Sprit E10
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SVrider:
Re: Sprit E10
Klar weiß das jemand. Suzuki zum Beispiel.Jack Bauer hat geschrieben:Weiß jemand wie es mit der Verträglichkeit aussieht bei der Knubbel und der Kante?
Ciao
Jan
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If ya don´t spend the most money on tires and gas, ya ain´t havin´ enough fun.
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Re: Sprit E10
das ist ja super, da lieg ich mit meiner K2 ja genau auf der kante^^
MFG
lupaxy
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- Munky
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SVrider:
Re: Sprit E10
ich frag mal als spritbob
hat der neue sprit irgendwelche nachteile höherer verbrauch, schlechtere beschleunigung etc?...

hat der neue sprit irgendwelche nachteile höherer verbrauch, schlechtere beschleunigung etc?...
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SVrider:
Re: Sprit E10
Wenn man von den Erfahrungen z.B. in Brasilien und den USA ausgeht, sollte durch die geringere Energiedichte der Verbrauch etwas höher sein. Ob das beim Sprung von 5 auf 10% wirklich spürbar ist, ist ne andere Frage.
Ciao
Jan
Ciao
Jan
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- Karbuk
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SVrider:
Re: Sprit E10
Hab in meiner Dose mal E60 gefahren. Da hatte es nen deutlichen Mehrverbrauch.
Gefühlt ging er bei höheren Drehzahlen besser, wobei er theoretisch bei Vollgas zu mager hätte laufen müssen.
Gefühlt ging er bei höheren Drehzahlen besser, wobei er theoretisch bei Vollgas zu mager hätte laufen müssen.
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SVrider:
Re: Sprit E10
Die anderen auch.Doc Holiday hat geschrieben:zumindest sind alle sv`s ab 2003 für E10 freigegeben.
Ciao
Jan
(Wozu schreibt man hier eigentlich Dinge, wenn die eh nicht gelesen werden?)
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Re: Sprit E10
erst wenn es den e10 sprit gibt,wird eine neue diskusion eröffnetJan Zoellner hat geschrieben: (Wozu schreibt man hier eigentlich Dinge, wenn die eh nicht gelesen werden?)

Re: Sprit E10
Hallo erstmal!
Ein Bekannter von mir hat immer Sommer mit seiner Gummikuh in Frankreich den E10 Sprit probiert & ca. 1 l auf 100 km mehr verbraucht.
Solange ich es vermeiden kann, tanken unsere Fahrzeuge das Gelumpe nicht.
Leise Bollergrüße aus dem kalten & verschneiten Oberharz ingo H.
Ein Bekannter von mir hat immer Sommer mit seiner Gummikuh in Frankreich den E10 Sprit probiert & ca. 1 l auf 100 km mehr verbraucht.
Solange ich es vermeiden kann, tanken unsere Fahrzeuge das Gelumpe nicht.
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SV fahren ist einfach geil !!!
Und noch eins: " Die LE-Maske an meiner SUZI bleibt dran !!! "
Im Winter fahre ich 125er Majesty !!!
Mein neues Mopped heißt Erna, HD Sportster 48 !!!
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Re: Sprit E10
auch wenn suzuki für die modelle ab 92 ne freigabe gegeben hat, haben mir zwei suzuki händler von e10 abgeraten, weils probleme mit dem vergaser geben könnte. e10 ist eh mal wieder ne grüne milchmädchenrechnung. höhere produktionskosten,mehr verbrauch,höherer preis.... lobbyistenschwachsinn zu lasten des verbrauchers.
Re: Sprit E10
Danke für alles Patrick!
1 + 1 = 3
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- VOODOO
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SVrider:
Re: Sprit E10
A-ha, also in nem anderen Susi-Forum klang das aber anders!crossoverman hat geschrieben:auch wenn suzuki für die modelle ab 92 ne freigabe gegeben hat...
BERND - - - User only.....
The TRANSPORTER
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Re: Sprit E10
VOODOO hat geschrieben:A-ha, also in nem anderen Susi-Forum klang das aber anders!crossoverman hat geschrieben:auch wenn suzuki für die modelle ab 92 ne freigabe gegeben hat...
das dürfte es wohl beantworten.http://motorrad.suzuki.de/fileadmin/use ... 091103.pdf hätte schreiben sollen,dass es modelle ab 92 gibt,die es angeblich abkönnen. mir kommt das zeig erst mal nich in den tank!
Re: Sprit E10
Der Unterschied zwischen Benzin und Ethanol als Kraftstoff (bezogen auf die Verträglichkeit in Motoren) liegt hauptsächlich in ihren unterschiedlichen Eigenschaften als Lösemittel. Wobei man hier sagen muss, dass Benzin im allgemeinen sogar ein besseres Lösemittel ist, als Ethanol.
Für die Verbrennung wichtig und daher entscheidend über einen etwaigen Mehrverbrauch ist der chemische Aufbau. Generell sind es die Kohlenstoffketten, die die Energie liefern. Je mehr Fremdatome in den Molekülketten, desto geringer die Energiedichte, desto höher der Verbrauch.
Bei Ethanol sind mehr Fremdatome in der Kohlenstoffkette enthalten, als es bei Benzin der Fall ist.
Heizwert Benzin: 42,7 MJ/kg
Heizwert Ethanol: 26,8 MJ/kg
Heizwert RME: 37,1 MJ/kg
(RME = Rapsölmethylesther. Das ist der Zusatz bei dem sogenannten "Biodiesel". Wie man unschwer erkennen kann, muss der Mehrverbrauch bei einem Dieselmotor geringer sein, als bei einem Benziner, wenn beide mit Biosprit fahren.)
Aber warum vertragen nicht alle Motoren Ethanol?
Während der ADAC anfangs behauptet hat, Ethanol würde bei den Aluminiumlegierungen, aus denen die Motoren gefertigt werden, zu Korrosionen führen, muss man dies ganz klar verneinen. Inzwischen hat da auch der ADAC zurückgerudert. Wäre auch komisch, da in Brasilien seit Jahren mit E85 gefahren wird. Mit den gleichen Motoren, die wir auch haben.
Allerdings gibt es einen Punkt an dem es durchaus Schwierigkeiten geben kann. Und zwar Gummidichtungen und Kunststoffe die mit dem Kraftstoff in Berührung kommen. Hier kommen wir zurück auf die unterschiedlichen Lösemitteleigenschaften der beiden Kraftstoffe. Waren die Dichtungen noch resistent gegen Benzin, sind sie es unter Umständen nicht mehr gegen Etahnol. Sie lösen sich auf. Was dann passiert erklärt sich von alleine.
Man müsste also die Dichtungen tauschen um den Betrieb mit E10 zu gewährleisten. Die neueren Fahrzeuge haben (in weiser Vorraussicht der Hersteller) schon entsprechende Dichtungen verbaut.
Alles in allem keine große Magie die dahinter steht. Auf die Herstellung von Ethanol und RME gehe ich da jetzt aber nicht näher ein. Auch kann man über den Sinn / Unsinn eines solchen Kraftstoffes geteilter Meinung sein. Dazu möchte ich mich auch nicht weiter äußern.
Sodele, ich hoffe ich konnte alle Klarheiten beseitigen ^^
Gruß,
steff
Für die Verbrennung wichtig und daher entscheidend über einen etwaigen Mehrverbrauch ist der chemische Aufbau. Generell sind es die Kohlenstoffketten, die die Energie liefern. Je mehr Fremdatome in den Molekülketten, desto geringer die Energiedichte, desto höher der Verbrauch.
Bei Ethanol sind mehr Fremdatome in der Kohlenstoffkette enthalten, als es bei Benzin der Fall ist.
Heizwert Benzin: 42,7 MJ/kg
Heizwert Ethanol: 26,8 MJ/kg
Heizwert RME: 37,1 MJ/kg
(RME = Rapsölmethylesther. Das ist der Zusatz bei dem sogenannten "Biodiesel". Wie man unschwer erkennen kann, muss der Mehrverbrauch bei einem Dieselmotor geringer sein, als bei einem Benziner, wenn beide mit Biosprit fahren.)
Aber warum vertragen nicht alle Motoren Ethanol?
Während der ADAC anfangs behauptet hat, Ethanol würde bei den Aluminiumlegierungen, aus denen die Motoren gefertigt werden, zu Korrosionen führen, muss man dies ganz klar verneinen. Inzwischen hat da auch der ADAC zurückgerudert. Wäre auch komisch, da in Brasilien seit Jahren mit E85 gefahren wird. Mit den gleichen Motoren, die wir auch haben.
Allerdings gibt es einen Punkt an dem es durchaus Schwierigkeiten geben kann. Und zwar Gummidichtungen und Kunststoffe die mit dem Kraftstoff in Berührung kommen. Hier kommen wir zurück auf die unterschiedlichen Lösemitteleigenschaften der beiden Kraftstoffe. Waren die Dichtungen noch resistent gegen Benzin, sind sie es unter Umständen nicht mehr gegen Etahnol. Sie lösen sich auf. Was dann passiert erklärt sich von alleine.
Man müsste also die Dichtungen tauschen um den Betrieb mit E10 zu gewährleisten. Die neueren Fahrzeuge haben (in weiser Vorraussicht der Hersteller) schon entsprechende Dichtungen verbaut.
Alles in allem keine große Magie die dahinter steht. Auf die Herstellung von Ethanol und RME gehe ich da jetzt aber nicht näher ein. Auch kann man über den Sinn / Unsinn eines solchen Kraftstoffes geteilter Meinung sein. Dazu möchte ich mich auch nicht weiter äußern.
Sodele, ich hoffe ich konnte alle Klarheiten beseitigen ^^
Gruß,
steff