Gleichzeitig bremsen und runterschalten
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Michael
Gleichzeitig bremsen und runterschalten
Soll heißen: Vorderradbremse ziehen und gezogen lassen und dabei folgendes nacheinander tun:
- auskuppeln
- runterschalten
- Drehzahl durch kurzes Gasgeben anpassen und einkuppeln
Ich habe heute damit angefangen, das zu üben. Hat noch nicht so ganz gut geklappt.
Daher möchte ich das auch "trocken" üben. Also mit ausgeschalteter Zündung bremsen und gleichzeitig kurz Gas geben. Das ganze dann so 50 mal wiederholen innerhalb von ungefähr 5 Minuten.
Meine Fragen: Dieses Trockentraining kann der SV doch nicht schaden, oder? Ich nehme an, dabei wird kein Benzin transportiert. Oder kann sich dabei irgendwo zuviel Benzin ansammeln (Vergaser, Zylinder)?
Was wäre, wenn die Zündung zwar eingeschaltet ist aber der Motor nicht läuft? Kann man dann auch oft am Gasgriff drehen, ohne dass es dem Mopped schadet? Ich erinnere mich, dass früher in der Anleitung von einem alten Auto von mir stand, dass es im Winter beim Starten helfen kann, vorher zu "pumpen". Also Gaspedal paarmal treten, ohne dass der Motor läuft. Also wird zumindest unter einer bestimmten Voraussetzung wohl doch Benzin transportiert.
- auskuppeln
- runterschalten
- Drehzahl durch kurzes Gasgeben anpassen und einkuppeln
Ich habe heute damit angefangen, das zu üben. Hat noch nicht so ganz gut geklappt.
Daher möchte ich das auch "trocken" üben. Also mit ausgeschalteter Zündung bremsen und gleichzeitig kurz Gas geben. Das ganze dann so 50 mal wiederholen innerhalb von ungefähr 5 Minuten.
Meine Fragen: Dieses Trockentraining kann der SV doch nicht schaden, oder? Ich nehme an, dabei wird kein Benzin transportiert. Oder kann sich dabei irgendwo zuviel Benzin ansammeln (Vergaser, Zylinder)?
Was wäre, wenn die Zündung zwar eingeschaltet ist aber der Motor nicht läuft? Kann man dann auch oft am Gasgriff drehen, ohne dass es dem Mopped schadet? Ich erinnere mich, dass früher in der Anleitung von einem alten Auto von mir stand, dass es im Winter beim Starten helfen kann, vorher zu "pumpen". Also Gaspedal paarmal treten, ohne dass der Motor läuft. Also wird zumindest unter einer bestimmten Voraussetzung wohl doch Benzin transportiert.
Zuletzt geändert von Michael am 20.01.2003 21:46, insgesamt 1-mal geändert.
vorweg: du kannst am stehenden motor am gas ziehen soviel du willst - wir haben keine flachschieber mit beschleunigerpumpe oder sowas - also wird kein sprit transportiert ...
zum bremsen und zwischengas geben: hab ich früher immer gemacht - mit der sv hab ich mir das abgewöhnt - fand das peinlich, das ewige nicken durchs ungewollte bremse-aufmachen beim zwischengasgeben ...
- ist halt feinfühliger als die alte "gummibremse" an der gsx ...
was ich als alternative mache: einfach schneller runterschalten und die drehzahl unten halten (also bremsen bis drehzahl weiter unten ist und dann KlockKlock ..) - ist auch weniger gefährlich bezüglich hinterradstempeln. wenns nur ein gang ist, ists eh egal - da schaff ich das zwischengasen schon noch ....
Dee
zum bremsen und zwischengas geben: hab ich früher immer gemacht - mit der sv hab ich mir das abgewöhnt - fand das peinlich, das ewige nicken durchs ungewollte bremse-aufmachen beim zwischengasgeben ...
was ich als alternative mache: einfach schneller runterschalten und die drehzahl unten halten (also bremsen bis drehzahl weiter unten ist und dann KlockKlock ..) - ist auch weniger gefährlich bezüglich hinterradstempeln. wenns nur ein gang ist, ists eh egal - da schaff ich das zwischengasen schon noch ....
Dee
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Michael
Als ich es heute geübt habe, habe ich nur mit zwei Fingern gebremst. Sonst bremse ich aber meistens mit mehreren Fingern (mit 4, glaube ich). Ist schon klar, dass gleichzeitiges Bremsen und Runterschalten besser klappt, wenn man nur mit zwei Fingern bremst. Deswegen über ich das jetzt auch, auch wenn ich nicht gleichzeitig runterschalte.Ricci hat geschrieben:Du Bremst nicht mit 2 Fingern oder? Sonst versteh ich das Problem nicht wirklich.
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peter_s
Hallo Michel!
Würde dir auf jeden Fall empfehlen, mit 2 Fingern zu bremsen und zu kuppeln. Vorteil: Man kann sich auch beim Betätigen von Brems-/Kupplungshebel gut festhalten und bei der Bremse nebenbei auch noch in gewissem Maße das Gas bedienen. Außerdem sind für die Bemse nicht mehr als 2 Finger notwendig, weil du so schon auf jeden Fall genug Kraft aufbringen kannst. Weiterer Vorteil: solltest du während dem Bremsen plötzlich einem Hindernis nur noch durch lösen der Bremse und Gas geben ausweichenkönnen, so gelingt dies mit nur 2 Fingern auf der Bremse schneller.
mfg, Peter
Würde dir auf jeden Fall empfehlen, mit 2 Fingern zu bremsen und zu kuppeln. Vorteil: Man kann sich auch beim Betätigen von Brems-/Kupplungshebel gut festhalten und bei der Bremse nebenbei auch noch in gewissem Maße das Gas bedienen. Außerdem sind für die Bemse nicht mehr als 2 Finger notwendig, weil du so schon auf jeden Fall genug Kraft aufbringen kannst. Weiterer Vorteil: solltest du während dem Bremsen plötzlich einem Hindernis nur noch durch lösen der Bremse und Gas geben ausweichenkönnen, so gelingt dies mit nur 2 Fingern auf der Bremse schneller.
mfg, Peter
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peter_s
Also ich hab mir das mit dem "Zwischengas" schon länger angewöhnt, da meine alte Guzzi ziemlich viel Schwungmasse hat, würde es beim runterschlten aus Drehzahlen über 3000 U/min einfach ein schöne Vollbremsung hinten geben. Bei der SV habe ich das beibehalten, da es meiner Meinung nach auch hilft das Material zu schonen, da die harten Lastwechselschläge deutlich abgemildert werden, speziell aus höheren Drehzahlen wie man sie gerne beim Pässefahren verwendet (und da ist man je nach Pass ordentlich am bremsen und schalten). Zum Bremsen nehme ich die ganze Hand und nur der Daumen ist in Verbindung mit der Handfläche noch am Gasgriff (bei der SV gehts ja im Vergleich zu den 36ér Dellortos der Guzzi sehr leicht) und dann im Moment des schaltens ein kurzer Gasstoss und schon schält es sich ohne rucken und stempeln. Größere moderne Mopeds haben dafür eine sogenannte Anti Hopping Kupplung, da fängt der Kupplungsmechanismus das ab und Zwischengas ist überflüssig. Ansonsten üben, die richtige Dosierung und den richtigen Zeitpunkt finden, Kupplung und Getriebe werden es sicher danken.
Zadde
SV650S ´99 gelb ersetzt durch KTM 990SMT ABS orange
Guzzi LM2 ´81 + V11 Cafe Sport ´04
SV650S ´99 gelb ersetzt durch KTM 990SMT ABS orange
Guzzi LM2 ´81 + V11 Cafe Sport ´04
Hi Zadde,
ich hab auch immer mit allen fingern gebremst - daumen als gegenhalt am griff (war an den sch...bremsen der 750erGSX auch nötig ..) und hatte das schon gut im gefühl;
bei der SV scheine ich dabei immer die bremse zu pumpen, wenn ich zwischengase - ist halt doch feinfühliger in der dosierung als der alte einkolben-schwimmsattel. aber ich kann mich bemühen was ich will, wenn ich einigermassen dezent bremse und zwei drei gänge runter will, nickt meine kleine immer mit ihren glupschaugen - ich kann keinen konstanten druck halten und gleichzeitig das handgelenk drehn (gaszüge sind auf minimales spiel eingestellt bei mir); wenn ich stärker bremse, gehts eh einigermassen; darum lass ichs meistens, wenn ich mich auf was anderes konzentrieren muss
.
wie gehts euch dabei?
Dee
ich hab auch immer mit allen fingern gebremst - daumen als gegenhalt am griff (war an den sch...bremsen der 750erGSX auch nötig ..) und hatte das schon gut im gefühl;
bei der SV scheine ich dabei immer die bremse zu pumpen, wenn ich zwischengase - ist halt doch feinfühliger in der dosierung als der alte einkolben-schwimmsattel. aber ich kann mich bemühen was ich will, wenn ich einigermassen dezent bremse und zwei drei gänge runter will, nickt meine kleine immer mit ihren glupschaugen - ich kann keinen konstanten druck halten und gleichzeitig das handgelenk drehn (gaszüge sind auf minimales spiel eingestellt bei mir); wenn ich stärker bremse, gehts eh einigermassen; darum lass ichs meistens, wenn ich mich auf was anderes konzentrieren muss
wie gehts euch dabei?
Dee
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KuNiRider
Also ich bremse meist mit 2 Fingern, allerdings etwas unorthodox mit dem Mittel und Ringfinger! Die liegen eigentlich auch immer beim Fahren am Hebel. Mit dem Gasgeben habe ich kein Prob, bin allerdings auch mit Guzzis 'groß' geworden und auch mein letztes Moped (VX800) benötigte den Gaseinsatz wenn das Hinterrad nicht pfeifen sollte. Die SV ist da eigentlich sehr unkritisch. Allerdings gebe ich kein Zwischengas, ich ziehe die Kupplung beim Bremsen, schalte dabei runter und dann wird mit genau soviel Gas eingekuppelt, dass sie weder bremst noch beschleunigt.
Wer es am Anfang noch nicht so hinbekommt nochmals der Tip: Leerlauf auf 1500 -1600 U/min hochdrehen, dann sind die Lastwechsel fast weg
Wer es am Anfang noch nicht so hinbekommt nochmals der Tip: Leerlauf auf 1500 -1600 U/min hochdrehen, dann sind die Lastwechsel fast weg
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Michael
Wo liegt denn da der Unterschied? Okay, in der Differenz. Aber was ist die Differenz?KuNiRider hat geschrieben:Allerdings gebe ich kein Zwischengas, ich ziehe die Kupplung beim Bremsen, schalte dabei runter und dann wird mit genau soviel Gas eingekuppelt, dass sie weder bremst noch beschleunigt.
Für mich ist eigentlich beides dasselbe.
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Michael
Achso, ich glaube, ich hab's selber rausgefunden.
Unter "Zwischengas" verstehst Du wohl einen kurzen Gasstoß während ausgekuppelt ist. Beim Einkuppeln ist der Gasdrehgriff dann aber wieder auf Null-Stellung. Richtig?
Für das andere (KuNis Vorgehen) ist dann wohl der Name "Drehzahl-Anpassung" am treffendsten.
Nr. 666 ... hehehe
Unter "Zwischengas" verstehst Du wohl einen kurzen Gasstoß während ausgekuppelt ist. Beim Einkuppeln ist der Gasdrehgriff dann aber wieder auf Null-Stellung. Richtig?
Für das andere (KuNis Vorgehen) ist dann wohl der Name "Drehzahl-Anpassung" am treffendsten.
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KuNiRider
Zwischengas ist etwas dass ihr junge Hüpfer gar nicht mehr kennt
Das war bei den unsynchronisierten Getrieben ( Alte MAN-Bundeswehr-LKW) nötig um die Geschwindigkeit der Zahnradpaare anzugleichen, damit man ohne alzuviel Zahnverlust den nächsten Gang reinbekam. Dazu wurde im Leerlauf nochmal kurz eingekupplet und Zwischengas gegeben.
Bei der SV tritt man einfach solange drauf, bis der richtige Gang drin ist, also ohne Zwischengas und erst vorm Einkuppeln passt man die Motordrehzahl der gefahrenen Geschwindigkeit an, um das Fahrwerk vor Lastwechsel zu bewahren.
Das war bei den unsynchronisierten Getrieben ( Alte MAN-Bundeswehr-LKW) nötig um die Geschwindigkeit der Zahnradpaare anzugleichen, damit man ohne alzuviel Zahnverlust den nächsten Gang reinbekam. Dazu wurde im Leerlauf nochmal kurz eingekupplet und Zwischengas gegeben.
Bei der SV tritt man einfach solange drauf, bis der richtige Gang drin ist, also ohne Zwischengas und erst vorm Einkuppeln passt man die Motordrehzahl der gefahrenen Geschwindigkeit an, um das Fahrwerk vor Lastwechsel zu bewahren.