Lappen weg???


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robbywilliams


#91

Beitrag von robbywilliams » 22.05.2007 9:34

Draus gelernt hast Du ja hoffentlich.
Aber kennst Du: http://www.radarfalle.de/ eigentlich schon?

mattis


#92

Beitrag von mattis » 22.05.2007 10:36

Moin,

ich finde die Diskussion irgendwie überflüssig.

Bei 30 fährt man 30 und bei 50 fährt man 50. Punkt.

Wenige km/h mehr können darüber entscheiden, ob das Kind welches auf die Strasse springt, überlebt oder auf der Haube/dem Vorderrad klebt.

Und als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, bekommt man selber (neben den Folgen für die eigene Psyche) massive Probleme mit dem Gesetz.

Ich denke die wenigen km einer Ortsdurchfahrt kann man vernünftig fahren.
Falls nicht, hat man eben mit den Folgen zu leben, sollte hier nicht jammern und auf eine Freisprechung von seinen Sünden hoffen.



Gruß
Matthias

schraddlmeister


#93

Beitrag von schraddlmeister » 22.05.2007 14:18

Ich glaub ich gebs echt auf. Sind scheinbar einige einfach schon zu eingefahren in ihrem Verhalten und denken um sich mit den Regeln und Gesetzmäßigkeiten ihrer Umwelt zu befassen.
ch finde die Diskussion irgendwie überflüssig.

Bei 30 fährt man 30 und bei 50 fährt man 50. Punkt.
Das is doch genau der Punkt, diese Regelung ist weder ein Naturgesetz noch vom Himmel gefallen, sondern von Bürokraten gemacht die mit Geschwindigkeitsbegrenzungen an dieser Stelle für jede Situation auf der sicheren Seite seien wollen. Ist doch klar, im Berufsverkehr an solchen Stellen mit 100 zu fahren ist klar wahnsinn. In der Nacht jedoch um 23 Uhr überhaupt kein Problem. Und dein Totschlagargument mit dem Mädel auf dem Fahrrad kannste dir auch sparen. Denn erstens wäre die Konsequenz aus deinem Beispiel flächendeckend Schrittgeschwindigkeit einzuführen, denn dass ist in deinem konkreten Fall noch viel besser für dass Kind als 30 oder 50. Und zweitens kann man dir dann alles unterjubeln, solange es nur Gesetz ist. Klar wo 50 ist fährt man 50 und wo 30 is 30. Und man beschwert sich auch nicht über die Erbschaftssteuer, is ja Gesetz.Das der Staat eine Familie noch bestraft wenn sie schon einen Angehörigen verloren hat ist ja das natürlichste von der Welt. Und ein Tempolimit auf der Autobahn? Klar solange es Gesetz ist. Ist ja egal dass so ein Limit den CO2 ausstoß nur um 0,02 % in Deutschland senkt.
Wohin so eine sklavische Haltung gegenüber der Obrigkeit geführt hat brauch ich j awohl nicht zu sagen. Aber scheinbar hat sich Deutschland diese Mentalität erhalten. Deswegen machen unsere Herren Politiker auch was sie wollen. Und keinen störts. Is halt so. Die machen ja Gesetze.
Mit so einer Einstellung muss man aufpassen dass nicht am Ende der eigene Verstand sich verabschiedet. Braucht man ja nicht, wofür hat man denn das Gesetz..........

Martin650


#94

Beitrag von Martin650 » 22.05.2007 18:01

Hier nur die nötigsten Angaben im Profil, abers Maul megamässig aufreissen finde ich überhaupt nicht gut. Und auch deine Mißachtung gegenüber dem Gesetz, das wie du richtig bemerkt hast nicht vom Himmel gefallen ist, ist einfach nur ignorant und zeugt davon, daß du nicht fähig bist, dich in einer Gemeinschaft einzufügen. Mir stinken manche Regeln hier auch, und ich fühle mich in der Ausübung meiner Freiheit eingegrenzt, aber das ist noch lange kein Grund mich einfach drüber wegzusetzen. Mich würde mal interressieren ob du bei einer MPU (die kann angeordnet werden bei +50 in der Stadt) genau diese Meinung auch vertrittst, oder ob sich dein Schwanz dann nach innen stülpt.

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Timmey
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#95

Beitrag von Timmey » 22.05.2007 18:42

Bei 30 fährt man 30 und bei 50 fährt man 50. Punkt. Wenige km/h mehr können darüber entscheiden, ob das Kind welches auf die Strasse springt, überlebt oder auf der Haube/dem Vorderrad klebt.
die Aussage finde ich so aber auch nich sinnvoll.... bei nem Kind das auf die Straße springt kann auch 50 oder 30 schon viel zu viel sein.... dann müsste man selber so weit denken und immer nur 20 fahren.
Ich weiß ja nich wies bei euch wäre wenn ihr ein Kind erwischt... aber ich glaube es würde mich nur wenig trösten das ich nur so schnell gefahren bin wie erlaubt.
...das heißt ausdrücklich nich das es ok ist 100 zu fahren... bevor jetzt wieder einer mit der großen Keule kommt... aber es heißt für mich das es auch je nachdem mal vorkommt das ich 60 fahr oder so.
der Streber sieht das Ziel
aber der Weise pflückt am Rand Blumen

RAINOSATOR


#96

Beitrag von RAINOSATOR » 22.05.2007 19:00

Wohin so eine sklavische Haltung gegenüber der Obrigkeit geführt hat brauch ich j awohl nicht zu sagen. Aber scheinbar hat sich Deutschland diese Mentalität erhalten
"Wir sind die letzte Generation freier Menschen.
Nach uns werden sie in ferngesteuerten Dosen sitzen und strafe zahlen wenn sie falsch denken.

Aber es wird Piraten geben. "

(Zonko , Jänner 2001 )

@ Piraten & Gesetzbefolger :

Habt ihr zuviel langeweile das ihr euch über solche nichtigkeiten aufregt ??
Könnt gern zum Rasenmähen vorbeikommen.

bswoolf
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#97

Beitrag von bswoolf » 22.05.2007 20:28

oh, n paar freiwillige für den garten brauch ich auch noch.

und zonko hat sowieso überhaupt fast immer recht, jedenfalls manchmal.

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#98

Beitrag von Laurent » 23.05.2007 0:12

Timmey hat geschrieben: ...das heißt ausdrücklich nich das es ok ist 100 zu fahren... bevor jetzt wieder einer mit der großen Keule kommt... aber es heißt für mich das es auch je nachdem mal vorkommt das ich 60 fahr oder so.
Dann überleg aber mal dass der Anhalteweg aus 60 km /h schon ca. 30% länger ist als bei 50 km/h. Wenn einer aus 50 km/h gebremst hat, ist der 60 km/h Fahrende noch bei 40 km/h Restgeschwindigkeit.

Krasser wird es bei 30 und 50 km/h. Wenn der 30er schon steht, ist der 50er noch in seiner Reaktionszeit - prallt also ungebremst ins Hindernis...
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance...

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#99

Beitrag von Gutso » 23.05.2007 0:32


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#100

Beitrag von bswoolf » 23.05.2007 9:37

cool! wie kommst du an den link? über Reitwagen/index geht das ja nicht.

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#101

Beitrag von Gutso » 23.05.2007 11:24


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#102

Beitrag von Timmey » 23.05.2007 15:42

@Laurent:
hast du eigentlich über den Satz dadrüber nachgedacht???
du schreibst ja auch selber das 50 auch zu schnell sein kann. Es wird dir auch kein Kind/Betrunkener oder wer auch immer den Gefallen tun in dem Abstand vors Motorrad zu laufen der für die erlaubte Geschwindigkeit reicht.


...hier tun einige so als könnte nix passieren wenn man sich genau ans Limit hält.
...oder sagt ihr euch das ihr dann nix dafür könnt weil ihr ja wie erlaubt gefahren seid???
der Streber sieht das Ziel
aber der Weise pflückt am Rand Blumen

Elin


#103

Beitrag von Elin » 23.05.2007 16:10

Timmey hat geschrieben: ...hier tun einige so als könnte nix passieren wenn man sich genau ans Limit hält.
...oder sagt ihr euch das ihr dann nix dafür könnt weil ihr ja wie erlaubt gefahren seid???
Es geht darum, dass ein Mensch, der vor ein 50km/h schnelles Auto gerät, so gut wie keine Überlebenschance hat. Bei 30 km/h hat der Mensch noch Überlebenschancen. Nicht mehr und nicht weniger.

schraddlmeister


#104

Beitrag von schraddlmeister » 24.05.2007 12:39

@Martin650: Schön dass du immer auf der sicheren Seite bleibst, ist ja deine Sache. Nur wunder dich nicht wenn du eines Morgens aufwachst und entdeckst dass du nichts mehr selbst entscheiden kannst/darfst weil du jegliche Verantwortung an den Staat abgeschoben hast. Tendenzen sind ja wohl genug zu erkennen. Dies zeigt auch dass Beispiel mit dem Kind. Falls so etwas passiert kann man ja auch bequem die Verantwortung verschieben und seine Hände in Unschuld waschen. "Ich bin ja 50 gefahren, ich bin nicht Schuld, hätt der Staat mal lieber 30 gemacht." Und um auf die unterschieldichen Auswirkungen von 30/50 km/h zu kommen. Die Kräfte die hier auftreten wenn einer von uns frontal ein Kind erwischt sind selbst bei 30 in einem Bereich den so ein kleiner Körper keinesfalls aushalten kann, so dass es in diesem Fall auswirkungstechnisch keine Rolle spielt. Klar kann man mit angepasster Geschwindigkeit die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls vermeiden, aber wie gesagt die Konsequenz daraus ist flächendeckend Schrittgeschwindigkeit das so die Unfallwahrscheinlichkeit gegen Null geht und der Schaden überlebbar wird.
Zum Punkt mit dem eingliedern in die Gemeinschaft. Dass die Einhaltung der Geschwindigkeit mit dem Eingliederungspotential eines Individuums gleichgesetzt werden kann sei mal dahingestellt. Wenn man sich jedoch auf so einen Vergleich einläßt dann gleich auf der abstrakten Ebene. (Für P******n wie dich, und als solcher hast du dich mit deinem Schwanzvergleich geoutet: Dies bedeuted grob im allgemeinen) D.h. ist ein Mensch der sich über Gesetzte hinwegsetzt für die Gesellschaft untragbar? Dies kommt auf die Gesellschaft und ihre Meinung an. Während der Zeit der franz. Revolution gab es z.B. einen ganzen Haufen Leute die sich über Gesetzte hinweggesetzt haben, das wir sonst, mit mehr Gesetzesbefolgern heut noch in einer absolutistischen Monarchie leben würden. Ein gegenbeispiel wäre ein Kinderschänder, der sich über das Strafegesetz, die Bibel und dass allgemeine menschliche Gerechtigkeitsempfinden hinwegsetzt. Dieser bringt die Gesellschaft weder weiter noch ist ein solches Subjetk für eine Gesellschaft trag- oder tolerierbar. Worin unterscheiden sich diese Fälle nun? Beides sind Verstöße gegen geltendes Recht. Der Unterschied liegt jedoch in der Legitimation des Rechts. Während Fall 1 zwar gegen geltendes Recht verstieß, jedoch durch den gesunden Menschenverstand legitimiert wurde, kann sich Fall 2 keinerlei Legitimation erfreuen.
Was bedeutet dies nun für unseren konkreten Fall? Es bedeutet nichts anderes als dass die Meinung der Masse der Gesellschaft darüber entscheidet, ob ein solches Verhalten tolerierbar ist oder nicht.
Da die Befürworter des Verhaltens unseres "Opfers" in diesem Thread sich wohl auf den Verstand beziehen können, die Gegner sich jedoch nur auf geltendes Recht verlassen, liegt für mich der Fall klar. Und solagne sich noch ein genügend großer Bevölkerungsanteil findet der dies ähnlich sieht, bleibt unser "Raser" auch weiterhin gesellschaftlich tragbar.
Eines würde mich zum Schluss schon noch interessieren, Martin650, wo hast du den die glorreiche Korrelation (=Zusammenhang) zwischen der Anzahl der Angaben im Profil und des Rechts hier seine Meinung kunzutun ausgegraben? Ich muss schon sagen solche Aussagen sprechen nicht gerade für deine geistige Reife.............................

******
Zensur! Ich bitte eindringlich Beleidigungen zu unterlassen! (siehe auch Forums-Regeln: rules.php )

// SVHellRider, 24.05.07, 13:14

Duke


#105

Beitrag von Duke » 24.05.2007 13:07

Hach, unsere Theoretiker. Schön da oben im Elfenbeinturm?

Martin 650 meinte wohl (wie ich finde, zu Recht), dass es sich aus der Anonymität (die Dich gerade schützt) schön wettern lässt. Ob Du jedoch auch den Mumm hast, öffentlich für Deine Fehler einzugestehen oder Deine "Sache" zu vertreten, zieht ob Deiner hier ja offensichtlich bewusst gewählten Anonymität (Profil) Martin 650 in Zweifel. Dieser Rückschluss ist für geistig unreife Deppen wie uns, aber auch für vergeistige Lichtwesen wie andere hier nicht von der Hand zu weisen. Und es ist ja nun nicht wirklich sensationell, dass viele Menschen sich in Foren austoben, privat oder beruflich NIEMALS den Mut haben, ähnliche Positionen wie im Internet zu beziehen/für sie einzustehen.

Was ein Vergleich der franz. Revolution mit einer gelebten Demokratie in unserem Jahrhundert (frei gewählt) soll, bleibt mir schleierhaft.
:?: :(


Duke

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