Gefahr?


Wie mach ich und wo bekomme ich was? Was ist gut und günstig?
OzzKaa


Gefahr?

#1

Beitrag von OzzKaa » 09.10.2005 11:36

Meine Kette hat jetzt ca. 15.000km runter, mehr oder weniger gut gepflegt. (ca. 7000km mit 34PS) Hab neulich mal das Hinterrad im Freilauf gedreht, an einer Stelle wird das drehen etwas schwieriger --> Kette ungleich gelängt. Hab die Kette jetzt 2-3 mal nachgesapnnt, aber jeweils nur ne halbe Umdrehung der Spannschraube.
Hab schon einige Threads zum Thema durchgelesen, da wird geraten die Kette, wenn sie ungleich gelängt ist, zu wechseln.

Zur Frage: Wie lange kann ich noch mit der Kette fahren? Besteht die Gefahr dass die Kette auf einmal reißt? Wegen Geld würde ich noch bis zum Winter warten...

Martin650


Re: Gefahr?

#2

Beitrag von Martin650 » 09.10.2005 12:13

OzzKaa hat geschrieben:Wegen Geld würde ich noch bis zum Winter warten...
Ich nicht

silver650


#3

Beitrag von silver650 » 09.10.2005 12:18

Da hat der Martin650 wohl Recht, solltest du wechesln, wenn du noch fahren möchtest. Die Gefahr das sie sich verabschiedet wäre mir zu groß u. wenn du wechselst dann komplett (d.h. Kette, Kettenblatt u. Ritzel)

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Kasumi02
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#4

Beitrag von Kasumi02 » 09.10.2005 12:49

Hast Du sie insgesammt in 15000km nur 2-3 mal nachgespannt?
Du weißt dass Du das Nachspannen unter Belastung (mit Fahrer) machen musst.

Evtl. schleift bei Dir auch nur die hintere Bremse. (Rad steht schief)
Ob die Kette sich gelänt hat, siehst du am besten am Kettenblatt. Wenn sie überall (auf gesammter Länge) gleichmäßig aufliegt sollte sie sich nicht gelängt haben.
Danke für alles Patrick!

1 + 1 = 3

OzzKaa


#5

Beitrag von OzzKaa » 09.10.2005 12:53

@silver650 & Martin650: Hab mir schon gedacht das ich wechseln MUSS.

@Kasumi02: hab vergesen zu sagen das ich nur 7000km von denn 15000 gefahren bin, hab die kette aber so gespannt wie du gesagt hast. Hinterrad ist gerade!

Vielen Dank schonmal, kann mir vieleicht noch jemand sagen was der Ketteneinbau bei einer Werkstatt kostet?

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kettenpreis

#6

Beitrag von solidux » 09.10.2005 20:24

eine DID oder RK Kette kostet im Zubehör ca. 100 EUR

dazu benötigst du noch ein Hohlnietkettenschloss (525V)

SUZUKI Vertragshänler montieren meistens nur die org. SUZUKI Ketten
welche ca. 150 € kosten können.

Das Hinterrad muss raus Kettenblatt geht fast nur mit dem Schlagschrauber los. Ebenso das Ritzel.
Vernieten können auch nur Experten.
Dauert ca. 40 Minuten - wahrscheinlich 40 EURO.


:evil:(Habe gerade eine Endlos-Kette montiert bekommen - könnte Kotzen... die DID von LOUIS ist zu lang - Rad ist total weit hinten - fährt zwar, aber jetzt muss doch ein Nietschloss dran. GRRRR!!! Welcher Japse konnte da nicht zählen???)
EDIT: Falls es jemanden Interessiert: :lol: Ich habe von Louis kostenlos auf meine Bitte und Beschwerde ein Kettenschloss gratis bestellt bekommen. Das montiere ich nun. Zur Warnung nochmal : auf dem Karton der Kette stand 110 LE , dass könnte die Anzahl der Glieder sein. Vor zwei Jahren hatte die DID jedenfalls noch 108 Glieder, und im WWW steht auch 108 in der Artikelbeschreibung.
Zuletzt geändert von solidux am 14.10.2005 14:27, insgesamt 2-mal geändert.

varafahrer


#7

Beitrag von varafahrer » 09.10.2005 23:19

Kasumi02 hat geschrieben: Du weißt dass Du das Nachspannen unter Belastung (mit Fahrer) machen musst.
:lol:
ÄH mal ne ganz dumme Frage: Wie zieh ich den die KEtte nach wenn ich auf der Mühle sitze?
Ich hab bisher die KEtte immer nachgezogen wenn keiner auf dem Motorrad saß. Was ist dann an der KEtte falsch und wie zieh ich die Kette ohne hilfe nach.

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Bednix
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#8

Beitrag von Bednix » 09.10.2005 23:29

in der betriebsanleitung von meiner sv steht auch, dass man die kette problemlos ohne beladung spannen kann. sollten so ca. 2-3cm spiel sein.
eine andere gute kontrolle ist es, wenn du dir die zähne des kettenrads anschaust, ob spitz oder eher noch stumpf...und dann natürlich das spiel der kette auf dem kettenrad. sollte sich nicht mehr als max.!!! einen viertelzahnlang "wegziehen" lassen.

solltest du doch wechseln müssen, was mir bei 15000km eher unwahrscheinlich erscheint, da man da sehr sehr hart gefahren sein muss, würde ich mir sehr genau anschauen welche kette.
bei der kette kann man einiges an geld sparen, wenn man sich eine hochwertige kauft. was bringt dir ein 100€ kettenkit, der vielleicht mehr schlecht als recht hält, im vergleich zu einem set von 150-170€, wo du qualität hast.
natürlich ist auch hier der preis nicht das qualitätssiegel, aber er bietet einen anhalt.

beste grüße,

ph.
Fährst Du noch, oder beherrscht Du schon?

SV 1000 N R: GSX-R USD-Gabel, WP, Yoshimura, Akrapovic, ABM, Lucas, usw. ...daraus sind Träume gemacht!

Erlebe den Traum: http://www.svrider.de/index.php?seite=u ... etails=114 Vote und schreib deine Meinung dazu!

varafahrer


#9

Beitrag von varafahrer » 09.10.2005 23:43

bednix hat geschrieben:in der betriebsanleitung von meiner sv steht auch, dass man die kette problemlos ohne beladung spannen kann. sollten so ca. 2-3cm spiel sein.
Danke! So hab ichs nämlich bisher auch immer gemacht. Also wars doch richtig.

lelebebbel


#10

Beitrag von lelebebbel » 10.10.2005 3:17

bednix hat geschrieben:in der betriebsanleitung von meiner sv steht auch, dass man die kette problemlos ohne beladung spannen kann. sollten so ca. 2-3cm spiel sein.
eine andere gute kontrolle ist es, wenn du dir die zähne des kettenrads anschaust, ob spitz oder eher noch stumpf...und dann natürlich das spiel der kette auf dem kettenrad. sollte sich nicht mehr als max.!!! einen viertelzahnlang "wegziehen" lassen.
Das steht im Handbuch, ist aber trotzdem falsch. Bzw. seeehr grenzwertig.

Das Problem ist, dass die Kettenspannung sich beim einfedern ändert - wenn die Schwinge genau in einer Linie mit dem Ritzel und Kettenrad steht, ist die Kettenspannung am höchsten und das ist erst im (ziemlich) belasteten Zustand der Fall.
Stellt man die Spannung auf diese 2-3cm Spiel im unbelasteten Zustand ein, dann wird die Kette beim durchfedern während der Fahrt jedes mal überspannt - bzw. das ist hart an der Grenze, kommt drauf an wie genau und wo man die 2-3cm misst und wie hoch das Heck ist (Heckhöherlegung, Austauschfederbein, hohe Federvorspannung?).

Genau daher kommt ungleichmäßige Kettenlängung. Und wenn man Pech hat auch der beliebte Getriebeausgangslagerschaden. Falls der auftritt - viel Spass.

Also entweder man stellt im Unbelasteten Zustand etwas mehr Spiel ein, und zwar mehr, je höher das Heck liegt, oder man macht es gleich richtig und setzt jemanden auf den Soziussitz, während man die Kettenvorspannung misst.


Das könnt ihr jetzt glauben oder nicht, siehe auch Suchfunktion....

ich jedenfalls freue mich über meine 33.000km alte Originalkette (ohne Kettenölersystem!), jetzt zwar austauschbedürftig aber immernoch perfekt gleichmäßig gelängt.

derherrliche


#11

Beitrag von derherrliche » 10.10.2005 7:22

hm, jedesmal neu spannen unter belastung mit sozius? naja, halt ich für pauschal quatsch:
- (meine) freundin is nicht so gewichtig
- keine schlechten erfahrungen ohne dieses spannen auf 30.000km laufleistung
ich denke es kommt auf die fahrweise, das zusatzgewicht, die allgemeine spannung und die schmierung an...
(trotzdem will ich nicht davon abraten, soll nur ne alternative aufzeigen :wink:)

blue-faze


#12

Beitrag von blue-faze » 10.10.2005 7:49

Nach 15.000 km Laufleistung bereits eine ungleich gelängte Kette - das deutet, wie bereits geschrieben, auf eine deutlich zu straff gespannte Kette hin.
Zur Frage: Wie lange kann ich noch mit der Kette fahren?
Laut voneinander unabhängigen Aussagen meiner beiden Motorradhändler (Suzuki / Yamaha) noch problemlos einige hundert Kilometer.
Besteht die Gefahr dass die Kette auf einmal reißt?

Nein, die besteht nicht. Wichtige Voraussetzung: Die Kette wird nicht weiter überspannt! Immer von der "kürzesten" Stelle der Kette aus gesehen.
Wegen Geld würde ich noch bis zum Winter warten...
Ich nicht, weil ich das ganze Jahr über fahre. :wink: Das kommt drauf an, wie viel Du noch fährst diese Saison. Und es kommt auch drauf an, wie lange Du das laute Rasseln einer verschlissenen Kette erträgst. Hab am Wochenende zwei Kradler getroffen, da haben die Ketten lauter gescheppert als die ollen Vierzylinder selbst. :igitt:

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#13

Beitrag von svbomber » 10.10.2005 8:15

varafahrer hat geschrieben:
bednix hat geschrieben:in der betriebsanleitung von meiner sv steht auch, dass man die kette problemlos ohne beladung spannen kann. sollten so ca. 2-3cm spiel sein.
Danke! So hab ichs nämlich bisher auch immer gemacht. Also wars doch richtig.
svbomber hat geschrieben:... Durch das Einfedern von Federbein/Schwinge ändert sich die Geometrie.

Ich hab mal eben eine kleine Skizze gezeichnet.
Bild

Dadurch, dass der feste Drehpunkt der Schwinge zwischen Ritzel und Kettrad liegt, verlängert sich beim Einfedern die Strecke (rot) zwischen Ritzel und Kettenrad, wodurch sich die Kettenspannung erhöht. Könnte man bei Bedarf einfach mit dem Phythagoras ermitteln.
viewtopic.php?p=386882#386882

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#14

Beitrag von Wörsty » 10.10.2005 8:33

Ich empfehle dir Wieres.
Ein Standard-Kettenkit kostet dort 125 Euro zzgl. Versand.

derherrliche


#15

Beitrag von derherrliche » 10.10.2005 10:11

blue-faze hat geschrieben:Nach 15.000 km Laufleistung bereits eine ungleich gelängte Kette - das deutet, wie bereits geschrieben, auf eine deutlich zu straff gespannte Kette hin.
das is doch zum beispiel quatsch, so´ne pauschalantworten.
die kette kann sich genausogut durch ein schief befestigtes hinterrad längen. oder sie war einfach müll (materialfehler). oder gebraucht. eine wirkung hat doch niemals, wie er schrieb, nur eine ursache! schon gar nicht bei so nem komplexen gebilde wie dem sekundärantrieb.

wenn man sich bombers skizze dreidimensional vorstellt kommt man selbst drauf.

(ick will ja nichts zersetzen, aber verhindern, das er jetzt wie wild seine kette lockert...)

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