Ölschmieren die 100ste


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eagleice


#16

Beitrag von eagleice » 02.09.2005 21:25

ok, jetzt kann ich ruhig schlafen, nachdem ich weiß dass das ganz normal ist, dass die kette an diesem schleifschutz schleift. (komplizierter satz 8) )

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Herr Bert
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Re: Ölschmieren die 100ste

#17

Beitrag von Herr Bert » 02.09.2005 21:43

eagleice hat geschrieben: ............ein automatischer Kettenschmierer fällt auch weg, den kann ich mir nicht leisten..................
Schau dir den mal an:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... otohosting

Ich habe ihn zwar erst seit knapp 800 Km drin, aber er funktioniert super.

Im Moment ist zwar keiner bei Ebay drin, aber ich hab bei ihm auch per email bestellt. Ich hab 73€ inkl. Versand bezahlt.

Nee, ich krieg keine Provision :wink: Aber das Preisleistungsverhältnis find ich super.
Gruß Herr Bert

Wurzlsepp


#18

Beitrag von Wurzlsepp » 03.09.2005 0:10

svbomber hat geschrieben:
WurzTlsepp hat geschrieben:Der ist übrigens billiger als Kettenspray. Rechne das doch mal durch.
Oder fährst du unter 2000 km im Jahr?
Dann rechne mir das mal vor. Nach einem Jahr und 2000km hat sich die Investition Kettenöler noch nicht amortisiert.
So meinte ich das nicht, Bombi.
Das Ding muss sich ja auch nicht in einem Jahr amortisieren.

Aber wenn er nur 2-3.000 km im Jahr fährt, braucht er ca. 6-8 Jahre, bis er die Kette mal wechseln muss.

Da würd ich dann nachdenklich werden, ob ich die Kiste auch konsequent so lange fahre und ob sich die Bastelei dann wirklich lohnt...

Klaro macht ein Öler mehr Sinn, je mehr man auch fährt.

lelebebbel


#19

Beitrag von lelebebbel » 03.09.2005 0:37

Wenn die Kette so stark gespannt ist, dass sie den Schleifschutz (übrigens ein SCHWINGEN-Schleifschutz..) nicht mehr berührt, dann ist sie nach 200km kaputt. Und das Getriebeausgangslager dümmstenfalls auch.
Die Kettenspannung muss so sein, dass die Kette bei BELASTETEM Motorrad noch ein bisschen durchhängt! Die Kettenspannung ändert sich beim Einfedern, maximal wird sie in dem Moment in dem die Schwinge in einer Linie mit Ritzel und Hinterachse steht.
Also Kettenspannung immer messen wenn irgendein möglichst schwerer Mensch auf dem Motorrad sitzt!


Meine mit S100 geschmierte Originalkette ist jetzt übrigens 32tkm alt. In der gesamten Lebensdauer (inkl Winterbetrieb und ohne Garage) genau 2 mal mit Diesel geputzt, bei 12tkm und bei 31tkm. Putzen wird überbewertet.

Das Kettenspray nicht übermäßig auftragen! Es reicht vollkommen, von hinten einmal am Kettenblatt rauf und runter zu sprayen. Nach 20km Fahrt hat sich das Spray dann verteilt und alle Röllchen sind schön schwarz. Wenn sie nach ein paar hundert km wieder blank sind, nachsprayen.

Margie


#20

Beitrag von Margie » 04.09.2005 22:09

lelebebbel hat geschrieben:Wenn die Kette so stark gespannt ist, dass sie den Schleifschutz (übrigens ein SCHWINGEN-Schleifschutz..) nicht mehr berührt, dann ist sie nach 200km kaputt. Und das Getriebeausgangslager dümmstenfalls auch.
Die Kettenspannung muss so sein, dass die Kette bei BELASTETEM Motorrad noch ein bisschen durchhängt! Die Kettenspannung ändert sich beim Einfedern, maximal wird sie in dem Moment in dem die Schwinge in einer Linie mit Ritzel und Hinterachse steht.
Also Kettenspannung immer messen wenn irgendein möglichst schwerer Mensch auf dem Motorrad sitzt!
Es sollte nicht ein möglichst schwerer Mensch draufsitzen, sondern Der Fahrer selber in voller Montur! Was bringt es wenn ein "fette Sau" draufsitzt, man selber aber 70 kg wiegt? dann ist die Kettenspannung auch fürn Arsch :wink: Lastwechsel läßt grüßen.
Selber raufsetzen, und mal links runterlangen, Kette sollte 20-30mm gesamtweg haben. Es sei denn, man fährt ein bestimmtes Bimotamodell (z.B. KB2 Laser) da fluchtet der Schwingendrehpunkt mit dem Ritzel, was zur Folge hat das sich die Kettenspannung bei Belastung überhaupt nicht ändert. :wink:
Oder n Poketbike, das hat hinten keine Federung :lol:

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