Lappen weg???
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schraddlmeister
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Duke
Ein Tipp zum Dazulernen: Lasst Euch mal in bella Italia von einem selbstherrlichen Carabiniere nach einer Geschwindigkeitskontrolle anhalten, wenn ihr 20 km/h außerorts zu schnell gefahren seid. Dann doch lieber die deutsche Beamtenseligkeit... 
Gleiches gilt auch für andere Länder. Diese Erfahrungen habe ich alle alleine gemacht! Zum Thema Demokratieverständnis. Richtig ist, wir Deutsche lassen uns im Gegesatz zu anderen Ländern so ziemlich alles Widerspruchslos bieten. Da stimme ich zu. Was Merkel & Co. und die allseits beliebte Industrie sich so erlauben, hätte in Frankreich definitiv brennende Autos und Straßenschlachten zur Folge. Ob dies die richtige Antwort ist, weiß ich nicht. Mehr Courage der Deutschen würde ich mir in diesem Punkt wünschen, Demokratie lebt ja vom Widerspruch, von der Diskussion. Aber nächtens um 2 Uhr mit 180 auf einer Ausfallstraße zu donnern oder sich eijner Bestrafung wegen zu hoher Geschwindigkeit entziehen zu wollen, zähle ich nicht dazu. Das hilft dem Land nicht wirklich weiter. Zudem: Auch um 2 Uhr morgens sollte man jederzeit bremsem können, wenn einem ein besoffener Spätheimkehrer vors Mopped fällt. Und jetzt behauptet nicht, das käme nicht vor. Sonst pinne ich alle Zeitungsartikel zu dem Thema hier rein und ihr müsst ewig lesen.
Wenn jeder groß ist und sich so ziemlich alles passend machen möchte, dann haben wir ruckzuck amerikanische Verhältnisse. Mit der Demokratie haben die es überm Teich nicht so genau. Wenn mann glaubt, Recht zu haben, knallt er Andersdenkende eben kurzerhand ab. Ist ja schließlich in der Verfassung verbrieft, das Recht auf eine Waffe. Martin fühlt sich von Deinem Gerase in seinen Grundrechten gestört und schießt dich über den Haufen und schlachtet Deine SV aus. Darf er das? Es gibt einfach ein paar Dinge, die sind nicht von igend welchen Sessepupsern erdacht, sondern durchaus durchdacht und sinnvoll. Und dazu gehört sicher auch der Schutz vor Tieffliegern innerhalb von Ortschaften. Und über eines sei Dir im Klaren: Das, was Du an Strafgelder für Verkehrsverstöße zahlt, ist nicht zu vergleichen, was Dir der Staat UNBEMERKT qua Steuern und Abgaben aus der Tasche zieht. Das wäre doch ein schöner Punkt zum revoluzzen, oder?
Es geht mir de facto nicht um ethische Grundwerte im möglichen Zusammenspiel mit der StVO.
Hach, ist das schwierig...
@Elin: Noch langsamer als ich??? Mach mal vor!
@Timmery: Greinen=Weinen, Wimmern. Ansonsten: Konsenz!
Duke
Gleiches gilt auch für andere Länder. Diese Erfahrungen habe ich alle alleine gemacht! Zum Thema Demokratieverständnis. Richtig ist, wir Deutsche lassen uns im Gegesatz zu anderen Ländern so ziemlich alles Widerspruchslos bieten. Da stimme ich zu. Was Merkel & Co. und die allseits beliebte Industrie sich so erlauben, hätte in Frankreich definitiv brennende Autos und Straßenschlachten zur Folge. Ob dies die richtige Antwort ist, weiß ich nicht. Mehr Courage der Deutschen würde ich mir in diesem Punkt wünschen, Demokratie lebt ja vom Widerspruch, von der Diskussion. Aber nächtens um 2 Uhr mit 180 auf einer Ausfallstraße zu donnern oder sich eijner Bestrafung wegen zu hoher Geschwindigkeit entziehen zu wollen, zähle ich nicht dazu. Das hilft dem Land nicht wirklich weiter. Zudem: Auch um 2 Uhr morgens sollte man jederzeit bremsem können, wenn einem ein besoffener Spätheimkehrer vors Mopped fällt. Und jetzt behauptet nicht, das käme nicht vor. Sonst pinne ich alle Zeitungsartikel zu dem Thema hier rein und ihr müsst ewig lesen.
Wenn jeder groß ist und sich so ziemlich alles passend machen möchte, dann haben wir ruckzuck amerikanische Verhältnisse. Mit der Demokratie haben die es überm Teich nicht so genau. Wenn mann glaubt, Recht zu haben, knallt er Andersdenkende eben kurzerhand ab. Ist ja schließlich in der Verfassung verbrieft, das Recht auf eine Waffe. Martin fühlt sich von Deinem Gerase in seinen Grundrechten gestört und schießt dich über den Haufen und schlachtet Deine SV aus. Darf er das? Es gibt einfach ein paar Dinge, die sind nicht von igend welchen Sessepupsern erdacht, sondern durchaus durchdacht und sinnvoll. Und dazu gehört sicher auch der Schutz vor Tieffliegern innerhalb von Ortschaften. Und über eines sei Dir im Klaren: Das, was Du an Strafgelder für Verkehrsverstöße zahlt, ist nicht zu vergleichen, was Dir der Staat UNBEMERKT qua Steuern und Abgaben aus der Tasche zieht. Das wäre doch ein schöner Punkt zum revoluzzen, oder?
Es geht mir de facto nicht um ethische Grundwerte im möglichen Zusammenspiel mit der StVO.
Hach, ist das schwierig...
@Elin: Noch langsamer als ich??? Mach mal vor!
@Timmery: Greinen=Weinen, Wimmern. Ansonsten: Konsenz!
Duke
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tm200014
folgende situation. ihr fahrt auf einer landstraße wo 100 erlaubt sind. auf einmal kommen so pfeile welche eine scharfe kurve andeuten und ihr könnt die kurve nicht einsehen. was macht ihr? RICHTIG!!! vom gas gehn! und obwohl ihr es gar nicht gemerkt habt, habt ihr die gesetze der situation angepasst. ihr hättet mit 100 km/h durch diese kurve fahren dürfen. die frage ist nur ob ihr dann am anderen ende der kurve angekommen wärt oder mittendrin irgendwo hängengeblieben wärt.
andere situation, gleiches prinzip: ihr fahrt auf einer straße wie der TE es tat. baulich von allen gefahren getrennt. auf 50 begrenzt (ich vermute dass diese 50er begrenzung wegen des vielen verkehrs tagsüber gedacht ist). in diesem fall müsste es doch theoretisch auch meine pflicht sein die gesetze der situation anzupassen oder? vorher musste ihc langsamer fahren, um eine gefahr abzuwenden. wieso darf ich dann ejtzt nicht auch schneller fahren ohne jemanden zu gefährden?
kurz an dieser stelle: ich will nicht behaupten dass es richtig war 100 km/h im ort zu fahren... aber wenn ihr so argumentiert, bin ich auch schon einmal 50 km/h zu schnell gewesen innerorts. es war auf einer stadtautobahn welche komplett leer und 3 spurig war und nur 100 erlaubt waren.
oder wenn ihr samstag nachts um 3 uhr in ein wohngebiet kommt. gut ausgebaut, könnte locker eine 50er zone sein und ihr seht plötzlich ein schild mit 30 und darunter die begründung: schulweg kreuzt. dieses schild sagt meinem verstand wochentags: wenn nötig schrittgeschwindigkeit, aber keinesfalls schneller als 30! samstag nachts um 3 sagt es mir jedoch: das ist nicht für diese situation gedacht, du kannst die geschwindigkeit fahren die hier angepasst ist.
so, und jetzt hol ich mir ein bier und warte auf die nächsten oberlehrer kommentare.
MfG Timo
andere situation, gleiches prinzip: ihr fahrt auf einer straße wie der TE es tat. baulich von allen gefahren getrennt. auf 50 begrenzt (ich vermute dass diese 50er begrenzung wegen des vielen verkehrs tagsüber gedacht ist). in diesem fall müsste es doch theoretisch auch meine pflicht sein die gesetze der situation anzupassen oder? vorher musste ihc langsamer fahren, um eine gefahr abzuwenden. wieso darf ich dann ejtzt nicht auch schneller fahren ohne jemanden zu gefährden?
kurz an dieser stelle: ich will nicht behaupten dass es richtig war 100 km/h im ort zu fahren... aber wenn ihr so argumentiert, bin ich auch schon einmal 50 km/h zu schnell gewesen innerorts. es war auf einer stadtautobahn welche komplett leer und 3 spurig war und nur 100 erlaubt waren.
oder wenn ihr samstag nachts um 3 uhr in ein wohngebiet kommt. gut ausgebaut, könnte locker eine 50er zone sein und ihr seht plötzlich ein schild mit 30 und darunter die begründung: schulweg kreuzt. dieses schild sagt meinem verstand wochentags: wenn nötig schrittgeschwindigkeit, aber keinesfalls schneller als 30! samstag nachts um 3 sagt es mir jedoch: das ist nicht für diese situation gedacht, du kannst die geschwindigkeit fahren die hier angepasst ist.
so, und jetzt hol ich mir ein bier und warte auf die nächsten oberlehrer kommentare.
MfG Timo
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Duke
Und da isser, der Oberlehrer. Schon mal daran gedacht, dass höhere Geschwindigkeit auch mehr Lärm verursacht? Mein Sebring dröhnt bei höheren Geschwindigkeiten lauter, Ist so. Müssen denn dann alle nachts aufwachen, wenn ich durchs Wohngebiet donnere? Das mag ich, ganz ehrlich, auch nicht, obwohl meine Toleranzschwelle beim Mopped deutlich höher liegt als bei tiefergelegten 3er BMW's. Im Wohngebit, wohlgemerkt. Glaube doch bitte keiner, dass ich seit 78 lammfromm mit dem Mopped unterwegs bin. Mir brennt kein Heiligenschein auf's Haupt. Aber ich habe Situationen überlebt, die man vermeiden kann. Jawoll! Innerorts und nachts, da ist doch eh keiner mehr unterwegs. Zu schnell war der Bub als ein unbeleuchteter PKW vom Parkplatz eines Gasthauses (der Lag hinter dem Haus und war nicht einsehbar) vor mir auf die Straße rollte. Hab es unter Zuhilfenahme des gegenüberliegenden Bürgersteigs und aller Götter noch ohne Crash geschafft. Du kannst doch die Dummheit der anderen Verkehrsteilnehmer nicht ausschließen. Oder seid Ihr alle suizidgefährdet?tm200014 hat geschrieben:wieso muss jede diskussion, in der ein "dummes" verhalten geschildert wird, in eine grundsatzdiskussion ausarten?!?!
folgende situation. ihr fahrt auf einer landstraße wo 100 erlaubt sind. auf einmal kommen so pfeile welche eine scharfe kurve andeuten und ihr könnt die kurve nicht einsehen. was macht ihr? RICHTIG!!! vom gas gehn! und obwohl ihr es gar nicht gemerkt habt, habt ihr die gesetze der situation angepasst. ihr hättet mit 100 km/h durch diese kurve fahren dürfen. die frage ist nur ob ihr dann am anderen ende der kurve angekommen wärt oder mittendrin irgendwo hängengeblieben wärt.
andere situation, gleiches prinzip: ihr fahrt auf einer straße wie der TE es tat. baulich von allen gefahren getrennt. auf 50 begrenzt (ich vermute dass diese 50er begrenzung wegen des vielen verkehrs tagsüber gedacht ist). in diesem fall müsste es doch theoretisch auch meine pflicht sein die gesetze der situation anzupassen oder? vorher musste ihc langsamer fahren, um eine gefahr abzuwenden. wieso darf ich dann ejtzt nicht auch schneller fahren ohne jemanden zu gefährden?
kurz an dieser stelle: ich will nicht behaupten dass es richtig war 100 km/h im ort zu fahren... aber wenn ihr so argumentiert, bin ich auch schon einmal 50 km/h zu schnell gewesen innerorts. es war auf einer stadtautobahn welche komplett leer und 3 spurig war und nur 100 erlaubt waren.
oder wenn ihr samstag nachts um 3 uhr in ein wohngebiet kommt. gut ausgebaut, könnte locker eine 50er zone sein und ihr seht plötzlich ein schild mit 30 und darunter die begründung: schulweg kreuzt. dieses schild sagt meinem verstand wochentags: wenn nötig schrittgeschwindigkeit, aber keinesfalls schneller als 30! samstag nachts um 3 sagt es mir jedoch: das ist nicht für diese situation gedacht, du kannst die geschwindigkeit fahren die hier angepasst ist.
so, und jetzt hol ich mir ein bier und warte auf die nächsten oberlehrer kommentare.
MfG Timo
Duke
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rap
Wenn da zB (ich fahr auch immer 10-20 zu schnell) ein Schild steht: Lärmschutz.... bremse ich meinen Fortbewegungsdrang (und halte mich an meine 10-20+). Besonders nachts (ok ich bin tot hier im Forum, alle anderen mögen Lärm).
Ansonsten wenn es überhaupt keine Schilder gäbe müßte jeder selbst aufpassen wie schnell er in eine Kurve reinfährt (und würde dann Keith Code´s Gasregel Nr. 1 eher entsprechen
).
rap
PS Duke war schneller?..
Ansonsten wenn es überhaupt keine Schilder gäbe müßte jeder selbst aufpassen wie schnell er in eine Kurve reinfährt (und würde dann Keith Code´s Gasregel Nr. 1 eher entsprechen
rap
PS Duke war schneller?..
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Duke
Ich bin immer schneller...rap hat geschrieben:Wenn da zB (ich fahr auch immer 10-20 zu schnell) ein Schild steht: Lärmschutz.... bremse ich meinen Fortbewegungsdrang (und halte mich an meine 10-20+). Besonders nachts (ok ich bin tot hier im Forum, alle anderen mögen Lärm).
Ansonsten wenn es überhaupt keine Schilder gäbe müßte jeder selbst aufpassen wie schnell er in eine Kurve reinfährt (und würde dann Keith Code´s Gasregel Nr. 1 eher entsprechen).
rap
PS Duke war schneller?..
Die Tachoabweichung fahren doch wohl die Meisten hier, oder? Auch ich habe beim Beinahecrash an nix Böses gedacht und war so mit 75 km/h auf der Le Mans unterwegs. Das war eindeutig zu flott für die Situation.
Stimmt aber schon, das mit den Schildern. Im Flachland ist es eher für Otto-Normalfahrer gedacht, da geht meist mehr. Aber in den Bergen glaube ich den Schildwächtern, die meinen das ernst!
Wenn wir alle fahren könnten, wie wir wollen, würden wir viel mehr Tote beklagen müssen, oder? Beispiel? Auto fährt bei grüner Ampel einem auf der Kreuzung stehenden Wagen voll in die Seite. Kommentar als wir ihn aus dem Auto geholt hatten: Ich hatte grün! Wohlgemerkt: Er hat die Situation überblicken können. Dies zum Thema deutsche Fahrkultur.
Duke
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tm200014
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Elin
@tm200014:
Ansich ist Dein Denkansatz mit dem selbstverantwortlichen Handeln sehr gut.
Er hat nur einen kleinen Haken: dass man in dem Moment wirklich nur für sich selbst entscheiden kann. Unvorhergesehene Dinge können in diese Kalkulation einfach nicht einfließen. Es bedarf nur einer Reihe harmloser parkender Autos, aus der jemand rausspringen kann. Ist einem Bekannten von mir (mit Dose allerdings) nachts um 11 passiert, und es war ein 3-jähriges Kind. Betonung auf "war". Dass ein so junges Kind um diese Uhrzeit draußen nichts zu suchen hat, tröstet im Nachhinein auch nicht.
Oder ich denke an eine andere Situation, in der wir einen Besoffenen im Auto heimkarren wollten. Unterwegs haben wir kurz angehalten, damit er pieseln kann. Statt ins Auto zu wanken, macht er 2 Schritte auf die Fahrbahnmitte und legt sich - alle viere von sich gestreckt - mittendrin hin. Und da gabs eine leichte Biegung, die gereicht hatte, um die Sicht für Autos und Moppeds zu versperren.
Ja, Eigenverantwortlichkeit ist gut. Gesetze nehmen aber auf diesen eigenen Ermessensspielraum zu recht keine Rücksicht, denn oft über-/unterschätzt man die Situation. Man steckt nicht drin, und nur weil 1000 Mal nichts passiert ist, heißt das nicht, dass das 1001. Mal auch so verläuft.
Ich möchte eigentlich auch keine Moralpredigt halten. Aber ich weiß, wie es sich anfühlt, plötzlich und unverschuldet vom Mopped geholt zu werden und (von besagtem Bekannten mit dem Kind) auch, wie man sich fühlt, wenn andere zu Schaden gekommen sind. Wäre schön, wenn das so wenige wie möglich hier aus dem Forum erleben würden.
Ansich ist Dein Denkansatz mit dem selbstverantwortlichen Handeln sehr gut.
Er hat nur einen kleinen Haken: dass man in dem Moment wirklich nur für sich selbst entscheiden kann. Unvorhergesehene Dinge können in diese Kalkulation einfach nicht einfließen. Es bedarf nur einer Reihe harmloser parkender Autos, aus der jemand rausspringen kann. Ist einem Bekannten von mir (mit Dose allerdings) nachts um 11 passiert, und es war ein 3-jähriges Kind. Betonung auf "war". Dass ein so junges Kind um diese Uhrzeit draußen nichts zu suchen hat, tröstet im Nachhinein auch nicht.
Oder ich denke an eine andere Situation, in der wir einen Besoffenen im Auto heimkarren wollten. Unterwegs haben wir kurz angehalten, damit er pieseln kann. Statt ins Auto zu wanken, macht er 2 Schritte auf die Fahrbahnmitte und legt sich - alle viere von sich gestreckt - mittendrin hin. Und da gabs eine leichte Biegung, die gereicht hatte, um die Sicht für Autos und Moppeds zu versperren.
Ja, Eigenverantwortlichkeit ist gut. Gesetze nehmen aber auf diesen eigenen Ermessensspielraum zu recht keine Rücksicht, denn oft über-/unterschätzt man die Situation. Man steckt nicht drin, und nur weil 1000 Mal nichts passiert ist, heißt das nicht, dass das 1001. Mal auch so verläuft.
Ich möchte eigentlich auch keine Moralpredigt halten. Aber ich weiß, wie es sich anfühlt, plötzlich und unverschuldet vom Mopped geholt zu werden und (von besagtem Bekannten mit dem Kind) auch, wie man sich fühlt, wenn andere zu Schaden gekommen sind. Wäre schön, wenn das so wenige wie möglich hier aus dem Forum erleben würden.
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tm200014
endlich mal einer der keine moralpredigt hält!!!
mit meiner argumentation wollte ich auch nicht rechtfertigen 100km/h in der stadt zu fahren (vorallem weil wir die situation nicht kennen)! ich wollte damit viel mehr sagen, dass wenn ich jetzt nachts im ort mit 70 anstatt den erlaubten 50 unterwegs bin, finde ich das nicht weiter tragisch... dann würden nämlich auch wieder diese moralapostel kommen! ich finde es soll jeder selbst entscheiden (natürlich in einem gewissen rahmen...) wie schnell er fährt. und wenn dann ein blitzer dort steht, wo keinerlei gefahr ist, dann kann man sich zwar über den sinn und zweck des blitzers streiten, aber ich finds alle mal ok wenn man sich um diese "unberechtigte" strafe drücken möchte! das hat für mich nichts damit zu tun zu seinen taten zu stehen.
MfG Timo
mit meiner argumentation wollte ich auch nicht rechtfertigen 100km/h in der stadt zu fahren (vorallem weil wir die situation nicht kennen)! ich wollte damit viel mehr sagen, dass wenn ich jetzt nachts im ort mit 70 anstatt den erlaubten 50 unterwegs bin, finde ich das nicht weiter tragisch... dann würden nämlich auch wieder diese moralapostel kommen! ich finde es soll jeder selbst entscheiden (natürlich in einem gewissen rahmen...) wie schnell er fährt. und wenn dann ein blitzer dort steht, wo keinerlei gefahr ist, dann kann man sich zwar über den sinn und zweck des blitzers streiten, aber ich finds alle mal ok wenn man sich um diese "unberechtigte" strafe drücken möchte! das hat für mich nichts damit zu tun zu seinen taten zu stehen.
MfG Timo
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schraddlmeister
Cool das wir wieder alle eine Eskalationsstufe zurückgeschaltet haben (mich eingeschlossen) 
Aber im Ernst, im Grunde seh ich die Sache ja genauso wie ihr, nur stößt mir in unserem Lande die Überreglementierung sowie die Beamten die diese sklavisch durchsetzen sauer auf. Viele Regelungen sind im großen und ganzen einfach unsinnig. Dazu gehören vielerorts eben auch Geschwindigkeitsbeschränkungen. Dass diese oft zur sinnlosen abzocke verwendet werden habe ich leider nur allzuoft erlebt.
Beispiel gefällig? Bei uns um die Ecke an besagtem Kindergarten haben die Eltern angeregt doch mittels baulicher Maßnahmen eine überschreitung der Geschwindigkeit unmöglich zu machen. (Gibt ja so hübsche Stufen auf der Straße). Ablehnungsgrund der Behörde (mündlich): "Zu teuer und überhaupt, wo sollen wir denn dann blitzen?" Und hierbei handelte es sich wohlgemerkt um einen Kindergarten!! Naja daran kann man die Prioritäten unserer Behörden schon erkennen. Genau so verhält es sich mit vielen Jugendlichen in unserem Dorf deren Roller 10-15 km/h zu schnell fuhr.
Die Antwort der Obrigkeit auf diese "Schandtat" läßt in ihrer Härte keinen unterschied zwischen jenem Delikt und beispielsweise Körperverletzung mehr erkennen. Und, da könnt ihr jetzt sagen was ihr wollt, so etwas passiert in anderen Ländern einfach nicht dass die Verhältnismäßigkeit so aus dem Ruder läuft.
@unsere Italienkritiker: Wart ihr schon mal in Neapel? Dort scheinen Verkehrsregeln überhaupt nicht zu existieren. Aber es passiert wenig, weil die Leute einfach mehr mitdenken. Und dass zeigt ja schon dieses Beispiel mit der Ampel dass vorhin genannt wurde.
Und dass man nicht alle eventualitäten mit einkalkulieren kann ist mir auch klar. Nur behaupte ich mal dass die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu haben mit 100 aufner Ausfallstrasse wesentlich geringer ist als bei vollem Verkehr mit angepasster Geschwindigkeit. Ist doch das gleiche wie mit Haien und Hirschen. Jedes Jahr sterben 50x mehr Menschen durch einen Hirsch als durch einen Hai, von der Wahrscheinlichkeit im Haushalt umzukommen mal ganz zu schweigen. Trotzdem hat kein Schwein Angst vor Hirschen, noch vor seinem eigenen Haus.
Ich denken einfach wer sich immer nur vor worst-case-Szenarios fürchtet vergißt zu leben. Wenn man Pech hat hat man Pech da läßt sich nichts machen, nur kann man das Risiko halt so gut wie möglich vermeiden.
Aber im Ernst, im Grunde seh ich die Sache ja genauso wie ihr, nur stößt mir in unserem Lande die Überreglementierung sowie die Beamten die diese sklavisch durchsetzen sauer auf. Viele Regelungen sind im großen und ganzen einfach unsinnig. Dazu gehören vielerorts eben auch Geschwindigkeitsbeschränkungen. Dass diese oft zur sinnlosen abzocke verwendet werden habe ich leider nur allzuoft erlebt.
Beispiel gefällig? Bei uns um die Ecke an besagtem Kindergarten haben die Eltern angeregt doch mittels baulicher Maßnahmen eine überschreitung der Geschwindigkeit unmöglich zu machen. (Gibt ja so hübsche Stufen auf der Straße). Ablehnungsgrund der Behörde (mündlich): "Zu teuer und überhaupt, wo sollen wir denn dann blitzen?" Und hierbei handelte es sich wohlgemerkt um einen Kindergarten!! Naja daran kann man die Prioritäten unserer Behörden schon erkennen. Genau so verhält es sich mit vielen Jugendlichen in unserem Dorf deren Roller 10-15 km/h zu schnell fuhr.
Die Antwort der Obrigkeit auf diese "Schandtat" läßt in ihrer Härte keinen unterschied zwischen jenem Delikt und beispielsweise Körperverletzung mehr erkennen. Und, da könnt ihr jetzt sagen was ihr wollt, so etwas passiert in anderen Ländern einfach nicht dass die Verhältnismäßigkeit so aus dem Ruder läuft.
@unsere Italienkritiker: Wart ihr schon mal in Neapel? Dort scheinen Verkehrsregeln überhaupt nicht zu existieren. Aber es passiert wenig, weil die Leute einfach mehr mitdenken. Und dass zeigt ja schon dieses Beispiel mit der Ampel dass vorhin genannt wurde.
Und dass man nicht alle eventualitäten mit einkalkulieren kann ist mir auch klar. Nur behaupte ich mal dass die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu haben mit 100 aufner Ausfallstrasse wesentlich geringer ist als bei vollem Verkehr mit angepasster Geschwindigkeit. Ist doch das gleiche wie mit Haien und Hirschen. Jedes Jahr sterben 50x mehr Menschen durch einen Hirsch als durch einen Hai, von der Wahrscheinlichkeit im Haushalt umzukommen mal ganz zu schweigen. Trotzdem hat kein Schwein Angst vor Hirschen, noch vor seinem eigenen Haus.
Ich denken einfach wer sich immer nur vor worst-case-Szenarios fürchtet vergißt zu leben. Wenn man Pech hat hat man Pech da läßt sich nichts machen, nur kann man das Risiko halt so gut wie möglich vermeiden.
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robbywilliams
Wo? Da.Wer hat jemanden aufgefordert in die Zone auszuwandern?
AnsonstenUnd wenn dir Deutschland nicht passt, dann musst du dir eben ein anderes Land suchen, das deinen Anforderungen entspricht.
Das ist es, was ich meine. Haste schön gesagt.Ich muss sagen deine Aussagen zeigen genau die Einstellung mit der ich hier in Deutschland ein Problem habe: Die Vermischung von Ethik und Moral mit der StVO.
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Bloenibloe
Re: Lappen weg???
War am Rheinufer, hinter der Kreuzung wo es richtung Walzmühle geht. Bin richtung Rheingönnheim gefahren. Und ich finde es immer so klasse wenn man aus Mannheim kommend, erst am Zollhof in die Unterführung brettert, dort beschleunigt, dann am ex Pflaumenbaum vorbei und geradeaus in die Lagerhausstrasse ( z.Zt. gesperrt wegen Baustelle ). Und am "Werkstor" von dem Pumpenhersteller Halberg bzw. gegenüber ist das Sonnendeck ( Ost-Asia-Institut) standen die. Jetzt habe ich sie schon öffterst dort stehen sehn.SVHellRider hat geschrieben:Wo war das denn genau?Bloenibloe hat geschrieben:... war ne lange Gerade und kurz vor 23Uhr. trotzdem war dort nur 50 erlaubt. Haben dort noch nie gestanden...
Ich fahr nämlich auch öfters durch LU.
Aber TOI TOI TOI, bisher ist noch nix gekommen. Aber mir wurde mal erkl., dass wenn es sich um ein Bußgeldbescheid und nicht um ein Verwahrngeld handelt, es grundsätzlich länger dauert.
Mal abwarten!!!!!!!!!!!!!!!!