Heckhöherlegung - Mutter lässt sich nicht lösen!


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sunburnt
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Heckhöherlegung - Mutter lässt sich nicht lösen!

#1

Beitrag von sunburnt » 25.11.2006 17:00

Hallo zusammen,

habe gestern versucht, die Höherlegungsknochen einzubauen.
Nachdem wir alle Vorarbeiten erledigt hatten, haben wir die untere Schraube, bzw. Mutter lösen können, die obere Mutter sitzt aber so bombenfest, dass beim besten Willen nix ging-auch nicht mit WD40. :evil:

Verlängerungen haben auch nichts gebracht...

Habt ihr vielleicht noch den ein oder anderen Tipp :?:

Grüsse, sunburnt
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B.i.B.


#2

Beitrag von B.i.B. » 25.11.2006 17:04

8O Ging bei mir problemlos mit zwei Ringschlüsseln.

Hast Du vielleicht die Möglichkeit einen Schlagschrauber aufzutreiben? Damit sollte es auf jeden Fall funktionieren.

Sonst fahr in irgend eine Werkstatt lass sie Dir mit dem Schlagschrauber lösen, zieh sie mit dem Ringschlüssel wieder fest, fahr nach Hause und erledige dort die restlichen Montagearbeiten.

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sunburnt
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#3

Beitrag von sunburnt » 25.11.2006 17:08

Auch ne Idee, mitter Werkstatt...

Schlagschrauber hab ich da, nur keine Steckdose in der verdammten Tiefgarage :evil:

Alles klar, mach ich am Montag, danke dir!! :D
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sv03


#4

Beitrag von sv03 » 26.11.2006 14:23

Mit einer sechskant Nuß und Verlängerung normal kein Problem

thundermc


#5

Beitrag von thundermc » 26.11.2006 15:08

man(n) braucht auch ein wenig kraft dazu :wink:

KnutschOchse
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#6

Beitrag von KnutschOchse » 26.11.2006 19:31

Manchmal helfen schon ein Paar (deftige) Schläge mit dem Hammer drauf um die Schraube/Mutter zu lockern.
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#7

Beitrag von sunburnt » 26.11.2006 22:01

Man(n), wat simmer diskriminierend...
:wink:

Na, die Hammermethode ist mir zu barbarisch, werd morgen erstmal zu meinem Händler fahren und dann mal weitersehen.

grüsse, sunburnt
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#8

Beitrag von LazyJoe » 26.11.2006 22:06

du sollst ja nicht direkt auf die mutter schlagen :D
einfach schlüssel ansetzen und mit nem gummihammer sanft auf das andre ende hauen, bis es mal geknackt hat - dann ist die mutter lose oder der schlüssel gebrochen, ne nach dem ob du lausiges werkzeug benutzt oder nicht ;) ne quatsch.. mach ich bei den autos genauso wenn die reifen gewechselt werden sollen.. einfach ein vernünftiger schlag und dann gehts meistens fast von alleine.
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Dieter
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#9

Beitrag von Dieter » 26.11.2006 22:09

Meine war auch sehr fest, aber mit einer ordentlichen Ratsche ging es "ganz gut" los.

Wichtig ist das auf der anderen Seite nicht jemand versucht verzweifelt gegenzuhalten wenn sich die Schraube anfängt mitzudrehen sondern den Ringschlüssel irgendwo gegen gehen lässt... Z.B. gegen die lose eingesteckte erste Schraube, aber da bist ja noch nicht dran :wink:

Gruß Dieter

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#10

Beitrag von Dieter » 26.11.2006 22:11

LazyJoe hat geschrieben:einfach schlüssel ansetzen
Ringschlüssel - wichtig! Sonst vermurkst Du nur den Kopf der Mutter...

KnutschOchse
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#11

Beitrag von KnutschOchse » 26.11.2006 23:11

Oder ne Nuss, aber is ja fast das selbe.

Und zu der Hammermethode, also ich hab schon nen schlag auf die Mutter gemeint damit die sich von der Schraube löst.Ich hab mal nen Motor zerlegen wollen wo die Schrauben erstens zermurkst waren und zweitens bombenfest.Da war nix zu machen, bis ich nen Dorn und nen Hammer genommen hab und den Teilen mal ein paar Schläge mit Nachdruck versetzt hab.Dann ließen sich sich fast von allein rausdrehen.
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B.i.B.


#12

Beitrag von B.i.B. » 26.11.2006 23:28

Oder die Methode für echte Problemfälle, Brenner anwerfen und die Mutter erhitzen, anschließend wie oben beschrieben fortfahren... :twisted:

Slax


#13

Beitrag von Slax » 27.11.2006 20:28

Ist die schraube vll bisschen rostig?? Also vll hilft es ja muss nicht aber vll. Also ich habe mal Cola, die man trinkt, auf eine Mutter getan und nach 10 minten es noch mal versucht dann ging es. Wie gesagt muss nicht von Erfolg gekrönt sein kann aber helfen.

el capitan


#14

Beitrag von el capitan » 02.12.2006 18:13

@sunburnt
Ich hab das gleiche Problem: Alles abgebaut, Batteriekasten ausgeschnitten, die guten Ringschlüssel bereitliegen und einen kräftigen Freund dabei - und trotzdem haben wir mit Ausnahme der oberen Federbeinverschraubung keine einzige Mutter aufbekommen. Die hat sich dafür schon alleine mit einer billigen Ratsche öffnen lassen ...

Black_Rider


#15

Beitrag von Black_Rider » 03.12.2006 0:23

Schlagschrauber sollte man schon in de Werkstatt haben. Kompressor sowieso, Druckluft braucht man ja praktisch für alles.

Da du in de Tiefgarage dein Elektro-Schlagi nicht benutzen kannst, würd ich die Schraube/Mutter erstmal mit WD40 o.Ä einsprühen und einwirken lassen. Das ist bei den überaus weichen Köpfen der Suzuki Schrauben fast immer empfehlenswert.
Gute Nuss aufsetzen, paar Kräftige Schläge mitm Hammer. Mit de Ratsche versuchen aufzubekommen. Wenn se noch net will lieber nochma einsprühen, als den Kopf zu vermurksen.

Noch en Tipp für die, die mal den Gummi Ansaugstutzen (zwichen Einspritzung und Zylinderkopf) runtermachen oder einfach nur eine fiese Kreuzschlitzschraube lösen wollen.
Die Qualität dieser Schrauben muss ich wohl kaum erwähnen; nicht zu glauben, was man sich da bei Suzuki erlaubt hat!
Man nimmt also einen absolut passenden Schraubenzieher und versucht sein Glück. Da die Schrauben aber nicht tief geschlitzt sind rutscht man leicht ab- und dann hat man den Salat. Bei diesen tollen Schrauben reicht einmal abrutschen und schon sind sie vermurkst.
Um sich die nervige Sache mit dem Schlitzflexen (was man aufgrund von Platzmangel eh nicht ohne Zylinderkopfausbau machen kann) zu ersparen sollte man besser wie folgt vorgehen:
Man nehme einen guten (!!!) Schraubendreher mit gehärteter Spitze und Schlüsselweite zum Ansetzen von einem Ringschlüssel. Etwas Loctite oder Gripmaster auf dem Schraubenkopf gibt dem Schraubendreher mehr "Grip". Wie gesagt, die Schraubenköpfe sind ziemlich weich und unser Schraubendreher mit gehärteter Spitze eben nicht. Ansetzen und mit gezielten Hammerschlägen die Spitze in den Schraubenkopf schlagen. Wenn er nun in der Schraube stehen bleibt, habt ihr genug draufgeschlagen- er steckt absolut Spielfrei und bombenfest im Schraubenkopf. Zur Sicherheit trotzdem auf den Schraubendreher stützen und mit dem Ringschlüssel drehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich aus der Schraube dreht und den Kopf vermurkst ist äußerst gering.
Meine Schrauben vom Ansaugstutzen gingen nur noch mit Zangengewalt vom Schraubendreher.

Also denkt mal dran, bevor ihr euch ne Schraube an unzugänglicher Stelle vermurkst.

Bild

MfG
B_R

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