ich habe eine recht spezielle Frage, weil ich den Zusammenhang noch nicht ganz verstehe. Grundsätzlich geht es darum, dass ich überlege an meiner 650er K2 die GSX-R-4-Kolbenzangen der 600er/750er K1-K3 zu verwenden (mittels Adaptern). Dazu würde ich später gern auf eine Radialpumpe umsteigen (weil mir das Gefühl besser zusagt und ich habe zumindest den Glauben, dass sich die Bremse besser dosieren lässt und direkter anspricht). Bremszangen und Bremspumpen sollten ja schon optimal aufeinander abgestimmt sein. Was ist hier der bessere Weg? Stahlflex ist natürlich verbaut.
Damals habe ich auf meiner 99er eine Magura Radialpumpe mit 16mm Durchmesser auf den originalen Bremszangen gefahren. Das funktionierte schon besser, geringe Handkraft und direkteres Ansprechen, allerdings war der Hebelweg (auf der Rennstrecke) trotz frischer Beläge und Stahlflex doch recht lang. Und wenn ich eines nicht mag, dann ist das eine Berührung des Bremshebels mit dem Ringfinger, wenn ich mit nur 2 Fingern bremse. Da fühle ich mich einfach unwohl. (Sicherlich auch der Erfahrung geschuldet, dass die Bremse meiner GSX-R 750 auf der Rennstrecke durch Überhitzung mal ausgefallen ist).
Die Frage ist nun: Wenn ich die 4-Kolben-Bremszangen verbaue, sollte ich dann lieber nach einer 16mm Bremspumpe (z.B. von Yamaha R6/R1) suchen oder doch zu einer 19mm Bremspumpe (z.B. von den Kilogixxern) greifen? Soweit ich informiert bin, heißt ein größerer Durchmesser mehr Handkraft und weniger Hebelweg bei gleichem Effekt. Bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch liege. Leider konnte ich bisher nicht herausfinden welchen Durchmesser die 600er/750er K1-K3 von Haus aus mitbringen und ich würde die Abhängigkeiten gerne verstehen.
Ich habe auch keine Erfahrung was "mehr Handkraft" genau bedeutet. Ist es keine "1-Finger-Bremse" mehr oder hat man das Gefühl eine ungeölte, rostige Wasserpumpe zu bedienen?
Danke im Voraus!