Bremssattel Schrauben lösen


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mattis


#16

Beitrag von mattis » 14.01.2008 18:47

Buddy hat geschrieben:Du meinst Kupferpaste oder?

Das würde ich aber tunlichst lassen. Da würde ich eher flüssige Schraubensicherung dran machen. Nicht das die sich losrütteln und du dann das nachsehen hast.
Nein ich meinte Hochtemperatur-Keramikpaste.
Kupferpaste ist imho schon lange out ;-)

Bei mir hat sich noch keine einzige damit behandelte Schraube losgerüttelt.

Auf kritische Schrauben kommt bei mir eh immer ein Klecks Lack.
So sieht man auf einen Blick, ob sich was lockert.

Buddy


#17

Beitrag von Buddy » 14.01.2008 19:51

Siegellack ist keine Schraubensicherung. Da siehste höchstens wenns geknallt hat, woran es lag ;)

Das es klappt, ist eine Sache, das es aber auch so schneller schief gehen kann eine andere.
Zudem finde ich, das die Flüssige schraubensicherung garnicht mal schlecht ist, denn die Schrauben fressen dann auch nicht. Und original haben die auch immer Sicherung drum. Oder sagen wir mal lieber, ich habe noch keine ohne gesehen.

Was ist denn besser an der Keramikpaste als an der Kupferpaste? Ich finde das zeug reicht vom Temperaturbereich, ist billig und allseeits verfügbar. Was will man mehr?

mattis


#18

Beitrag von mattis » 15.01.2008 13:27

Buddy hat geschrieben:Zudem finde ich, das die Flüssige schraubensicherung garnicht mal schlecht ist, denn die Schrauben fressen dann auch nicht.
Man soll damit aber nicht das gesamte Gewinde flächig einkleistern.
Buddy hat geschrieben:Was ist denn besser an der Keramikpaste als an der Kupferpaste? Ich finde das zeug reicht vom Temperaturbereich, ist billig und allseeits verfügbar. Was will man mehr?
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Suchbegriffe: "Keramikpaste Kupferpaste"

Buddy


#19

Beitrag von Buddy » 15.01.2008 18:17

Danke für den Link.

Ich weiß nicht wieso, aber bei mir hat noch nie eine Schraube mit Schraubenfest gefressen und ich kleistere damit auch nicht alles von oben bis unten mit zu ;)

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EiWolf
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#20

Beitrag von EiWolf » 16.01.2008 12:08

Um das Losbrechmoment zu verringern reicht auch schon mal ein kräftiger Schlag auf die Schraube. Am besten aber eine Nuß drauf setzen, damit man die Schraube nicht zerschlägt.

Diverse Teile (Ausser Nockenwellen ;-)) eines SV 650 K3 Motors zu verkaufen - Bei Fragen einfach PN.

jensel
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#21

Beitrag von jensel » 16.01.2008 12:10

Und bitte *nicht* mit´nem herkömmlichen Drehmomentschlüssel Schrauben öffnen, selbst wenn der umschaltbar ist ist der nur zum Festziehen. Und nach dem benutzen wieder auf ganz lose drehen. Die Dinger verschleißen sonst ruck- zuck.

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#22

Beitrag von Dieter » 16.01.2008 15:06

jensel hat geschrieben:Und nach dem benutzen wieder auf ganz lose drehen. Die Dinger verschleißen sonst ruck- zuck.
Erklär das mal dem A.T.U. Mitarbeiter der letztens dem älteren Herrn sagte: " Ich stell ihnen den dann ein für ihre Radmuttern, den können sie dann so lassen und brauchen nicht jedesmal schauen wie das Verstellen geht..." :roll: :autsch:

Gruß Dieter

Sven_SV650


#23

Beitrag von Sven_SV650 » 16.01.2008 17:52

komisch,
in der firma hamse mich ausgelacht, weil ich meinte, dass man die drehmomentschlüssel entspannen muss.

die meinten das wäre nur für die, die noch federn drin haben und das wär heut nichtmehr so... ausserdem werden die ja immer geeicht..

also laut firma muss man garnix zurückdrehen.
(liegen auch immer mit 100 bei uns rum)

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