Motorschaden


Du benötigst Infos zur Technik oder hast ein Problem mit deiner SV? Fragen und Antworten hier!
flieger-baby


#31

Beitrag von flieger-baby » 17.02.2008 13:38

Sie kann auch zu fett gelaufen sein.
Bei zu fettem Gemisch kann der Kraftstoff den Schmierfilm von der Laufbuchse "waschen" und es kommt zum fressen oder klemmen des Kolbens.

IOch würde das auf jeden Fall untersuchen lassen! Mal bei nem Motoreninstandsetzer oder nem Kfz-Sachverständigen nachfragen. :wink:


MfG... Carsten

Sandhofen


#32

Beitrag von Sandhofen » 19.02.2008 18:29

Hallo zusammen ! Der Fehler ist gefunden. Bei beiden Einspritzventilen sind je 2 der 4 Düsen verstopft. Verursacht laut Suzukihändler vom " langen "Stehen der SV über Winter ohne Zugabe von einem Stabilisator in den Sprit. Hab ich noch nie was von gehört - muss ich denn bei meiner VFR 800 jetzt nach jedem Winter auch Angst haben dass sie verendet ?Oder passiert das nur der SV ? Oder war doch die Einspritzanlage ab Werk nicht OK ? Neue Ventile kosten 165,00 Euro pro Sück - habe nachgefragt ob man die "alten" nicht im Ultraschallbad reinigen könnte und bekam die Antwort dass dies nicht 100 % wäre und somit zu gefährlich.

Benutzeravatar
nille
SV-Rider
Beiträge: 3121
Registriert: 23.11.2005 21:14
Wohnort: Steiermark - Österreich
Kontaktdaten:

SVrider:

#33

Beitrag von nille » 19.02.2008 18:39

Dann zitiere ich mich jetzt grad mal selber:
nille hat geschrieben:...Wenn sich zwei von der Grundsubstanz robuste Motoren auf die gleiche Weise verabschieden (bzw. gleiche Symtome zeigen), würde ich eventuell eher die Technik am Moped untersuchen. Sprich Zünd- und Einspritzanlage :roll:
Das wäre Aufgabe des Suzukihändlers gewesen...
Schon bei dem ersten Schaden!

Und was ist nun genau am Motor kaputt?
Gruß Nils

Benutzeravatar
EiWolf
SV-Rider
Beiträge: 413
Registriert: 04.08.2003 21:04
Wohnort: Ingolstadt

SVrider:

#34

Beitrag von EiWolf » 19.02.2008 20:08

Sandhofen hat geschrieben:Hallo zusammen ! Der Fehler ist gefunden. Bei beiden Einspritzventilen sind je 2 der 4 Düsen verstopft. Verursacht laut Suzukihändler vom " langen "Stehen der SV über Winter ohne Zugabe von einem Stabilisator in den Sprit. Hab ich noch nie was von gehört - muss ich denn bei meiner VFR 800 jetzt nach jedem Winter auch Angst haben dass sie verendet ?Oder passiert das nur der SV ? Oder war doch die Einspritzanlage ab Werk nicht OK ? Neue Ventile kosten 165,00 Euro pro Sück - habe nachgefragt ob man die "alten" nicht im Ultraschallbad reinigen könnte und bekam die Antwort dass dies nicht 100 % wäre und somit zu gefährlich.
und wer zahlt jetzt den neuen motor?

kann doch nicht sein das der 2.Motor wg unfähigkeit der werkstatt (anhand des schadens hätte man erkennen müssen wo der fehler liegt) auch kaputt gegangen ist. die sollen den neuen motor schön selber bezahlen

Becks


#35

Beitrag von Becks » 20.02.2008 14:08

Dann soll er dir mal zeigen wo das steht das man bei längerer Fahrpause einen Stabilisator in den Sprit machen muss. Das ist doch Quatsch. Mit diesen Fehler sollen die gefälligst beide Motoren bezahlen / kostenlos instandsetzen.

mattis


#36

Beitrag von mattis » 22.02.2008 10:55

Sandhofen hat geschrieben:Hallo zusammen ! Der Fehler ist gefunden. Bei beiden Einspritzventilen sind je 2 der 4 Düsen verstopft. Verursacht laut Suzukihändler vom " langen "Stehen der SV über Winter ohne Zugabe von einem Stabilisator in den Sprit. Hab ich noch nie was von gehört - muss ich denn bei meiner VFR 800 jetzt nach jedem Winter auch Angst haben dass sie verendet ?Oder passiert das nur der SV ? Oder war doch die Einspritzanlage ab Werk nicht OK ? Neue Ventile kosten 165,00 Euro pro Sück - habe nachgefragt ob man die "alten" nicht im Ultraschallbad reinigen könnte und bekam die Antwort dass dies nicht 100 % wäre und somit zu gefährlich.
ROFL - entweder bist du nur von Deppen umgeben, oder du verarscht uns hier ganz gepflegt :roll:

daniel90060k


#37

Beitrag von daniel90060k » 22.02.2008 12:24

ich würd sagen, dass der liebe sandhofen da ein paar Sachen verwechselt....

u. soweit ich das in Erinnerung hab, steht sehr wohl in der Bedienungsanleitung, dass Stabilisator vor längerer Standzeit in den Sprit gehört ;-)

LG,
Daniel

mattis


#38

Beitrag von mattis » 22.02.2008 12:33

Meine K3 hat noch nie so "sinnvolle" Dinge wie Benzinstabilisatoren oder Einspritzsystemreiniger gesehen und läuft besser denn je.

Benutzeravatar
B-JT**
SV-Rider
Beiträge: 1241
Registriert: 29.04.2005 22:40
Wohnort: Berlin

SVrider:

#39

Beitrag von B-JT** » 24.02.2008 20:43

Sandhofen hat geschrieben:Bei beiden Einspritzventilen sind je 2 der 4 Düsen verstopft.
Moin,

die bisherigen unterschiedlichen Händlerdiagnosen lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Sie wollen Dir den schwarzen Peter zuschieben um sich vor der Haftung/Garantieleistung drücken zu können.

Wenn dem so ist, dann hat Händler A die defekten Teile deines ersten Motors in den Unfallmotor, deinen 2. Motor, eingebaut und damit den Folgeschaden zu verantworten.
Verlange die Düsen zurück und lasse diese bei einem entsprechend ausgerüsteten Bosch Dienst oder Motoreninstandsetzer überprüfen. Diese verfügen über entsprechende Kabinen um das Spritzbild/Verhalten beurteilen zu können auch nach einer Reinigung.
Ferner ist es mehr als unwahrscheinlich das beide Düsen gleichzeitig verstopfen durch "längere Standzeit". Wenn dann ist diese "Verstopfung" meist durch Korrosion / Rostbildung durch Wasser im Tank verursacht und kann immer dann auftreten, bei längerer Standzeit, wenn der Tank nur teilbefüllt ist. Hierdurch tritt Kondenswasserbildung an der Tankinnenwand auf. Dieses Kondenswasser perlt ab und sammelt sich im unteren Tankbereich.
Schau die mal deinen Tank/Tankwand von innen an,ist Rostbildung zu sehen?

Ferner schätze ich einen durch "Abmagerung" verursachten Kolbenklemmer als recht gering ein, bei der mässigen Laufleistung.

Auch müsste die Leistungsabgabe unter aller Kanone sein wenn gleich beide Einspritzdüsen nur zu je 50 % arbeiten, sollten dann nur gefühlte 40 PS anliegen und elend quählendes Beschleunigungsverhalten.

Das ein Motor bei 170 KM/H klemmt und dann wieder bei 130 KM/H frei geht und bedingt fahrbar ist, ist durchaus nachvollziehbar.
Eigener Praxistest bei einer Honda CBX ca. 12 KM gänzlich ohne Öldruck betrieben (Pumpe wurde mechanisch zerstört), dann Kolbenklemmer, das Bike ein mal am Autobahnhang auf den Kopf gestellt damit das Motoröl noch mal in den Kopfbereich kommt, erneut angelassen und die restlichen 5 KM bis vor die Haustür gefahren. Das war´s dann aber auch bei dem Motor wäre dann nur noch das Getreibe zu gebrauchen gewesen.
"red" Bike 2009 3ter & 2011 2ter
2012 R1200S
05-12 SV1K3 rip, 08-12 R1100S
01 - NTV, CBR 600 die Nordschleifen-Hure
98 - CBX 650, 93 - Laverda 500 Formula (lecker)
91 - 98 BMW R65, 90 - 91 Gilera Strada 150 ccm
79 - NSU MAX sucht LS200

flieger-baby


#40

Beitrag von flieger-baby » 25.02.2008 12:27

EiWolf hat geschrieben: und wer zahlt jetzt den neuen motor?

kann doch nicht sein das der 2.Motor wg unfähigkeit der werkstatt (anhand des schadens hätte man erkennen müssen wo der fehler liegt) auch kaputt gegangen ist. die sollen den neuen motor schön selber bezahlen
Das ist immer eine gute Frage.

Da ich als Kundendienstberater in einem Autohaus arbeite, kann ich dazu einiges sagen.
Die meisten Kunden wollen schnell und vor allem günstig repariert haben.
Wenn ich einem Kunden mit Motorschaden auch noch ne teure Überprüfung sämtlicher Anbauteile und Nebenaggregate verkaufen würde, der Kunde würde das als Abzocke sehen und zu ner anderen Werkstatt gehen. :wink:

Genauso sieht das bei dem defekten Motor selbst aus. Kaum jemand würde noch viel Geld bezahlen um einen defekten Motor (bei dem grauenvolle Geräusche aus dem Bereich Kurbeltrieb kommen) genauer Untersuchen zu lassen.

Und da Sandhofen keine Garantie mehr hat, müßte er sämtliche Arbeiten selbst bezahlen. Ich glaube, er hätte die Untersuchungen in Anbetracht der Unkosten abgelehnt! :?:

Benutzeravatar
Drifter76
SV-Rider
Beiträge: 5069
Registriert: 21.01.2005 9:46
Wohnort: FT/MA
Kontaktdaten:

SVrider:

#41

Beitrag von Drifter76 » 25.02.2008 12:33

Mag ja richtig sein...
Aber als Mechaniker bzw Meister mach ich mir doch erstmal Gedanken, warum es zum Motorschaden gekommen ist. Da kann ich doch nicht einfach die ganzen alten Teile an einen neuen Motor dran schrauben, in der Hoffnung das es nun passt.

Ich würde sagen, das Sandhofens Werkstatt ein Sauladen ist...
R.I.P. Patrick
*05.09.1987 +22.09.2010

R.I.P. Stephan
*26.02.1988 +20.03.2012

flieger-baby


#42

Beitrag von flieger-baby » 25.02.2008 12:50

Ich wär vorsichtig mit so einer Aussage. Bei 98% Kundenzufriedenheit und Platz 2 der Kundenzufriedenheitsstudie aller Audibetriebe in Deutschland, können wir kein Sauladen sein ! :wink: (auch wenn es vieleicht überheblich klingen mag, es ist so!)

EDIT: AHA... Hast es noch schnell geändert :wink:

Warum der alte Motor gefressen hat, kann mehrere Gründe haben. Und jeden abzuarbeiten hätte ewig gedauert. Es hätte auch wirklich reiner Zufall sein können. :?:
Wenn bei deinem Auto oder Motorrad ne Sicherung durchbrennt, baust du auch ne neue ein und überprüfst nicht erst ewig die ganze Kiste nach Fehlern. :wink:
Erst nach einem wiederholten Defekt steigt man tiefer in die Fehlersuche ein.

Noch ein Aspekt am Rande: Vertragswerkstätten mögen es gar nicht, wenn Kunden ihre eigenen Ersatzteile mitbringen. Die werden dann unter Ausschluß jeglicher Garantie verbaut und gut ist.

Das ist wirklich überall so!

Benutzeravatar
Drifter76
SV-Rider
Beiträge: 5069
Registriert: 21.01.2005 9:46
Wohnort: FT/MA
Kontaktdaten:

SVrider:

#43

Beitrag von Drifter76 » 25.02.2008 13:08

Sorry, ja. Habe editiert, damit keine solcher Missverständnisse aufkommen.

Eine durchgebrannte Sicherung ist für mich etwas anderes wie ein Motorschaden.
Da sieht es mit den Kosten schon ganz anders aus. Da dürfen sich die Mechaniker schon mal die Teile genauer anschauen. Und wenn dann der gleiche Defekt nach wenigen km erneut auftritt... Da sollte die Werkstatt dem Kunden schon entgegenkommen. Weil der ja darauf vertraut hat, das der Fehler behoben wurde und auch dafür gezahlt hat...
R.I.P. Patrick
*05.09.1987 +22.09.2010

R.I.P. Stephan
*26.02.1988 +20.03.2012

flieger-baby


#44

Beitrag von flieger-baby » 25.02.2008 13:21

Auch richtig! Mein Vergleich mit der Sicherung hinkt.

Kommt auch darauf an was Sandhofen in Auftrag gegeben hat.

Er war bestimmt in der Werkstatt und hat sich seinen Motor anhören lassen. Der Meister hat sicher gleich erkannt daß es ein Motorschaden ist und ihm gesagt daß er einen neuen Motor braucht.

Also hat Sandhofen einen Motor besorgt und die Werkstatt mit dem Einbau beauftragt.

@Sandhofen
Korrigier mich bitte falls ich etwas falsches schreibe!

Lautete der Auftrag jetzt "angelieferten Motor einbauen" oder "Schadenfeststellung und instandsetzen" ?

Sowas ist wichtig wenn es um rechtliche Ansprüche geht !!!

Sandhofen


#45

Beitrag von Sandhofen » 23.04.2008 20:08

Hallo zusammen !

Der Auftrag lautete: Instandsetzten des Krades.
Die Werkstatt hat sich auf das Anschreiben meines Anwaltes, wegen Schadenersatz gemeldet und was soll ich euch sagen - alles war ganz anders - und ich alleine bin Schuld. Jetzt haben wir erst eine Instandsetzung abgelehnt und dann selbst die Idee gehabt einen Tauschmotor zu kaufen und einbauen zu lassen. Auch habe ich das Motorrad mit einem Kurzkennzeichen geholt, obwohl man mir sagte, dass der " neue Motor " die gleichen Symtome zeigt. Das ist der letzte Abzockerladen. Die Werkstatt Reimo, welche den Schaden proffessionell behoben hat, berechnete 624,- Euro komplett. Glaubt irgendeiner von Euch wir hätten für über 1000,- Euro freiwillig nen Ersatzmotor gekauft wenn man uns nicht dazu geraten hätte ? Oder setz mich auf ein Krad und fahr auf die Autobahn, wenn man mir sagt der Motor ist hin ? Ich bin doch nicht lebensmüde ? Ich bin kein Automechaniker und muss mich auf den Sachverstand der Werkstatt verlassen. Leider bin ich an den falschen Laden geraten.
Ich informier Euch wie´s weiter geht

Antworten