Kurven Fahren


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VoDKa


Kurven Fahren

#1

Beitrag von VoDKa » 04.08.2007 22:21

Hi Leute,habe ein immer wieder kehrendes Problem!Meine Kurvenangst!
Bin heute mit meinem Kumpel ne Tour Gefahren er hat ne DRZ400SM
.Wie der die Kurven fährt da zieht es mir die Socken aus!Immer wenn ich ine eine Kurve reinfahre bremse ich vorher ab,ziehe in die Kurve rein,hab dann immer das Problem ich fliege raus(obwohl da erst 60 steht)drücke auf die Hinterradbremse und die Karre stellt sich auf!Ich bekomm es einfach nicht hin,bin total verkrampft und schleiche durch die Kurven.
Mich hat heute den Kyffhäuser runter sogar ein Fahhrad überholt..
Naja werde im September das Fahrsicherheitstraining in Salzgitter machen.Bis dahin,hat jemand Tipps was ich bis dahin üben kann?

Ein verzweifelter
VoDKa :roll:

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LazyJoe
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#2

Beitrag von LazyJoe » 04.08.2007 22:50

Da hilft wohl nur locker machen..
Such Dir mal 'nen vernünftigen, guten Fahrer, der bisschen mit Dir übt.. Er soll in normalem bis anfängertauglichem Tempo eine kurvige Strecke vor Dir her fahren und Du bleibst dicht an ihm dran. Wichtig dabei: Du darfst nur bremsen, wenn er auch bremst! Dann kriegst Du zum einen ein Gefühl für die richtige Linie und zum andern wirst Du auch gezwungen, dich weiter in die Kurve zu legen.. das mag am Anfang ungewohnt sein und deshalb Angst machen, aber es ist möglich und in den Bereichen, wo sich Anfänger (wie ich auch) üblicherweise bewegen auch absolut unproblematisch.

Die modernen Reifen (Hast Du noch die originalen drauf? Ein Wechsel auf Z6, MPR oder MPP bringt dich um Welten weiter) bieten Dir so viel Schräglagenfreiheit, dass Du Dich beruhigt in die Kurve legen kannst, wie Du willst. Natürlich geht das auch mit den originalen Dunlops schon, aber mir als Anfänger hat der MPR wesentlich geholfen, größere Schräglagen zu fahren.

Was Du Dir dringend einprägen solltest, für den Fall, dass es mal wieder zu eng wird..
Fuß weg von der Hinterradbremse.. wenn Du die in Schräglage und noch dazu in einer Schrecksituation zu stark betätigst, bist Du ruck zuck weg. Zieh lieber die Kupplung und drück die Maschine weiter in die Kurve. Dabei bleibt die Schräglage deines Körpers gleich oder verringert sich vielleicht, aber das Moped kommt schräger. Das ist zwar üblicherweise kein schöner Stil, aber es hilft, ohne Bremsen und ohne Vergrößerung deiner Körperschräglage um die Kurve zu kommen, solltest Du mal zu schnell für deinen Geschmack gewesen sein.

Ansonsten würde ich an deiner Stelle das Fahrsicherheitstraining nach vorne verlegen.. es macht ja keinen Sinn, den ganzen August noch mit Angst durch die Gegend zu eiern..

Am Schluss noch die Warnung, dich zu nichts zwingen zu lassen.. Ich fahr jetzt ziemlich genau ein Jahr und grade am Anfang war das fürchterlich, in einer Gruppe zu fahren.. Es kostet unheimlich Beherrschung, sein eigenes Tempo weiter zu verfolgen, aber alles andre wird brandgefährlich.. Lass dich nicht dazu verleiten, schneller zu fahren, als Du willst. Wenn Du für die anderen zu langsam bist, dann lass sie fahren, aber versuch auf keinen Fall, deren Tempo mit zu gehen, das wird nicht lange gut gehen.. ich sprech aus eigener Erfahrung, hab es nach 2-3 brenzligen Situationen aufgegeben, mich dem Tempo der andern anzupassen und Glück gehabt, dass dabei nix passiert is..

Ansonsten noch viel Spaß mit der SV, mit der Zeit wird das besser.. Schlechter auf jeden Fall nicht ;)
Proper planning and preparation prevents piss poor performance.

Manic


#3

Beitrag von Manic » 04.08.2007 23:02

Was du bei dem Sicherheitstraining auch machen wirst ist Kreisbahn fahren. Das kannst du aber auch ohne Probleme vorher schon einmal auf einem Großen ebenen Parkplatz machen. Zeichne die evtl. mit Kreide einen Strich quer über die Lauffläche des Reifens, wenn du deinen Angstrand nicht deutlich siehst. Jetzt fahre ein paar Kreise und schau dir nochmal den Reifen bzw. deine Markierungen an, daran siehst du schon einmal sehr gut, wie weit du dich in die Kurven legst und was noch möglich ist.

Beim Thema Hinterrad Bremse kann ich LazyJoe nur recht geben... am besten sofort wieder abgewöhnen.

Dann noch ein Tipp zur Blickführung, die ist nämlich auch sehr wichtig!
Wenn du noch einmal in eine Situation kommst in der du denkst du kriegst die Kurve nicht mehr, schau auf keinen Fall auf die Leitplanke oder den Baum oder was auch immer du denkst, dass du triffst, denn dann triffst du es auch! Zwing dich immer in die Kurve zu schauen, oder halt da hin wo du hinfahren willst.

Ansonsten wünsch ich mal noch ne unfallfreie Saison und das wird schon! Das braucht halt alles seine Zeit...

blaubaer


#4

Beitrag von blaubaer » 05.08.2007 10:28

hab auch noch zwei tipps für dich:
geh mal auf einen verlassenen parkplatz oder eine leere straße im industriegebiert und fahr schlangenlinien. kannst ja mal versuchen da immer ein klein wenig tiefer zu kommen. wichtig dabei: es muss aus der hüfte kommen.

und noch was: benutz verstärkt die lenkimpulse, sprich, willst du nach rechts, "zieh" am linken lenkerende, du wirst merken das sie automatisch nach rechts einkippt. in einer linkskurve dann eben am rechten lenkerende "ziehen" .

und wichtig: immer schön locker in der hüfte bleiben. und eben wie mein vorredner schon geschrieben hat: die blickführung. du fährst ganz genau da hin wo du hinguckst.

SVroni


#5

Beitrag von SVroni » 05.08.2007 18:03

Was mir ganz, ganz viel geholfen hat und immer noch hilft, wenn bei Touren jemand voraus fährt, der nicht zu schnell fährt und dem man vertrauen(!) kann. D.h. ich weiß genau, der fährt mein Tempo, sei es auf Geraden oder in den Kurven. Schau, welche Linie er in der Kurve fährt, wie weit er sich reinlegt. Sei am Anfang ruhig als Kurvenbremser unterwegs (bin ich auch noch), denk nicht drüber nach, was andere jetzt sagen könnten - von wegen langsam oder so... Wichtig ist, dass es Dir Spaß macht.
Achte mal auf Deiner Hausstrecke, wie schnell Du durch diese Kurven fährst und versuche es auf andere, ähnlichen Kurven zu übertragen (am Anfang sicherlich etwas langsamer - macht aber nix!).
Was ich auch gar nicht mag, wenn ich die Kurve nicht kenne bzw. nicht komplett einsehen kann. Da fahr ich auch sehr vorsichtig und v.a. oft langsamer als es sein müsst. Das ist aber normal!

Ich bin auch schon mit Leuten gefahren, die nehmen (leider) keine Rücksicht darauf, dass es auch Fahrer gibt, die langsamer und vorsichtig sind. Dummerweise hab ich mich auch kurz zum mitfahren verreißen lassen - ein Fehler. Da setzt man sich nur unnötig unter Druck und man übernimmt sich!! Und es macht mit der Zeit echt keinen Spaß mehr mit diesen Leuten zu fahren.

Was anderes noch - Du hast ne S? Ich weiß nicht wie groß Du bist, aber hast Du schonmal über nen Umbau nachgedacht? (SBK-Lenker oder höhere Stummel)
Ich hab vor ein paar Wochen nen SBK-Lenker montieren lassen. Der Unterschied ist unglaublich!! Ich fahr jetzt viel, viel sicherer und selbstbewußter. Durch den Umbau krieg ich viel bessere Rückmeldung von meinem Bike und auch das Handling in den Kurven ist soo viel leichter.
Vielleicht ist der Vorschlag jetzt etwas ungewöhnlich: fahr doch einfach mal zur Gaudi ne Enduro probe. Wenn Du dann feststellst, "Hey, die Kurven sind gar nicht so wild", dann denk über nen Umbau nach...?

PS: ich hab an meinem Bike auch kleine Aufkleber pappen "Weitblick" und "Lange außen bleiben" (vor Kurven) - die helfen :wink:
(ne Idee aus: Bernd Spiegel - Die obere Hälfte des Motorrads)

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#6

Beitrag von SV 650 2000 » 05.08.2007 20:39

Ich fahre zwar schon ein paar Jahre, aber wenig (<2000 Km/Jahr) und nicht wirklich gut. Dieses Jahr waren es aber schon über 4000 Km. In Kurven fällt es mir aber auch schwer, die optimale Linie zu finden.

Hier war vor ein paar Tagen schon mal ein ähnliches Thema und ich habe das mit der Blickführung jetzt ein paar mal ganz bewußt gemacht. Ich dachte zwar vorher auch, daß ich es mache, aber diesmal wirklich nur an die Kurve gedacht, nicht auf DZM und Tacho geschaut.

Und, was soll ich sagen: Ich fahre viel sicherer durch die Kurven, viel souveränder und auch (glaube ich) schneller. Während ich sonst auch ab und zu bei Unsicherheit die Hinterradbremse :evil: nutzte, komme ich jetzt fast gar nicht in die Situation. Also, probier es mal!

Gruß Eike
BMW F800 ST, Monster 696+1200, Vespa 125 i.e.
Motorradanhänger, auch zum Ausleihen, Standort Freiburg

Manic


#7

Beitrag von Manic » 05.08.2007 21:27

SV 650 2000 hat geschrieben:...nur an die Kurve gedacht, nicht auf DZM und Tacho geschaut.
Genau das isses! Kurven fährt man nach Gefühl, nicht nach Tacho... :!:

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#8

Beitrag von Stefan1000 » 05.08.2007 21:50

Das mit dem hinterherfahren ist so eine Sache, wenn der "Vorfahrer" in den Graben fährt machst Du das mit Garantie auch.
Immer weeeeeeeeiiiiiiiit vorausschauen und möglichst locker bleiben.

Kuckst Du noch hier:
viewtopic.php?t=10128&highlight=

Etwas Literatur schadet sicher auch nicht und üben üben üben üben...

Gruss Stefan

Michael


#9

Beitrag von Michael » 05.08.2007 22:20

Manic hat geschrieben:Dann noch ein Tipp zur Blickführung, die ist nämlich auch sehr wichtig!
Wenn du noch einmal in eine Situation kommst in der du denkst du kriegst die Kurve nicht mehr, schau auf keinen Fall auf die Leitplanke oder den Baum oder was auch immer du denkst, dass du triffst, denn dann triffst du es auch! Zwing dich immer in die Kurve zu schauen, oder halt da hin wo du hinfahren willst.
Habe heute (ausnahmsweise) nicht viel Lust auf Fahrtheorie. Nur soviel: Das mit der Blickführung halte ich auch für das wichtigste. Dahin sehen, wo Du hinwillst.

Zum Parkplatztraining: Ist sehr gut um mit dem Motorrad vertraut zu werden.

Was hier wohl noch nicht geschrieben wurde: Die richtige Linienwahl lernen ist auch sehr wichtig. Auch nach über 100.000 km habe ich vor ein paar Wochen da noch dazugelernt.

Motorradfahren ist eine Kunst mit viel Action, wo es viel zu lernen gibt. Deswegen mag ich es so.

Overdrive


#10

Beitrag von Overdrive » 06.08.2007 0:20

Ganz ehrlich: Ich fahr lieber allein!

Suchst dir ne Strecke mit nen paar schnieken, nicht zu schnellen 90° Kurven und dann am Anfang langsamer durch als du es normal machen würdest, dabei vor dem Einlenken auf den Tacho blicken..

Dann steigerst du dich in langsam, d.h. fährst mit etwas mehr Tempo in die Kurve rein. In der Kurve dann leicht mit Zug fahren, d.h. ganz sanft beschleunigen, das stabilisiert.

Das wichtigste beim flotten, aber sicheren Fahren ist mit Sicherheit der Blickwinkel und der passende, späte Einlenkpunkt. Bei letzterem bin ich auch noch nit abgezockt genug und fahre daher lieber langgezogene Kurven, wo man noch was nachlegen kann. :roll:

TaeBo


Dieses kann ich nur bestätigen!!!!

#11

Beitrag von TaeBo » 06.08.2007 13:24

[quote="LazyJoe"]Da hilft wohl nur locker machen..
Such Dir mal 'nen vernünftigen, guten Fahrer, der bisschen mit Dir übt.. Er soll in normalem bis anfängertauglichem Tempo eine kurvige Strecke vor Dir her fahren und Du bleibst dicht an ihm dran. Wichtig dabei: Du darfst nur bremsen, wenn er auch bremst! Dann kriegst Du zum einen ein Gefühl für die richtige Linie und zum andern wirst Du auch gezwungen, dich weiter in die Kurve zu legen.. das mag am Anfang ungewohnt sein und deshalb Angst machen, aber es ist möglich und in den Bereichen, wo sich Anfänger (wie ich auch) üblicherweise bewegen auch absolut unproblematisch.


Ich bin einige Jahre gechoppert. Das hat eher mit Kurven schieben als fahren zu tun. Jetzt fahre ich die 650 und bin häufiger mit einer Gruppe von teilweise sehr erfahrenen Bikern unterwegs. Das hinterherfahren hat mir eine menge gebracht. Nur so lernst Du, wieviel ein Motorrad an Sicherhit in sich birgt. Die Schräglagen, die ich am Anfang gefahren bin mit teilweise haarsträubenden Aktionen ichtung Leitplanke (weil Hinterradbremse betätigt) sind für Anfänger normal. Auch der Tip ein leeres Industriegebiet aufzusuchen hat mich jetzt mittlerweile so sicher an Gas und Bremse gemacht, dass ich jetzt die Schrauben an den Fußrasten schon 2x ersetzten musste. Das Moped hat sehr viel Sicherheitsreserven und wird selbst beim Rastenschleifen nicht unruhig.
Ich fahre den MAXXIS Reifen und bin sehr zufrieden mit ihm. Einzig bei Nässe ist er etwas rutschiger als der PIPO.
Wie aber auch schon hier geschrieben. Nicht mit Gewalt Schräglagen fahren. Irgendwann hast Du das Vertrauen in Dein Bike und es wird klappen.
Motto: Lieber einen Angststreifen am Reifenrand als eínen Asphaltstreifen an der Verkleidung.

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#12

Beitrag von heikchen007 » 06.08.2007 13:34

SVroni hat geschrieben:Ich hab vor ein paar Wochen nen SBK-Lenker montieren lassen. Der Unterschied ist unglaublich!! Ich fahr jetzt viel, viel sicherer und selbstbewußter. Durch den Umbau krieg ich viel bessere Rückmeldung von meinem Bike und auch das Handling in den Kurven ist soo viel leichter.
Dem kann ich nur zustimmen. Habe letztens auch wieder gemerkt, wie groß der Unterschied zwischen Stummel und SBK-Lenker für mich ist.
Bin erst die S mit Stummeln von meinem Schatz und danach meine S mit SBK-Lenker gefahren. Damit komme ich viel besser klar und kann auch deutlich besser Kurven fahren.
blaubaer hat geschrieben:und noch was: benutz verstärkt die lenkimpulse, sprich, willst du nach rechts, "zieh" am linken lenkerende, du wirst merken das sie automatisch nach rechts einkippt. in einer linkskurve dann eben am rechten lenkerende "ziehen" .
Auch wenns im Ergebnis das gleiche ist, ich für meinen Teil habe mir es besser so gemerkt:
Wenn du nach rechts fahren willst, dann ganz bewußt das rechte Lenkerende drücken. Willst du nach links, dann das linke Lenkerende drücken.
Man macht das beim Kurvenfahren automatisch so, aber wenn du es mal bewußt ausprobiert, kommt vielleicht der aha-Effekt.
LazyJoe hat geschrieben:(Hast Du noch die originalen drauf? Ein Wechsel auf Z6, MPR oder MPP bringt dich um Welten weiter)
Lt. Ownerliste fährt er ne 1000er S, die hat als Originalbereifung den MPS drauf. Und das ist auf keinen Fall ein schlechter Reifen, im Gegensatz zum Dunlop D220 der kleinen Kante. Bin den MPS jetzt am WE im Kyffhäuser locker bis zur Kante gefahren, also am Reifen liegts bei der 1000er bestimmt nicht.


Ansonsten kann ich mich zum Thema Blickführung nur den Vorrednern anschließen. Dort hinschauen, wo du auch hinfahren möchtest. Und so weit wie möglich zum Kurvenausgang hinschauen. Im Zusammenspiel mit bewußt eingesetztem Lenkimpuls dürften auch dir Kurven gelingen.
Gerade am Kyffhäuser kann man doch unter der Woche wunderbar üben. Keine Kurve macht fies zu, wenn man die Strecke einmal abgefahren ist, kann man dort wunderbar Kurven fahren üben.
*ImmernochvomKyffhäuserschwärm*
Ich lehne es ab, eine Schlacht des Geistes mit einem unbewaffneten Gegner zu führen

Schwester vom Oberkaputnik & Tantchen der Nichte

Mutti vom Schilfgras

mattis


#13

Beitrag von mattis » 06.08.2007 19:04

Moin,

1. Nie (als Anfänger) hinter einem anderen Fahrer hinterher brennen, sondern sich lieber einen erfahrenen Mitfahrer suchen, der langsam macht und einem die richtige Technik/Linie zeigt (dann lebt man länger).

2. Wenn möglich vor und nicht in der Kurve bremsen.
Meine Meinung zum Einsatz der HR-Bremse im Landstrassenbetrieb muss ich hier wohl nicht mehr niederschreiben ;-)

3. Sag deinem Kumpel, er soll sich im DR-Z Forum unter http://forum.drz400s.de anmelden ;-)


Gruß
Aatthias

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#14

Beitrag von SV 650 2000 » 07.08.2007 9:00

blaubaer hat geschrieben:und noch was: benutz verstärkt die lenkimpulse, sprich, willst du nach rechts, "zieh" am linken lenkerende, du wirst merken das sie automatisch nach rechts einkippt. in einer linkskurve dann eben am rechten lenkerende "ziehen" .
Auch wenns im Ergebnis das gleiche ist, ich für meinen Teil habe mir es besser so gemerkt:
Wenn du nach rechts fahren willst, dann ganz bewußt das rechte Lenkerende drücken. Willst du nach links, dann das linke Lenkerende drücken.
Man macht das beim Kurvenfahren automatisch so, aber wenn du es mal bewußt ausprobiert, kommt vielleicht der aha-Effekt.

Vielleicht bin ich ja schwer von Begriff, aber ich verstehe beide Versionen nicht! Drücken heißt doch von mir weg - also rechts drücken, da fahre ich doch nach links :ichdoof:

Gruß Eike
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#15

Beitrag von heikchen007 » 07.08.2007 9:25

SV 650 2000 hat geschrieben:
Vielleicht bin ich ja schwer von Begriff, aber ich verstehe beide Versionen nicht! Drücken heißt doch von mir weg - also rechts drücken, da fahre ich doch nach links :ichdoof:
Nein, DAS ist ja gerade der Effekt des Lenkimpulses: wenn du das rechte Lenkerende drückst, fährt das Mopi auch nach rechts !

Das hat irgendeine physikalische Erklärung, musst du mal nach suchen/googlen. Kann ich nicht adhoc erläutern. Ich kenne nur die Auswirkungen.
Probiere es doch einfach mal auf freier Strecke aus. :wink:
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