Kleines Problem nach Bremsbelagwechsel


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LordKugelfisch


Kleines Problem nach Bremsbelagwechsel

#1

Beitrag von LordKugelfisch » 19.09.2006 20:58

Ich hab jetzt endlich neue Beläge drauf und jetzt hab ich vorne das kleine Problem, dass der Druckpunkt zwar schön konstant ist und der Druck sich geschmeidig erhöht (vorher hats etwas geruckelt) aber die maximale Bremskraft fehlt irgendwie. Selbst wenn ich richtig fest drücke hab ich das Gefühl dass nich alles ankommt, als wenn Luft in den Schläuchen wäre die sich komprimiert. Oder kanns sein, dass es nur daran liegt dass sie noch nicht richtig eingeschliffen sind? Bin damit bisher erst ca. 70km gefahren. Gereinigt hab ich alles sorgfältig (außer den neuen Belägen :wink: )

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ADDI
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#2

Beitrag von ADDI » 19.09.2006 21:04

...ja man kann neue Scheiben und Beläge einbremsen/einfahren....muss man aber nicht :wink:
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LordKugelfisch


#3

Beitrag von LordKugelfisch » 19.09.2006 21:23

Das war eigentlich nicht meine Frage, ich meinte das so, der Druckpunkt ist absolut klasse und das Ansprechverhalten usw. aber die Verzögerung stimmt einfach nicht so ganz. Nur so als Anhaltspunkt, Stoppie ist unmöglich selbst bei Gewaltbremsung, das war selbst mit den abgeschrubbten Belägen anders. Wenn ich fest drücke hab ich immer das Gefühl als wenn ich immer noch weiterdrücken könnte so wie wenn man Luft komprimiert... Lässt sich schwer beschreiben aber Bremsflüssigkeit ist auf jeden Fall genug und es ist auch alles dicht, gereinigt usw. Deshalb wollte ich mal nachfragen ob das nach 70km noch normal ist oder ob ich evtl. die Bremens entlüften sollte oder irgendwas anderes unternehmen?

J.L.


#4

Beitrag von J.L. » 19.09.2006 21:25

Weiss ja nicht genau aber Bremsen entlüften dürfte ja nich schoden, oder? Probiers halt einfach mal...

SVHellRider


#5

Beitrag von SVHellRider » 19.09.2006 21:35

Neue Beläge mußt du erst mal einbremsen.

Welche Beläge hast du denn jetzt drauf?

B.i.B.


#6

Beitrag von B.i.B. » 19.09.2006 21:35

Nach 70 km sollte eigentlich volle Bremsleistung zur Verfügung stehen. Wechsel mal noch die Bremsflüssigkeit, muss sowieso alle 2 Jahre gemacht werden.

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Dragol
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#7

Beitrag von Dragol » 19.09.2006 21:40

Man soll neue Bremsbeläge erst mal sachte einbremsen. So etwa 100 bis 200 km, je nach Strecke.
Hat Dir das keiner gesagt?
Kann sonst passieren, dass die neuen gleich thermisch überbelastet werden, und "verglasen".

Dann ist die Frage, was für Beläge Du drauf gemacht hast.
Hersteller? Sintermetall/organsiche Mischung?

Und hattest Du schon vor der Belagwechselei Probleme mit der Bremswirkung?
Wenn vorher keine Luft drin war, dann kann nur wegen des Belagwechsels auch keine reingekommen sein. Oder haste noch was anderes anner Bremse gemacht?
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#8

Beitrag von solidux » 19.09.2006 21:40

Du widersprichst Dir selbst!
Durckpunkt ist absolut klasse
+
immer noch weiter Drücken
8)
Das bedeutet, dass Luft im System ist. Also oben das neue Rein und unten das alte raus!

Neue Bremsklötze können auch zu anfang schlechte packen, bis sie zur Bremsscheibe passen. Dass kan auch 50 Bremsungen dauern.

Vielleicht schreibst du mal, welche Beläge du genommen hast?

LordKugelfisch


#9

Beitrag von LordKugelfisch » 20.09.2006 18:11

Dragol hat geschrieben:Man soll neue Bremsbeläge erst mal sachte einbremsen. So etwa 100 bis 200 km, je nach Strecke.
Hat Dir das keiner gesagt?
Kann sonst passieren, dass die neuen gleich thermisch überbelastet werden, und "verglasen".
Und was heißt das "verglasen"? 8O Nee hat mir keiner gesagt, nur dass die Verzögerung am Anfang noch nicht so gut ist! Mit Gewaltbremsung meinte ich nur wenn ich in langsamer Fahrt mit voller Wucht ziehe, nicht aus hohem Tempo, also zu einer thermischen Überlastung kanns da eigentlich nich gekommen sein.

Hab die Carbon Lorraine SBK3 drauf, ich denk ich werd die Bremse aber doch mal vorsorglich entlüften. Das blöde is nur dass ich keine Bremsflüssigkeit da habe und die muss dann ja evtl. nachgefüllt werden wenn ich das richtig verstanden habe. Im Moment ist das "Bullauge" vom Ausgleichsbehälter bis oben hin randvoll, meint ihr nach dem entlüften reicht das noch? Also bremsen tuts schon ordentlich, nur das richtig heftige Zupacken fehlt einfach wenn man fest den Hebel zieht.

KuNiRider


#10

Beitrag von KuNiRider » 20.09.2006 20:03

Wenn noch Randvoll ist kannst du hüben und drüben einmal leicht entlüften. Aber Vorsicht, Bremsflüssigkeit ist der Tod jedes Lackes! :roll:

Grundsätzlich: Je riefiger deinen Bremsscheiben, umso länger die Einfahrphase :idea:

LordKugelfisch


#11

Beitrag von LordKugelfisch » 21.09.2006 20:01

Kann mir jemand sagen ob 250ml schicken für die vordere Bremsanlage? Werde die Flüssigkeit jetzt doch wechseln, da ich die SV gebraucht gekauft hab und ohnehin nich weiß wie alt sie ist.

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#12

Beitrag von ADDI » 21.09.2006 20:05

reicht locker v&h
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#13

Beitrag von LordKugelfisch » 21.09.2006 20:21

Danke :)

KnutschOchse
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#14

Beitrag von KnutschOchse » 22.09.2006 18:10

Beim verglasen werden die Beläge einfach steinhart und der Reibwert sinkt extrem.Ist dann halt "glatt wie glas".Hatte das Problem auch mit den Originalbelägen, aber da wars so das kein Druckpunkt zu spüren war und man die Bremswirkung schlecht dosieren konnte.Deine Beschreibung hört sich aber eher nach Luft im System an.Auf jedenfall neue Beläge immer vorher einbremsen und nicht sofort Vollbremsungen und Stoppies etc probieren.Dann verglasen sie dir.
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#15

Beitrag von kw » 23.09.2006 16:09

@ LordKugelfisch
Carbon Lorraine SBK3 sind nur geringfügig besser, als die Serienbeläge!
Die Sache mit dem "harten Druckpunkt" ist eher subjektiver Natur. Wichtig ist meiner Meinung nach die Dosierbarkeit der Bremse.
Hast Du eigentlich mittlerweile Stahlflexbremsleitungen dran ?? Ist erstmal wichtiger als andere Beläge.
Bremsflüssigkeit besser 1 mal jährlich wechseln und penibel entlüften.
Ich lasse das System nach dem ersten Entlüften 1 Tag stehen/ruhen und entlüfte dann nochmal. Hat sich bewährt.

Wenns richtig böse bremsen soll : Lucas SRQ Beläge, allerdings ohne ABE

Gruß
Gertrud hat noch ne blaue/rote Schwester bekommen

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