Motorradfahren gefährlichstes Hobby


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Philipp


#16

Beitrag von Philipp » 05.11.2007 7:45

Also bei 'ner Berufsunfähigkeitsversicherung gibt's für Motorradfahren (auf der Straße) i. d. R. keinen Aufschlag. Nachdem es für andere Sportarten einen solchigen gibt und die Versicherungsstatistiken eigentlich sehr genau sind, scheint es wohl doch noch gefährlichere Sachen geben.

Und ansonsten halte ich mich an Erich Kästner:
Erich Kästner hat geschrieben:"Wird's besser? Wird's schlimmer?"
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich.
Gruß, Philipp

minimal


#17

Beitrag von minimal » 05.11.2007 10:04

Wer gestern Planetopia gesehen hat wird wissen das
Motorradfahren nicht nur ein sehr gefährliches Hobby ist
sondern auch ein gefährliches Transportmittel.
Mehr dazu hier
http://www.planetopia.de/archiv/2007/pl ... _text.html

so ist das Risiko bei einem Motorradunfal tödlich zu verunglücken
60 mal höher als bei Fliegen, Bus, Bahn, gerechnet auf 1Milliarde
zurückgelegter km.

Martin650


#18

Beitrag von Martin650 » 05.11.2007 11:00

Motorradfahren ansich ist völlig ungefährlich. Was es so gefährlich macht ist der Verkehrsraum in dem wir uns bewegen. Da sind leider auch viele dabei, die völlig überfordert sind im heutigen Strassenverkehr. Also heisst es aufpassen und mitdenken.

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Timmey
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#19

Beitrag von Timmey » 05.11.2007 13:16

Also die Rechnung von Gutso gefällt mir :ACK:

...ich denke die Zahl der Unfälle hier bei den SVridern kommt in etwa hin... man hat über die Saison doch von recht vielen gelesen, zwar nicht von 52 aber korrekterweise müsste man ja von der Zahl der aktiven Nutzer ausgehen.

Naja, die Zahl der toten wurden soweit ich das sehe nicht erreicht, ich weiß auch nicht ob es das hier schonmal gab, aber da denke ich liegt es auch mit daran, dass andere Motorradgattungen gefährdeter sind.

Wenn man von den 0,028% pro Saison ausgeht, wäre die Chance wenn man von einem 50 Jahre dauernden Motorradfahrerleben ausgeht (20-70 Jahre) 1,4% einen tödlichen Unfall zu haben... ganz ohne persönliche Risikominimierung.

...das is für mich persönlich absolut vertretbar 8)
der Streber sieht das Ziel
aber der Weise pflückt am Rand Blumen

SV-e-N


#20

Beitrag von SV-e-N » 05.11.2007 16:27

als skater, wdw-hasser und (bald)-motorradfahrer muss ich wohl hier meinen senf abgeben.
dass die ernsthaftigkeit solcher populistischen shows (galileo usw dazugezählt) längst zu wünschen übrig lässt, ist an sich nichts neues.. aber dieser vergleich topt alles :/

ich habe in fast 10 jahren skateboarder-dasein nicht einen (ok doch einen, aber der ist betrunken im pool untergangen) todesfall in der internationalen fachpresse mitbekommen, daher hab ich schon mal starke zweifel an diesem bericht .. schon allein die umschreibung "coole jungs" regt mich auf ;c

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Vyper
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#21

Beitrag von Vyper » 05.11.2007 16:44

Zählt mein Beruf als Koch jetzt auch als gefährlich nur weil ich ständig mit Messern usw. arbeite?? :twisted:
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dee
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#22

Beitrag von dee » 05.11.2007 21:21

Sollte man die Statistik nicht auf den gefahrenen Kilometer oder etwas in der Art herunterrechnen? 4 Mio Motorräder und 35000 Unfälle würde knapp 1% Unfallwahrscheinlichkeit bedeuten - angesichts der unterschiedlich gefahrenen Kilometer eine hinkende Rechnung.

graffman


#23

Beitrag von graffman » 05.11.2007 22:28

Sollte man nicht einfach drauf scheissen, und einfach weiterfahren? Was soll denn der ganze Quatsch? Jeder von uns hier weiss, dass das Biken gefährlich ist! Ja und? Wenns einem zu gefährlich ist, kann er es ja einfach sein lassen. Jeder der sich auf den Hobel setzt sollte sich darüber im Klaren sein, dass er bei der Ausfahrt durchaus den Löffel abgeben kann, wers nicht ist, ist dumm und hat Pech gehabt. Ich verstehe echt nicht, dass ihr euch hier über irgendwelche Medienanalysen aufregt, zumal doch allseits bekant ist, dass das Motorradfahren als sehr "Böse" da unheimlich gefährlich und die Biker alle rasen und keine Knautschzone haben und alle umbringen können, in der Glotze dargestellt wird. Sind wir jetzt alle suizidgefährdete Menschen sowohl aus unter, mittel als auch oberschicht, die nen weichen keks im kopp haben und es trotz der Warnungen der Anderen (durchaus vernünftigeren und tolleren Menschen, da diese das Leben verstanden haben und nicht so risikoreich leben...) jeden Tag aufs Neue herausfordern? Was soll der Quatsch? Solange das Biken noch nicht verboten ist, werde ich auch weiterhin fahren (vielleicht sogar in Badehose) und mich der ständigen Gefahr des plötzlichen Todes aussetzen. Für mich ist das eine letzte, uns bleibende, wenn auch stark eingeschränkte Freiheit; eine Möglichkeit dem Alltagsstress zu entfliehen. Vielleicht sogar die einzige. Und jetzt kommt da irgend so ein Knallkopp daher, der irgendwas verglichen hat und sonst nichts zu tun hat, weil er das falsche studiert hat und stellt komische Thesen auf, die vielleicht sogar die Menschen noch vernünftiger werden lassen sollen?! Ich frage euch: JA UND????????
:?:

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JuBa
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#24

Beitrag von JuBa » 05.11.2007 22:46

Was ist, wenn ich morgen im Büro einnicke und mit dem Kopf auf die Tischplatte knall. Dabei kann ich dann vielleicht nicht rechtzeitig den Kugelschreiber wegziehen, den ich mir dann ins Auge ramme. Beim Versuch mich wieder aufzurichten bleib ich an der Tischkante hängen und stürze aus dem geöffneten Fenster das ich leider vorher aufmachen musste, weil ich aufgrund einer Lebensmittelvergiftung Blähungen bekommen habe.
Oh man oh man, ich glaub, morgen muss ich zu Hause bleiben.

Spaß beiseite, das Leben ist nun mal ein Risiko, aber das Risiko kann man in vielen Fällen auch selber kalkulieren.
Und mal ehrlich, soll ich zu Hause bleiben, nicht trinken, nicht rauchen und vielleicht auch keinen Sex - weil, da könnte ja was passieren!?
Über solche Statistiken sollte man sich nicht allzu sehr den Kopf zerbrechen!!

mattis


#25

Beitrag von mattis » 06.11.2007 0:35

JuBa hat geschrieben:Was ist, wenn ich morgen im Büro einnicke und mit dem Kopf auf die Tischplatte knall. Dabei kann ich dann vielleicht nicht rechtzeitig den Kugelschreiber wegziehen, den ich mir dann ins Auge ramme. Beim Versuch mich wieder aufzurichten bleib ich an der Tischkante hängen und stürze aus dem geöffneten Fenster das ich leider vorher aufmachen musste, weil ich aufgrund einer Lebensmittelvergiftung Blähungen bekommen habe.
Geil :-)
Final Destination lässt grüßen :twisted:

Motorradfahren ist also die gefährlichste Sportart...
Cool. Wusste schon immer, das ich ein ganz verwegener Kerl bin :twisted:

BBJN6


#26

Beitrag von BBJN6 » 06.11.2007 9:49

Nur wer tot ist, ist nicht mehr in Lebensgefahr! :(

graffman


#27

Beitrag von graffman » 06.11.2007 18:47

hast du dir das ausgedacht? :lol:

Martin650


#28

Beitrag von Martin650 » 06.11.2007 19:41

Gefährlich hin oder her, es macht Spass. Ich könnte mein Leben auch zwischen Bett und Sofa verbringen, aber mit Moppedfahren isses lustiger

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#29

Beitrag von SV Taz » 06.11.2007 19:47

Ich gehe ab und zu bei meiner Tante essen... DAS ist gefährlich :lol: Da ist Moppedfahren ein Pappenstiel gegen *gg*

Nee... jetzt mal ohne quatsch... Für das Gefühl von Freiheit und Natur begebe ich mich gerne in Gefahr... Ausserdem fahr ich ja anständig *hüstel* :lol: und mit den Fehlern der Anderen werde ich wohl leben müssen. Die uijuijui-Situationen sind bisher immer glimpflich ausgegangen ;)
R.I.P. Patrick
*05.09.1987 †22.09.2010

BBJN6


#30

Beitrag von BBJN6 » 07.11.2007 7:26

@ Graffmann: Ja. Ich halte diese Ansicht für zutreffend.

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