SV 650S vs. 1000S ??? (Kaufentscheidung steht an)


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Duke


#16

Beitrag von Duke » 20.03.2006 13:19

andi7280 hat geschrieben:also dann will ich auch mal meinen senf dazu geben:

da ich ein richtiger schwabe bin, würde ich die sv650 bevorzugen.
mit ihren 72ps ist sie halt wahnsinnig günstig in der versicherung(und steuer),deswegen habe ich sie mir auch gekauft. ich zahle bei 100% nur 60€ versicherung(haftpflicht) im jahr.
wenn ich mehr geld zur verfügung hätte und mir die versicherung für ein motorrad über 98ps leisten könnte,würde ich mir auf keinen fall eine sv1000 kaufen.

ich weiß,dass ich jetzt nur den finaziellen aspekt betrachtet habe!
bin die sv1000 leider noch nicht gefahren und kann zu den anderen aspekten nichts sagen.

viele grüße

komisch, du fährst also die sv 650 nur wegen der günstigen versicherungsprämie bzw. steuer? es gibt hier viele, die fahren sie aufgrund des v 2, ihrer agilität, etc.

du könntest auch genauso gut einen vierzylinder fahren, oder? das ist sicher auch besser so. ein großer v2 benötigt als fahrer einen v2-treiber.

ich würde mich übrigens niemals für oder gegen eine maschine entscheiden, die ich noch gar nicht gefahren bin.

somit ist dein statement für JnaTT nicht gerade hilfreich, oder?

ts, ts, ts, eine sv ist doch kein reines butter-und-brot-mopped...

Duke
andi

SV Bärbel


#17

Beitrag von SV Bärbel » 20.03.2006 15:37

Hallo,

mein Mann ist 6 Monate eine SV 650S gefahren K2, danach hat er sie eingehandelt und sich eine SV 1000S K3 gekauft und fährt diese jetzt schon seit 2 Jahre in der Eifel rund um den Nürburgring (schlechte Strassen, enge Kurven usw.). Er findet die SV 1000S viel besser. Leistung ist durch nichts zu ersetzen als Leistung. Man fährt mit Sozius viel entspannter. Nur die vordere Gabel wurde bei der SV 1000S mit Öhlinsgabelfedern verändert, damit das eintauchen z.B. vor der Kurve, beim Bremsen nicht mehr so extrem ist (war zuweich). Den Unterschied der Kosten in der Versicherung/Steuer kann man durch ein Saisonkennzeichen etwas ausgleichen, da bei uns im Winter sehr viel Salz gesteuert wird macht es dann nichts, dass man nicht fahren kann.

Gruß Bärbel :top:

Claus-1


#18

Beitrag von Claus-1 » 20.03.2006 19:46

Also, ich fahre auch die SV 1000 S seit März 2003 und habe es bis jetzt nicht bereut mir eine tausender gekauft zu haben. Habe allerdings immer Big Bikes gefahren, angefangen habe ich 1979 mit einer 1000 er Kawa. Und von wegen Handlichkeit, das ist die bis jetzt handlichste Maschine die ich je gefahren habe in dieser Größenordnung.

Nur enge Serpentinen bereiten mir manchmal etwas unbehagen, aber die SV 1000 S/N ist ja auch keine Super Moto, was einige vieleicht vergessen.
In einem solchen Fall lasse ich dann den rechten Fuß auf der Hinterradbremse stehen, so das diese im Kurvenbereich etwas mitschleift und die Fuhre streckt bis ich am Scheitenlpunkt wieder Gas gegeben kann. Diesen Tip habe ich von einem Fahrlehrer vor vielen Jahren mal bekommen und es funktioniert, ehrlich. Probiert es aus.

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#19

Beitrag von Gutso » 20.03.2006 20:59

Claus-1 hat geschrieben:In einem solchen Fall lasse ich dann den rechten Fuß auf der Hinterradbremse stehen, so das diese im Kurvenbereich etwas mitschleift und die Fuhre streckt bis ich am Scheitenlpunkt wieder Gas gegeben kann.
:roll:

Gleichzeitig Gas und Bremsen... :ACK: Nur weiter so!
Praktizierst du's beim Autofahren auch? :?

WilheLM TL


#20

Beitrag von WilheLM TL » 20.03.2006 21:12

Stützbremse gegen Lastwechsel - er schreibt doch „in engen Serpentinen” - da gehts halt mit der originalübersetzung oft nicht anders.

Der Begriff Stützbremse stammt glaub ich vom Spiegel.

Beim Auto klappt das aber wohl - nach Herausnahme des ABS - da fliegt die Kiste! Nie Mini gefahren? :wink:

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#21

Beitrag von Black Wolf » 20.03.2006 21:12

Claus-1 hat geschrieben:Nur enge Serpentinen :!: :!:

In einem solchen Fall lasse ich dann den rechten Fuß auf der Hinterradbremse stehen, so das diese im Kurvenbereich >etwas> mitschleift und die Fuhre streckt bis ich am Scheitelpunkt wieder Gas gegeben kann.
...genauso hats mir noch vorheriges Jahr ein Sicherheitstrainer welcher Bücher für Fahrschulen usw schreibt
und ein Motorradpolizist erklärt ,UND ES FUNZT :!: :wink:
Gruß Wolf

Der Weg ist das Ziel
SV fahn is wie wennste fliechst

JanTT


#22

Beitrag von JanTT » 20.03.2006 21:16

Hey Leute,

danke für eure zahlreichen Statements. :D
Das mit dem Probefahren hat den Nachteil, dass man erstmal einen Händler finden muss, der die Maschienen verleiht.
Ausserdem steht die Saison vor der Tür und ich würde gern so schnell wie möglich zuschlagen... Aber mein aktuelles Angebot für eine SV 1000S hat sich heute leider zerschlagen ... schon verkauft!

Noch eine Frage: :?:
Kann sich jemand erklären, warum die 650er wesentlich preisstabiler als die 1000er sind???

Servus...

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#23

Beitrag von solidux » 20.03.2006 21:39

weil der Preisverfall wie eine e-Funktion verläuft.
Bild

Irgendwann befindet sich ein intaktes Motorrad in einem preislichen Sättigungsbereich. (Meins' zum Beispiel :lol: )

Pinky


#24

Beitrag von Pinky » 20.03.2006 22:22

solidux hat geschrieben:Irgendwann befindet sich ein intaktes Motorrad in einem preislichen Sättigungsbereich. (Meins' zum Beispiel :lol: )
wir danken suzi für die einführung der neuen :wink:

aber für ne probefahrt mit der option eine von beiden loszuwerden gibt dir jeder händler ne kiste... gar kein ding - das hat mit verleihen gar nichts zu tun

Duke


#25

Beitrag von Duke » 21.03.2006 9:06

Pinky hat geschrieben:
solidux hat geschrieben:Irgendwann befindet sich ein intaktes Motorrad in einem preislichen Sättigungsbereich. (Meins' zum Beispiel :lol: )
wir danken suzi für die einführung der neuen :wink:

aber für ne probefahrt mit der option eine von beiden loszuwerden gibt dir jeder händler ne kiste... gar kein ding - das hat mit verleihen gar nichts zu tun
dürfte schon eher das Problem sein, einen Händler zu finden, der eine 1000er zugelassen hat. war bei mir + einem freund so. ich habe sie aus dem laden heraus gekauft und nix bereut, mein freund hat mangels testmopped im weiten umkreis um frankfurt/main eine yamaha gekauft.

die 1000er bietet ein optimales preis-leistungsverhältnis, die bekommst du schon um die € 7.000 neu. idiotische modellpolitik von suzuki, aber das gehört hier nicht her.

duke

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#26

Beitrag von Bednix » 21.03.2006 13:24

jetzt sag ich auch mal was dazu:

SV650S:

bin ich jetzt zwei saisonen gefahren. bei offener leistung und einigen eingriffen ins fahrwerk.
bin immer sehr gut mit dem bike zurecht gekommen. lediglich die gabel ist bei der 650'er wirklich nicht so gut. die ist einfach zu weich in der druckstufe. jedes mal fester anbremsen und sie taucht unglaublich ein.
natürlich gewöhnt man sich mit der zeit daran, und dann kann man noch immer sau schnell ums eck mit dem bike.
für leute, für die leistung nur sekundär ist und die einfach nur ein leicht zu fahrendes gutes motorrad haben möchten, ist aus meiner sicht, die 650'er eine super wahl. zu mal sie auch relativ günstig ist!

SV1000N:

mein neues bike, vor zwei wochen gekauft.
vom handling her, war ich mehr als überrascht. die hat genauso easy abgebogen wie die 650'er S. aber der damof ist einfach brutal. egal welcher gang drinnen ist, 2,3,4, einfach gas geben und du wirst richtig brutal nach vorne gezogen. so stell ich mir das vor. der sound ist auch eine klasse besser.
die gabel empfand ich auch als straffer. und vor allem alles einstellbar.

WARUM ICH GEWECHSELT HABE:

im letzten sommer war ich viel viel fahren und hab eine menge ausprobiert. dabei hab ich festgestellt, dass bei meiner, sehr sportlichen fahrweise, die 650'er an gewisse grenzen kommt. die frage die ich mir gestellt hab war: investieren in die kleine, oder gleich auf große umsteigen? ich bin umgestiegen weil es aus finanzieller sicht, sicher die bessere entscheidung war. obwohl es mir im herzen weh tut, dass ich meine 650'er, immerhin mein erstes motorrad, verkaufe.
aber nachdem ich viele tests gelesen habe, musste ich feststellen, dass das potential der 1000'er unglaublich hoch ist. mit kleinen eingriffen kann man damit sogar am ring wirklich böse in der naked-bike-klasse mitfighten. und das wollte ich einfach auch.

ich bin der meinung, dass wenn jemand motorrad fahren kann, und vielleicht nicht unbedingt in den alpen zu hause ist, man mit der 1000'er wohl über längeren zeitraum gesehen, besser bedient ist. in meinen augen ist die 1000'er einfach erwachsener.

beste grüße,

philipp
Fährst Du noch, oder beherrscht Du schon?

SV 1000 N R: GSX-R USD-Gabel, WP, Yoshimura, Akrapovic, ABM, Lucas, usw. ...daraus sind Träume gemacht!

Erlebe den Traum: http://www.svrider.de/index.php?seite=u ... etails=114 Vote und schreib deine Meinung dazu!

kleiner blauer Schlumpf


#27

Beitrag von kleiner blauer Schlumpf » 24.03.2006 9:54

Das kommt halt darauf an, was man will.

Ich fahre seit 11 Jahren Motorrad, und ich habe mir grade erst eine SV 650 S gekauft. Schön handlich, nicht zu teuer in Versicherung und Steuer, ordentlich Dampf im Vergleich zu so machen Vierzylindern, moderater Verbrauch, und in den Kurven (bis auf die Lastwechsel, die echt nerven) gut kontrollierbar.
Jeder hat halt andere Ansprüche - mir wäre die 1000er (die ich auch probegefahren habe) zu unhandlich und zu groß - einfach noch nicht das, was ich will - vielleicht in weiteren 10 Jahren...oder ich hab da bereits ne BMW *hust* *hust* :D ;)

Claus-1


#28

Beitrag von Claus-1 » 26.03.2006 0:06

Hallo Gutso, nix für ungut, aber nen bißchen Theorie solltest du doch vom Moped fahren kennen. Der "Black Wolf" hat es doch auch bestätigt.



Gruß Claus

JanTT


Entscheidung ist gefallen ...!!! :idea:

#29

Beitrag von JanTT » 22.05.2006 22:43

Hey Leute, ich habe euch schon wieder verlassen... habe mich kurzerhand für eine Aprilia RSV Mille Tuono entschieden. Habe ich gebraucht recht günstig erstanden. Super handlich (handlicher als die SV650 S) und Leistung satt! Also danke nochmal für eure Meinungen und viel Spass beim SV fahren :D :lol:

SV-Daniel


#30

Beitrag von SV-Daniel » 23.05.2006 0:22

Dann wünsche ich viel Spaß mit der Aprilia. Wirklich ein feines Teil und Hauptsache V2, oder? :wink:

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