernsehbericht über ein Treffen der Freunde amerikanischer Schleicheisen, die zur Belustigung alte japanische Kräder ohne Öl auf Höchstdrehzahl gebracht haben. Bemerkenswerterweise dauerte es 5 Minuten, bis der Motor verreckt ist! Ohne Öl! Das nur mal so am Rande.

Dass der Motor nun 2000 km länger mit dem Leichtlauföl gefahren wurde und dabei wie geplant den Abrieb vom Einfahren brav in die Filterpatrone transportiert hat, dürfte unerheblich sein. Entscheidender ist da schon, ob der Motor mit der dünnen Gülle schön gerissen wurde oder eher behutsam gefahren wurde. Hohe Drehzahlen und Einfahröl - das dürfte sich überhaupt nicht vertragen.

Und zum Thema "Garantie": Wie hoch mag der Prozentsatz denn sein, wo Garantieleistungen in Anspruch genommen werden mussten? Und wer von denen hat wirklich kostspielige Ansprüche geltend gemacht?

Moped fahren ist gefährlich und der Verzicht auf Garantie sicherlich das kleinste Übel ;-)

FriC-a-Delle


#19

Beitrag von FriC-a-Delle » 10.06.2005 16:00

Pinky hat geschrieben:...und bei der 1000er kommt dann das normale rein
bei der 650er übrigens auch! :lol:


wie sieht's aus @ maniac?!
schon ein paar andere Händler gefragt?

maniac4ever


#20

Beitrag von maniac4ever » 13.06.2005 14:55

Hi leutz,

sorry das ich mich nicht mehr gemeldet hab....mit anderen händlern ist es so ein ding...die sind eher rah in unserer gegend. Es gibt 2 Händler einer ist ca. 50km von mir entfernt. Bei dem ich noch nichts gehört habe, weil der Chef dort in Urlaub ist und die anderen keine Preise sagen dürfen.

mit dem Öl war mir noch von der anderen maschine bekannt....daher hab ich die suzi geschonnt...ne 1std ruhig gefahren und dann nicht höher als 6500rpm gefahren ( :!: hatte die einfahrphase im nacken :!: ) ;-) ...

ich habe aber noch einen bekannten der selber KFZ-Mechaniker (Meister) ist und selber damals auf der rennstrecke gefahren ist und an motorrädern geschraubt hat.

eine Inspektion würde hier 130,- kosten zzgl. Leihkosten für anderes motorrad...abgesehen jetzt von meinem dilema ist das ein guter preis? was habt ihr dafür bezahlt?

Elin


#21

Beitrag von Elin » 13.06.2005 15:02

Darum geht es doch nicht: ohne offiziellen Stempel einer Suziwerkstatt für die 1000er-Inspektion hast Du keine Garantie, darum geht es!

130 € sind durchaus akzeptabel (siehe andere Threads), aber dann hast Du Dein Garantieproblem immer noch.

mcberryy


#22

Beitrag von mcberryy » 14.06.2005 1:09

Hi Leute! :wink:

Das gleiche "Problem" hatte ich mal mit einer Hayabusa..

Der erste (jaja.. Der ultimative 1000er KD!!) wurde auch erst bei ~3700 km gemacht.. :?

Mit dem Händler gesprochen.. Und die Sache war (mit Stempel!) aus der Welt! :wink: :wink:

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solidux
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SVrider:

#23

Beitrag von solidux » 14.06.2005 6:49

@maniac4ever:

Für eventuelle Garantieansprüche gegenüber SUZUKI Deutschland
benötigst Du einen Stempel mit einer Kilometerzahl bei ~1000.
Was irgendein Vertragshändler für diesen Stempel an Geld nimmt,
wenn dein Tacho 3000+ anzeigt, ist ja wohl sein Ding. :lol:

Dein Ziel ist hier nicht das Sparen von 40-80 Euro bei der
ersten Inspektion, sondern eine Art Versicherungsschutz
für die nächsten 2 Jahre gegen defekte an Elektronik und Motor deiner SV.

maniac4ever


#24

Beitrag von maniac4ever » 14.06.2005 13:06

Hi leutz,

war gestern beim anderen suzi-händler und mit dem lässt sich auch nicht reden, den 1000er stempel gibt er mir nicht. Inspektion bei dem 145,-€

War dann beim bekannten in seiner Werkstatt, der macht mir das ganze ohne probleme mit stempel, zwar ist das kein suzuki händler aber der hat selber jahrelang an maschinen geschraubt!

Wie es aussieht werd ich das bei ihm machen lassen! und dann hab ich meinen Stempel auch im Service-Heft. :roll:

capri1600gt


#25

Beitrag von capri1600gt » 14.06.2005 13:36

Und was nutzt dir der Stempel, wenn Suzuki auf einem Vertragspartner besteht? Ich glaub nicht, daß die das akzeptieren werden. Denn es ist gar auffällig, wenn schon das erste Service _nicht_ bei einem Suzukihändler gemacht wurde. Aber das mußt du wissen...

Kathi (die zwar auch "erst" bei 1100km das 1000er gemacht hat, aber nie so dumm sein würd, das auf die dreifache Strecke zu dehnen)

Silver-SV


#26

Beitrag von Silver-SV » 14.06.2005 19:51

Und? gibt es schon neuigkeiten in sachen stempel?
Wie sieht es denn aus wenn man bei 1000km einen stempel von einem unabhängigen nimmt, und dann bei 6000km wieder eine bei suzuki macht! Hat man dann ab 6000km wieder die volle garantie? weil dann bestätigen die ja das alles i.O. ist?!?!


Gruß Benny

capri1600gt


#27

Beitrag von capri1600gt » 15.06.2005 10:05

Silver-SV hat geschrieben:Und? gibt es schon neuigkeiten in sachen stempel?
Wie sieht es denn aus wenn man bei 1000km einen stempel von einem unabhängigen nimmt, und dann bei 6000km wieder eine bei suzuki macht! Hat man dann ab 6000km wieder die volle garantie? weil dann bestätigen die ja das alles i.O. ist?!?!


Gruß Benny
Ich glaube, daß der OP und du nicht das Prinzip hinter der Sache versteht.
Garantie ist eine freiwillige Leistung. Und da kann Suzuki alle Forderungen daran knüpfen, die sie wollen. Und wenn sie dir vorschreiben, daß du zur Inanspruchnahme dich mit der linken Hand am rechten Ohr fassen, auf einem Bein hüpfen und dazu "O sole mio" singen mußt, dann ist das eben so.
Nur leider ist eben eben nicht so "einfach", denn Suzuki schreibt vor, daß _jedes_ Service _fristgerecht_ und bei einem _Vertragshändler_ durchgeführt werden muß. Und somit bist du eben aus dem "Vertrag" der Garantie draußen, wenn du das einmal nicht machst. Du hast das sozusagen selbst gekündigt.
Diese Bedingungen sollten eigentlich jedem erwachsenen und halbwegs vernunftbegabten Menschen klar sein. Deswegen hab ich auch keinerlei Mitleid mit dem OP, denn ein Service mal um 2000 (in Worten zweitausend!)km zu "verpassen", da gehört schon ein ziemlicher Batzen Dummheit dazu.
Gewährleistung ist gesetzlich vorgeschrieben, die gibts immer. Allerdings muß da der Mangel schon beim Kauf vorhanden sein und nach über einem halben Jahr darfst das auch noch slbst beweisen.
Und BTW: beim Service wird nicht "bestätigt, daß alles in Ordnung ist", sondern das Motorrad nach Serviceplan gewartet und kontrolliert. Um zu bestätigen, daß _alles_ in Ordnung ist, müßte man ja jedesmal den kompletten Motor zerlegen. Oder glaubst die Mechaniker haben Röngtenaugen? :)

Kathi (die bei Neufahrzeugen peinlichst genau und bei älteren Fahrzeugen halbwegs genau die Serviceintervalle einhält)[/b]

SV-Daniel


#28

Beitrag von SV-Daniel » 15.06.2005 11:06

Kathis Beitrag ist aus rechtlicher Sicht wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Wichtig als Laie ist, daß man sich den Unterschied zwischen gesetzlicher Gewährleistung und davon völlig unabhängiger, freiwilliger Garantie klar macht. Kein Verkäufer ist verpflichtet, innerhalb einer bestimmten Zeit alle auftretenden Mängel auf seine Kosten zu beseitigen. Ist er gleichwohl zu einer solchen Absprache bereit, kann er auch die Bedingungen festlegen (z.B. regelmäßige Wartung in Vertragswerkstätten und zwar nur in diesen).

Die grundsätzlich jedem Käufer zustehende gesetzliche Gewährleistung greift nur, wenn bei "Gefahrübergang" (in der Regel die Übergabe der Kaufsache) ein kaufrechtlich relevanter Mangel vorliegt. Das wird beim sog. Verbrauchsgüterkauf (gewerblicher Verkäufer, privater Käufer) in den ersten 6 Monaten widerleglich vermutet (d.h. ein Gegenbeweis kann geführt werden!). Nach 6 Monaten darfst Du die die Gewährleistungspflicht des Verkäufers begründenden Ursachen vollumfänglich nachweisen. Gelingt Dir das nicht, bricht die Gewährleistung in sich zusammen.

Und dann hilft Dir nur noch eine Garantievereinbarung!

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