Ich glaube, ich habe ein problem ! (bitte helfen)


Allgemeine Gesprächsthemen, Fragen und Antworten.
Elin


#16

Beitrag von Elin » 15.08.2005 15:39

Schmidt hat geschrieben:Haben wor hier keien Anwalt unter uns ?? währe gerade echt praktisch

und was kosten die so?... der verklagt mich wahrschinlich sofort, wenn ich ihn net bezahle
Eine richtig GUTE und umfassende Beratung bekommst Du nicht UMSONST!
Und wenn Dein Unfallgegner Dich übern Tisch zieht, weil Du am Anwalt sparen wolltest, kann das RICHTIG TEUER für Dich werden! Was, wenn ihm später einfällt, dass er vom Sturz dauerhafte Schäden hat und Dir eine Teilschuld fest zugeschrieben wurde? DANN BLECHST DU, unter Umständen ziemlich lange und ziemlich viel.

Also nochmal:
GEH SOFORT ZUM ANWALT! H E U T E!

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Seether
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#17

Beitrag von Seether » 15.08.2005 15:46

Und wenn Du dann grad beim Verprügeln bist, dann verkloppe Deinen Versicherungsfuzzi gleich mit, das er Dir keine Verkehrsrechtschutzversicherung verkauft hat!

Oder hast Du schon geprüft, ob Du noch über die Rechtschutzversicherung Deiner Eltern mitversichert bist???

Falls Du noch in Ausbildung, oder Studium bist, dann wäre das evtl. der Fall...

Kleiner Tip vom Ex-Versicherungsfuzzi
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Topper
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#18

Beitrag von Topper » 15.08.2005 15:56

Die Mutter ist ja auch kein Zeuge oder hab ich was überlesen?

Geh wirklich zum Anwalt, sonst kann das sehr viel teurer werden, als die Anwaltskosten hoch wären...

http://www.anwalt-suchservice.de/rechts ... r/auto.htm

Oder frag bei einem Automobilclub (z.B. ADAC) nach einem Anwalt, die helfen dir bestimmt auch weiter!
Zuletzt geändert von Topper am 15.08.2005 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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Schmidt


#19

Beitrag von Schmidt » 15.08.2005 15:57

nö, die mutter hat leider auch keine

Lord Speckie


#20

Beitrag von Lord Speckie » 15.08.2005 16:00

Also mir ist ja vor kurzem was ähnliches passiert, nur das mir ein Auto vor die Karre gefahren ist, auch beim linksabbiegen. und ich hatte vorher überholt, war also auf der Gegenfahrbahn, aber nicht zu schnell.
Ich dachte eigentlich es wäre meine Schuld, aber ein paar Kollegen meines Vaters (Polizei) und mein Chef (Fahrlehrer) meinten rechtlich gesehen ist der Autofahrer nicht ganz unschuldig bis fast komplett schuldig, da er weder in den Rückspiegel geguckt noch einen Schulterblick gemacht haben kann,(find ich seeehr einleuchtend) und das wäre, selbst wenn ich zu schnell gewesen wäre, schlimmer als das Überholen (was ja links grundsätzlich auch nicht verboten ist). Da ich schon fast neben ihm war, hätte er mich sehen müssen. Bei mir geht das auch alles übern Anwalt, kann noch nicht sagen was draus wird.

Aber wenn der Radfahrer seine Schuld zugegeben hat und nur seine Mum meint er hätte geguckt, würde ich mal sagen, dass du gute Chancen hast. (nur meine Meinung)

Gruß Speckie

14er


#21

Beitrag von 14er » 15.08.2005 16:16

Die Frage, ob hier ein Anwalt anwesend ist, kann ich eindeutig mit "JA" beantworten. :wink:
Ich bin so einer, aber leider nicht der Spezialist für Verkehrsrecht. Daher oben mein Tip, Dir einen solchen zu suchen.

Gruß
René

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Grutze
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#22

Beitrag von Grutze » 15.08.2005 16:29

Geh zum Anwalt und stell gleich auch nen Antrag auf Prozesskostenhilfe. Ich weiß nicht, wie hoch die Einkommensgrenze ist, aber wenn Du wenig verdienst, kanns sein, daß Du selbst für den Anwalt gar nix zahlen mußt.
Grüßle,
Grutze
... immer im Vollbesitz meiner geistigen Umnachtung...

Vize-Ratte 2010 - pink Flokati rockt!
Ratte 2014 dank Miss Piggys Tankhäubchen und so...

Warte nicht auf den richtigen Moment, sonst wirst Du Dein Leben lang nur warten.

14er


#23

Beitrag von 14er » 15.08.2005 16:51

Das nennt sich dann Gerichtskostenhilfe. Aber auch dazu kann Dir der Anwalt weiter helfen.

Gruß
René

lelebebbel


#24

Beitrag von lelebebbel » 15.08.2005 17:36

Die Kosten für den Anwalt zahlt die Versicherung des Gegners, wenn du Recht bekommst - und Recht bekommst du hier definitiv nur mit Anwalt!

Auf jeden Fall einen Verkehrsrechtsexperten!

SVDuja


#25

Beitrag von SVDuja » 15.08.2005 17:47

Wenn Du ADAC-Mitglied bist, ist eine erste Anwaltsberatung über diesen per Telefon kostenfrei :!: Guck Dich dazu mal auf der Homepage vom ADAC um, da steht bestimmt genaueres.

Tut mir echt leid für Dich, dass ist übel, was Dir da widerfahren ist. Halt uns mal auf dem Laufenden.

Und ich kann auch nur sagen: ab zum Anwalt!!!

DeCampo


#26

Beitrag von DeCampo » 15.08.2005 19:10

also ich muss jetzt als polizist auch mal meinen senf dazugeben.
die polizei ist in ihrer zuständigkeit für die aufnahme von verkehrsunfällen zuständig. dies wird oft damit verwechselt, dass die polizei für die klärung der schuldfrage zuständig ist. dem ist nicht so. bei einem vu ohne personenschaden verwarnt die polizei letzendlich nur verkehrwidriges verhalten. bestehen versicherungsfragen, kann die versicherung bei uns um akteneinsicht bitten und erhält dann von uns den ermittelten unfallhergang (hält jedoch forenzisch nicht immer bestand).
bei einem vu-pers, also vu mit personenschaden, sieht das ganze etwas anders aus. hier wird der vu als statistik fall geschrieben, weiterverarbeitet und als unfallanzeige der sta vorgelegt. kann eine vu-verursacher frage vor ort nicht hundertprozentig geklärt werden, so werden zunächst alle beteiligten vernommen. oftmals wird dann der stärkere im straßenverkehr "zunächst" als 01, also als verursacher angenommen. letztendlich entscheidet jedoch das gericht über die schuldfrage.

wichtig für dich. rechtsanwalt ist hier ein muss. denn es steht nicht nur der schaden der beschädigten sachen im raum. sondern auch eine fahrlässige körperverletzung im straßenverkehr (wenn der radfahrer eine verletzung geltend macht). das ist eine straftat, bei der auch in der regel von der sta öffentliches strafverfolgungsinteresse bejaht wird. kann sehr teuer werden, erst reecht, wenn der radfahrer noch als nebenkläger auftritt.

ergo...rechtsanwalt aufsuchen.

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Re: Ich glaube, ich habe ein problem ! (bitte helfen)

#27

Beitrag von dave » 15.08.2005 19:32

Schmidt hat geschrieben: Nun habe ich gehört, dass man, wenn man als Motorradfahrer einén Radfahrer anfährt immer eine Teilschuld bekommt, da man der stärkere Verkehrsteilnehmer ist.
Naja, ich weiss nicht, wie das gesetzlich geregelt ist, aber ich hatte auch mal sowas. Mir hat mal ein Radfahrer die Vorfahrt genommen (ich war mit Dose unterwegs), kontte nicht mehr bremsen und ausweichen und hab den voll auf die Hörner genommen. Gott sei dank nur Prellungen. Seine Privathaftplicht wollt wollte zuerst nur ca 60% zahlen, eben wegen dieser "Betriebsgefahr". Als mein Anwalt bei denen angeklopft hat, haben sie brav alles gezahlt. Vielleicht hilft's...

Dave

P.S. Geh zum Anwalt.

Pinky


#28

Beitrag von Pinky » 15.08.2005 19:41

da du 18 bist geh ich mal davon aus das du in der ausbildung steckst... mach dich bitte schlau beim sozialamt - es gibt möglichkeiten das die anwaltskosten vom selbigen getragen werden... ob diese bei dir greifen kann dir nur das amt sagen

ausserdem würde ich die mutter bitten sich zum hergang rauszuhalten (wie alt ist dein "unfallgegner"??)

besonders mit radfahrern gab es in letzter zeit recht viele gerichtsurteile aufgrund ihres verhaltens... :?

Schmidt


#29

Beitrag von Schmidt » 15.08.2005 19:50

keine ahnung, wie alt der genau war, denke aber so 17 oder so

Gruß
Daniel

Jürgen


#30

Beitrag von Jürgen » 15.08.2005 23:29

Ich kann dir auch nur raten zu einem Anwalt zu gehen!
Wenn Du nämlich Recht bekommst, muß Die Versicherung des Unfallgegners den bezahlen! Und wie hier ja schon erwähnt wurde,
gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, wo der Anwalt bezahlt wird.
Nur wie das genau funktioniert weiß ich auch nicht!
Ohne Anwalt hast Du am wenigsten Chancen überhaupt etwas von
Deinem Schaden zu bekommen! Und warte nicht länger, geh gleich morgen hin. Ich hatte damals auch zu lange mit dem weg zum Anwalt
gewartet, was sich im nachhinein als Fehler erwiesen hat.
Gruß Jürgen

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